Cham – die Stadt am Regenbogen

Wir besuchen Cham, eine Kreisstadt in der östlichen Oberpfalz (Bayern) mit rund 17.000 Einwohnern. Oftmals spricht von ihr als das historische „Tor zum Bayerischen Wald und Böhmerwald“.

Im Vordergrund der Fluss „Regen“. Da der Fluss die Stadt wie ein Bogen umfließt, wird sie auch die Stadt am „Regenbogen“ genannt.

Der Name leitet sich vom keltischen Wort kam (gebogen, gewunden) ab – eine Anspielung auf den Flusslauf des Regen. Durch die Lage an der Handelsstraße nach Böhmen erlangte Cham früh das Münzrecht und entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz.

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Calle Libre in Ottakring

Ich komme eigentlich selten nach Ottakring. Einmal bei der Zahnärztin heißt bei mir meist zweimal oder öfters. Anschließend eine Stunde nichts essen und trinken, also machte ich einen Adventure Lab zur Ablenkung und ich war angenehm überrascht über die Wandgemälde, die ich dabei entdeckte.

Dieses Wandgemälde trägt den Titel „Distraction“ und wurde von dem griechischen visuellen Künstler Gera 1 (aus Athen) geschaffen. Eine weibliche Figur mit einem Smartphone in der Hand, die von ihrem eigenen Spiegelbild überlagert wird. Trotz der ständigen Ablenkung durch digitale Medien und Gegenstände wirkt die Abgebildete seltsam losgelöst von ihrer Umgebung.

Unter dem Motto „DIEZ – Years of Transformation“ feierte Calle Libre 2023 sein 10-jähriges Bestehen und gestaltete in Ottakring insgesamt zehn großflächige Fassaden neu. Das Festival wird von dem gemeinnützigen Verein zur Förderung von Kunst, Kultur & Musik „Calle Libre“ organisiert.

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Von Kautokeino nach Jokkmokk

In zwei Tagesetappen geht es von Kautokeino über Vittangi und Gällivare nach Jokkmokk. Vom Campingplatz mit dem Arctic-Krokodil geht zu einem gut ausgestatteten Rastplatz ein paar Kilometer nördlich von VIttangi am Lannan-Kokkajärvi bis zum Skabram Camping drei Kilometer westlich von Jokkmokk.

Wir steuern einen Rastplatz am Silisjávri (69,60812° N, 23,49183° O) an. Der See liegt etwa 334 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von rund 7,1 km². Hier befinden wir uns 10 km nördlich zur finnischen Grenze. Wir fahren in diesen beiden Tagen von Norwegen durch Finnland bis Schweden.

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Geocaching 120 km nördlich vom Polarkreis in Sodankylä

Wir machen Zwischenstopp in Sodankylä und nutzen die Infrastruktur zum Auffüllen unseres Lebensmittelvorrats. Dazu steuern wir den S-Market 67.4137° N (67° 24′ 49.3″ N), 26.5925° O (26° 35′ 33.0″ O) an. Auf dem geräumigen Parkplatz können wir auch das Womo während unseres Stadtrundgangs parken.

Die bronzene Statue wurde von dem bekannten finnischen Bildhauer Ensio Seppänen (1924–2008) geschaffen und im Jahr 1970 feierlich enthüllt. 

Es wurde errichtet, um die enorme, entbehrungsreiche Arbeit zu würdigen, die die Menschen in Lappland in den kargen Bergen und Wäldern geleistet haben. Die Rentierzucht war (und ist bis heute) eine der wichtigsten Lebensgrundlagen in der Region.
In Sodankylä leben übrigens heute noch rund 20.000 Rentiere – das sind weit mehr als doppelt so viele Tiere wie menschliche Einwohner (ca. 8.000).

Die Bilder stammen von den Wänden der Museums-Galerie Andreas Alariesto.

Andreas Alariesto war ein lappländischer Maler, Fotograf und Bildhauer aus der Region Sompio. Das Besondere an ihm: Er war ein reiner Autodidakt und hatte nie eine Kunstschule besucht. Seine Berühmtheit erlangte er erst in den 1970er Jahren – im stolzen Alter von 75 Jahren –, als die sogenannte Naive Kunst (ein unbeschwerter, oft farbenfroher und detailreicher Malstil) in Finnland sehr populär wurde. Er verstarb im Jahr 1989 im Alter von 88 Jahren direkt in Sodankylä.

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Kunst – Arbeitswelt und ein Freilichtmuseum in Ljungby

Wir sind wieder zurück in Schweden. Nach einer Fährfahrt (Puttgarden – Rødby Havn), einer Übernachtung auf einem tollen Stellplatz Solbakken und der Überfahrt auf der Öresundbrücke, verbringen wir zwei Nächte in Ljungby.

Die erste Station ist der Hembyggsparken eine Art Freilichtmuseum, das auch gleichzeitig Veranstaltungszentrum ist.

Ryggstuga A stammt aus Åbjörnaboda und wurde dem Ljungby Hembyggsförening geschenkt. Diese Hütte wurde später mit einer Dachbodenhütte aus Tryggsberg zur Högloftstuga zusammengelegt. Ryggstuga B stammt aus Torset und erhielt 1930 ihren heutigen Standort.

Auf der Bühne des Freilichtmuseum probte gerade eine Schulklasse ein Musikstück. Es war super anzusehen wie die Lehrer:innen versuchten dem Ganzen etwas Schwung zu geben und die Kids mit selbst gebauten Schlaginstrumenten zusätzlich „Pepp“ verliehen.

Das Denkmal von Astrad und Götrad, die angeblich die ersten Einwohner von Ljungby waren. Dieses Denkmal entdeckten wir in der Innenstadt.

