Die Wachau beendet unsere Skandinavientour

Für die letzten „Entspannungstage“ unserer Heurigen Skandinavientour steuern wir Schönbühel an. Das Gasthaus Stumpfer mit seinem ideal am Donauufer liegenden Campingplatz, dem geschmackvollen Essen und den netten Wirtsleuten ein idealer Abschluss der Tour. Das widrige Wetter, das eher an April als September erinnert hält uns nicht ab von Samstag bis Dienstag hier einzuchecken.

Schloss Schönbühel

Beim Nachmittagskaffee erfahren wir, dass mangels Nachfolge die beiden Wirtsleute altersbedingt den Betrieb verkaufen. Sie werden ihren Ruhestand bei ihren Kindern und Enkel in der Steiermark genießen.

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Ein Hahn für Freiheit und Verbundenheit in Braunau

Die Grenzregion Braunau/Simbach ist um eine neue Attraktion reicher. Eine Bronzeskulptur mit dem Namen „Ein Gockel namens Walter“ schmückt nun die Innbrücke, die die beiden Grenzstädte miteinander verbindet.

Ein Gockel namens Walter

Wir fanden diese Skilptur auf dervInnbrücke zwischen Braunau und Simbach im Zuge des Adventure Lab „Kriegsgeschehen in Braunau“ von geofex1.

Der Hahn soll an der Grenze ein Symbol des friedlichen, grenzüberschreitenden Miteinanders sein

Vorsitzende des Instituts der Regionen Europas Franz Schausberger in tipps.at
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Eisenbahnromantik in Simbach

Trotz der enormen Hitze machen wir eine kleine Rad-Geocaching-tour ins benachbarte Simbach.Wir überqueren den Grenzfluss auf der Innbrücke Braunau – Kirchdorf. und stürzen uns sofort ins Geocachuingabenteuer. Leider hatten wir bei den beiden ersten Geocaches keinen Erfolg.

Freie Fahrt zu den Geocaches im Schilderwald
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Unsere Inntaltour

Nach einem gemütlichen Outdoorfrühstück starten wir unsere Rad-Geocaching-Tour flussabwärts ins Inntal. Direkt am Stellplatz am Dammweg des Inn führt der R200, EV7, R3a vorbei. wir fahren auf der Innbrücke unterhalb des Stadtplatzes von Braunau nach Simbach.

Der Ausblick von der Kapelle in Bertenöd ins Inntal nach Österreich in die Hagenauer Bucht. In der Bildmitte die Kirche von St. Peter am Hart.
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In den Lachforst und zum Sonnwendfeuer in Haselbach

Nach einem gemütlichen Outdoorbrunch am Stellplatz in Scheuhub, wo wir gleichzeitig einem Turmfalken bei der Jagd zusehen. Dessen Ausgangspunkt ist der Träger einer kleineren Stromleitung, die hier an uns vorbeiführt.
Gegen Mittag geht es über den Schloßberg in Ranshofen, die Schlosstrasse und Achinger Totenweg in den Lachforst.

Das Waldgebiet besteht fast ausschließlich aus Fichtenwäldern und ist nicht naturnah. Kleinräumig existiert ein Mischwald, eher unbedeutend. Es gibt die Tendenz zu mehr naturnaher Bewirtschaftung, daher werden Neubepflanzungen mit Buchen oder anderen Laubbäumen gemacht. Das Waldgebiet und das Umland sind scharf voneinander getrennt. (Wikipedia)
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Historisches Simbach

Vom Brunch am Stadtplatz in Braunau – nach Simbach – eine Nachmittagsverschnaufpause – Abendessen bei der Familie der Schwester oder wie man heute modern sagen würde – „familiäres Socialising“.

Nach einem Brunch in einem Gastgarten, der Begriff Schanigarten ist hier im Innviertel unbekannt, mit Jasmin und Peter im Cafe Zagler am Stadtplatz. wechseln wir auf das andere Innufer nach Deutschland in die Stadt Simbach.

Das Prunkstück der alten Innbrücke – Die Innbrücke nach Braunau war bis 1945 eines der bedeutendsten Bauwerke Simbachs. Vor allem auf das monumentale Brückenportal auf Simbacher Seite war man sehr stolz. Die zwischen 1892 und 1894 erbaute Brücke bestand aus Granit und einer fünfbogigen Eisenkonstruktion als Oberbau. In den letzten Kriegstagen 1945 wurde die Brücke gesprengt, in den Jahren 1947-1949 schließlich komplett abgetragen.
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Der Thaya entlang nach Windigsteig

Nach Sonnenuntergang war die erwartete Sturmfront mit Gewitter und starken Regenschauern über uns. Nach zwei Stunden war der Großteil des Spuks vorbei. Solange es nicht hagelt oder wir in einer Wiese versinken gehört das zum Camperleben. Während dem Outdoorfrühstück war es noch bewölkt, aber während des Tages lockerte es immer mehr auf und am Abend war es ein heißer Sommertag. So das Wetter wäre beschrieben und jetzt zu den Erlebnissen des Tages.

Kurz nach dem Start ein Blick zurück nach Waidhofen an der Thaya.

Auf der heutigen Geocaching-Rad-Tour Richtung Windigsteig versuchen wir die Routenplanung so zu gestalten, dass sie abseits der Hauptverkehrswege führt. Dabei nutzen wir auch wenig befahrene Feldwege und Forstwege. Mit dem Fahrrad sind wir gemütlich unterwegs und können dabei die Eindrücke der Natur genießen. Heute wurde dies zum Abenteuer.

