Durch einen 2,5 Kilometer langen und etwa 150 Meter breiten Sund strömen im Wechsel der Gezeiten fast 400 Millionen Kubikmeter Wasser zwischen dem Saltfjord am Meer und dem Skjerstadfjord im Inland (auch „Innerer Saltfjord“) hin und her. Der Strom erreicht dabei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h, an seinem Rand entstehen gewaltige Strudel. Sie können einen Durchmesser bis zu zehn Metern erreichen und mehr als vier Meter in die Tiefe reichen. (Wikipedia)
Auf unserer Teise entlang der Helgelandküste treffen am Morgenin Tjøtta an einer sowjetischen Kriegsgräberstätte ein. Bei unserer Ankunft werfen wir von einem Mann, der aus Lettland stammt und jetzt seit 5 Jahren auf den Lofoten lebt, angesprochen. Er erzählt uns einiges über die Entstehung der Gedenkstätte, über die Umbettung vieler Gefallener und gibt uns einige Recherchetipps.
Oder das Leben in einer trichterförmigen Hölle, wie Dante sie beschrieben hatte.
Bekannt ist Matera für seine Altstadt, die zu einem erheblichen Teil aus Höhlensiedlungen – den Sassi – besteht. Erstmals sehen wir die Höhlen von einer Aussichtsplattform am gegenüberliegenden Berghang.
Das Foto haben wir nachmittags aufgenommen
Während unserer Italientour liest Brigitte das Buch von CarloLevis Erinnerungsbuch Christus kam nur bis Eboli (1944). Die Schilderungen im Buch machten die katastrophalen hygienischen Zustände weltbekannt. Wir besuchten bei unserem Rundgang die “Casa Grotta nei Sassi“, eine historische Sehenswürdigkeit mit nachgebauter Höhlenwohnung sowie alten Möbeln, Werkzeugen und Artefakten.
Eine steile Treppe führt von der Gasse hinunter in die historische Ölmühle. Tief unter der Altstadt von Gallipoli liegen ausgedehnte Höhlen. Sobald sich die Augen an das Halbdunkel gewöhnt haben, erkennt man mächtige Mahlsteine, die über Querbalken und mit Eselskraft bewegt wurden.
Hier unten lebten zur Erntezeit der Oliven die Arbeiter: „Von Oktober bis März blieben sie unter Tage”, erklärt der Betreuer der Mühle vom örtlichen Heimatverein. „Das Essen für Mensch und Tier wurde vom darüberliegenden Palazzo Granafei hinuntergelassen. Dazu Marihuana, das die Arbeiter rauchten, um Schmerzen und Stumpfsinn zu ertragen.”
oder ein Stadtspaziergang auf den Spuren der Antifa
Barletta ist eine Hafenstadt der italienischen Provinz Barletta-Andria-Trani in Apulien. Die Stadt hat 94.316 Einwohner, Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt Schauplatz der ersten Aktion der Resistenza, des italienischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Seit 2008 ist Barletta eine der drei Hauptstädte der neu gegründeten Provinz Barletta-Andria-Trani.
Park vor der ZitadelleGebrüder Vitrani – Symbolfiguren des antifaschistischen Widerstands im Zweiten WeltkriegWeiterlesen →
Wir fahren gegen 11:00 am Putterersee ab Entlang des Ennstals nach Oberösterreich. In der Ortschaft St. Gallen (noch in der Steiermark) machen wir eine erste Rast. Über uns thront die Ruine Gallenstein als Tor zum Nationalpark Gesäuse. Bei einer Wehranlage über die Enns wollten wir einen Cache heben, die empfohlenen 1m70 hätten wir erfüllt, aber das Versteck blieb uns verborgen. Das angepeilte Cafe hatte leider Ruhetag.
Aufstieg und Krise, Kampf und Rebellion, großer Luxus und kleine Freuden, Industrialisierung und Innovation. Die OÖ. Landesausstellung ARBEIT WOHLSTAND MACHT zeigt von 24. April bis 7. November 2021 die Entwicklung unserer Gesellschaft vom Mittelalter bis in die Gegenwart am Beispiel der Stadt Steyr.
Ein Spaziergang als AdventureLab von ALEBI in der Steyrer Stadtteil Ennsleite. Mit dieser Tour will er uns dieses traditionelle Arbeiterviertel näher bringen. 2019 wurden 100 Jahre LKW aus Steyr gefeiert, die nach wie vor im heutigen MAN Werk gefertigt werden! Ebenso feiert heuer auch der Verein ASV-Bewegung sein 100-jähriges Bestehen!
Der Kampf gegen den Austrofaschismus
In Steyr begann der 12. Februar mit einem Streik. Die Kämpfe selbst konzentrierten sich auf die Kaserne am Tabor sowie auf die Arbeitersiedlung auf der Ennsleite. Die Kaserne an der Ausfallstraße nach Norden konnte nicht gestürmt werden, daher zogen sich die Schutzbündler zur Gänze auf die Ennsleite zurück. Dort waren die Kämpfe schon seit Mittag im Gange. Erst mit Unterstützung der Artillerieeinheit aus Enns gelang es, die Arbeiter zum Aufgeben zu bewegen. Am Nachmittag des 13. Februar hissten sie die weiße Fahne. (Beschreibung aus dem Lab)
Diesen Ausspruch haben wir im Museum für Zeitgeschichte in Gmünd gelesen und er stammt vom Abgeordneten Dr. Krek. Mehr als 100 Jahre zurück eine riesige Tragödie ausgelöst durch die jahrelange Politik der Habsburger, die Ethnien der Monarchie gegeneinander auszuspielen, und die Kriegserklärung zum Ersten Weltkrieg. Tausende Flüchtlinge aus der Ukraine und Istrien landen in Gmünd im Flüchtlingslager.
Durch dieses Tor kamen die flüchtenden Menschen nach wochenlangen Märschen völlig ausgezerrt und erschöpft.
Es war eines der größten Flüchtlingslager der Donaumonarchie. Insgesamt waren mehr als 200.000 Menschen aus dem Osten und den Süden der Monarchie hier gestrandet. Über 30.000 starben von ihnen aufgrund von Krankheiten, Seuchen und Mangelerscheinungen und wurden am Friedhof des Lagers begraben.
Beim Geocaching waren wir über die Gedenkkultur in Freistadt überrascht, verfolgten die Spuren alter Baumeister und lösten diverse Überraschungen.
Linzertor – Von den ursprünglich acht Wehrtürmen sind noch sechs erhalten, die beiden anderen fielen Bränden zum Opfer. Die ältesten Türme sind das Linzertor im Süden und das Böhmertor im Norden, die bereits bei der Stadtgründung angelegt wurden.
Freistadt ist eine der wenigen Städte in Österreich, deren Befestigungsanlagen fast vollständig erhalten sind. Die größte Bedeutung hatte Freistadt als Handels- und Grenzstadt zu Böhmen vor dem 30jährigen Krieg. Trotz Verlust vieler Privilegien konnte als wichtiger Knotenpunkt für den Salzhandel eine größere Verarmung der Bevölkerung verhindert werden. Heute leben fast 8000 Menschen in der Stadtgemeinde.