Ljungby bekam 1936 Stadtrechte. 1953 zerstörte ein Brand große Teile von Ljungbys Innenstadt. Die beim Wiederaufbau im modernen Stil errichteten Gebäude werden auch heute noch stark diskutiert.

Heute interessierte mich wie wird Arbeit in einer Industriestadt künstlerisch im öffentlichen Raum dargestellt. Ein paar interessante Beispiele fanden wir.

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Wir besuchen das Moormuseum Emsland

Bild aus dem Museum

„Noch in den 1880er Jahren beschränkte sich die Nutzung der nordwestdeutschen Moore in der Hauptsache auf Schafweide, Torfgewinnung und Buchweizenanbau mittels Brennkultur. Die Torfgewinnung geschah zumeist für den eigenen Bedarf; für den Verkauf wurde nur in solchen Mooren Torf gewonnen, die nicht zu weit von Städten und Dörfern entfernt lagen.
Versuche, dem Torf ein größeres Absatzfeld zu schaffen, um ihn etwa für den Eisenbahnbetrieb oder für die Industrie zu verwerten, scheiterten aufgrund der Konkurrenz durch die Kohle.

Weite Teile des Emslandes waren ohne befestigte Straßen; im Winter waren die Sand- und Moorwege oft wochenlang unpassierbar. Die Bausubstanz vieler Häuser in den Mooren bestand aus wiederverwendeten Holzbalken alter Häuser und Lehm, das Dach aus bemoostem Stroh oder Erdplaggen.

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Würzburger Rundgänge

Bei unserem Besuch in Würzburg lassen wir uns von von der geschichtlichen Neugier, die wir in erstmals besuchten Städten verspüren, und von den Angeboten, die das Geocaching mittels Adventure Labs bietet, leiten. Allerdings haben wir vor ca. 40 Jahren Würzburg anläßlich einer Konferenz der DGB-Jugend bereits besucht. An die Stadt haben wir wenig Erinnerung.
Wir starten mit unseren Städtetouren vom Womo-Stellplatz bei der Friedensbrücke.

Entlang des Mainufer mit Blick auf die Altstadt
Die alte Mainbrücke

wir hatten an beiden Besuchstagen wunderschönen Sonnenschein allerdings kombiniert mit drückender Hitze rund um die 30 Grad Celsius, eigentlich viel zu heiß für Ende Mai.

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Ein Ort, der sich seiner Geschichte stellt.

Brigitte und ich besuchten während unserer Ostertour auf dem Weg nach Ardagger die Ortschaft Gusen im Mühlviertel. Der Ort ist öfters in den internationalen Schlagzeilen weil sich hier ein grossen und wichtiges Aussenlager des KZ Mauthausen befand. Zur Zeit laufen gerade unter Mitwirkung der Bevölkerung die Planungs- und Ersten Bauarbeiten zur Erweiterung der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslager in Gusen.

Nach 1945 wurde das Areal des Lagers Gusen mit Wohnhäusern überbaut und von Gewerbe- und Industriebetrieben genutzt. Nur um den Krematorium-Ofen entstand eine von ehemaligen Häftlingen initiierte internationale Gedenkstätte.
Nach dem Besuch des Informationszentrum machen wir uns auf den Weg zu einem Spaziergang, um die Stationen eines Adventure Lab zu besuchen, der sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers beschäftigt.

Wir möchten euch verschiedene Orte aus der NS-Zeit rund um Gusen zeigen. Uns sollten alle in Erinnerung bleiben die sich gegen die Grausamkeiten wehrten. Sie haben Widerstand dagegen geleistet damit wir ein normales freies Leben genießen können.

Zu einzelnen Stationen des Rundgangs

Widerständiges Linz

zum „Aufcampen 2026“ haben wir uns in Höflein bei Ottensheim stationiert. Wir hoffen in den nächsten Tagen auf wärmere Temperaturen. Bis jetzt hatten wir typisches Aprilwetter von Graupelschauer bis Sonnenschein. Unser Womo hat auch etwas von einem Schlafwagen an sich. Nach der ersten Nacht kraxelten wir erst um 10:00 Uhr aus den Federn.
Für unser Besuchsprogramm in Linz nutzen wir die ideale Busverbindung, denn 100 m vom Standplatz ist die Busstation.

Das Mahnmal zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus wurde von Leopold Grausam geschaffen. Es ist Ausgangspunkt für ein Adventure Lab.

Unsere erste Station war das Denkmal am Bernaschek-Platz, das 1988 von den Opferverbänden errichtet wurde.

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Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit beim Rathaus Linz
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Von der Lassallstrasse bis zur Mexikokirche

Wir nutzen die mittäglichen Sonnenstrahlen um zwei Adventure Labs und zwei Tradis am Nachmittag zu heben. Gleichzeitig können wir unserer „Arbeiter:innen-geschichte-neugier“ nachgehen.

Das Schmuckstück dieser Straße ist sicherlich der Lassall-Hof. Das Gebäude steht auf einem geschichtsträchtigen Areal, auf dem sich Ende des 19. Jahrhunderts eine Pferdetramway-Remise (Depot) befand. Das Grundstück umfasst ca. 6.720 m², wovon knapp 58 % verbaut sind – der Rest entfällt auf die großzügigen Innenhöfe, die als grüne Lungen und soziale Begegnungszonen dienen.

der Lassall-Hof beherbergte von Beginn an einen städtischen Kindergarten, eine Mutterberatungsstelle, eine Bibliothek und 6 Waschküchen und zahlreiche Geschäftslokale im Erdgeschoss.

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