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Simmering trifft Waidhofen

Die Gewitterzellen der Nachtstunden sind verschwunden und wir haben ein sonniges Outdoorfrühstück am späten Vormittag. Heute bekommen wir Besuch aus Wien. Bis zur Ankunft des lieben Gastes verbringen wir mit allerlei notwendigen Arbeiten rund um das Wohnmobil die Zeit. Die gewittrigen Regenschauer der letzten Tsge haben auch den Wasserstand der Deutschen Thaya erhöht.

Aufnahme in der Badgasse

Unsere, gerade 60 Jahre alt gewordene, Simmeringerin, die in Floridsdorf ihre Jugend verbracht hat, also eine “echte“ Wienerin bezeichnet sich selbst als Kaffeejunkie. Also gibt es zur Begrüßung eine Tasse vom braunen Saft (passt irgentwie zum Wasser der Thaya). Auch wir gönnen uns Espressi und nach einem Würfelspiel brechen wir zur Stadterkunfung auf.

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Am Bahndamm Richtung Tschechien

Kurz nach Mitternacht war heftiger Regen und Gewitter angesagt. Im Womo ist man gut geschützt, aber durch das “Tackern“ der Regentropfen und dem Grollen des Donners wird man doch kurzzeitig aus dem Schlaf gerissen. Am Morgen wieder herrlicher Sonnenschein und unserem Outdoorfrühstück stand nichts im Wege.

Der Radweg auf der Thayatalbahn oder Schnee von gestern

Die Strecke von Schwarzenau nach Waidhofen an der Thaya wurde am 3. August 1891 offiziell eröffnet, die Verlängerung bis nach Zlabings, von wo aus die weite Welt Böhmens erreichbar war, startete am 20. Juni 1903. Aus mangelnder Weitsicht und verkehrspolitischer Dummheit (aus heutiger Sicht auch aus Klimagründen) wurde der Bahnbetrieb etappenweise eingestellt. Trotz der tschechischen und österreichischen Bahninteressen und dreimaliger höchster Priorität in niederösterreichischen Verkehrskonzepten kam es nach der Übernahme der Gesamtstrecke durch das Land Niederösterreich zur Einstellung des gesamten Bahnverkehrs und statt dessen wurde eine Autobuslinie geführt. Alle Ideen waren Schnee von gestern. Eine umfangreiche Darstellung Geschicht dieser Bahnlinie findet man im Listing der Geocaches vom TeamThayatal entlang des Radweges.

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Ein Geocachingtrail am Weltfahrradtag

Oder unsere Tour von Waidhofen an der Thaya nach Dietmanns mit einem Schanigarten als Geheimtipp.

Nach der vortägigen Anreise genießen wir die frische Luft am Campingplatz an der Thaya in Waidhofen. Unsere Aufbauarbeiten verzögern sich etwas, da wir neues Equipment ausprobieren. Eine gemütliche Jause und plaudern über das Jetzt und Hier in Kombination mit der bereits erwähnten frischen Luft lässt uns am nächsten Morgen am Weltfahrradtag erst gegen 10:00 Uhr aus den Federn kommen.

Unser erstes Vorhaben den Bauernmarkt aufzusuchen und anschließend bei einem Brunch unser Frühstück nachzuholen. Also “satteln“ wir die Bikes und radeln ein paar hundert Meter ins Zentrum, umkreisen die größeren Plätze, vom Bauernmarkt keine Spur. Dann der Tipp im Hof der Apotheke sollen die landwirtschaftlichen Köstlichkeiten erwerbbar sein. Auf zur Apotheke, wir verduchen sie zu umkreisen, keine Standl zu erblicken. In der Apotheke erfahren wir, dass der Bauernmarkt von 16 – 18:00 Uhr hier stattfindet.

Jetzt melden sich unsere Mägen. Brigitte hat eine Bäcketei und Konditorei entdeckt, die beim Backen Natursauerteig verwenden. Die Werbung zur Schokolade auf der Homepage spricht auch mich an “Zart schmelzender Genuss – Glückshormone handlich verpackt“. Auf der Rückseite des Cafes in der Schlossergasse entdecken wir einen kleinen, sehr gemütlichen Schanigarten. Ein Tisch ist von zwei Frauen aus Waidhofen besetzt, die uns mit dem Ausspruch begrüßen “da habt ihr einen Geheimtipp in Waidhofen entdeckt“. Beim Frühstück bekommen wir zwei weitere wichtige Tipps. Den Standort eines Bauernladen (48°48′43.06″N 15°16′33.24″E), wo es regionale Profukte gibt. Ein für uns adequater Ersatzzum Bauernmarkt. Für mich als Schleckermäulchen war der zweite Tipp fast noch wichtiger. Das Erdbeertiramisu soll hier himmlisch schmecken. Da kann ich nicht widerstehen, da muss ich zu einem Müssi, ein spezieller Kaffee mit extra viel Milchschaum, dieses Erdbeertiramisu kosten. Es hat meine Erwartungen total erfüllt, einfach lecker. Brigitte macht sich in der Zwischenzeit über ein Mohn-Preiselbeertorte her, die auch lecker zu mir herüber lacht.

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