
Nach einer Nacht iauf der Insel Kumlinge ging es weiter auf die Insel Brändö. Wie bereits im Artikel über Grisslehamn treffen wir hier oft auf Hinweise auf den alten Postweg von Åbo im heutigen Finnland bis Grisslehamn in Schweden.
Der Gedenkstein, 1995 vom Kulturverein Baggholma errichtet, erzählt die Geschichte der winterlichen Postroute Stockholm–Turku. Auch die russische Armee nutzte diese Route im März 1918 auf ihrem Rückweg vom Åland-Festland nach Russland.
Baggholma wird bereits in Steuerakten aus den 1530er Jahren erwähnt. Im 17. Jahrhundert entstanden entlang der Postroute Gasthäuser, um den Transport von Post und Reisenden zu beschleunigen. Pål Henriksson betrieb in den 1650er Jahren in Södergård ein Gasthaus in Baggholma.



1636 wurde die Postverordnung von Königin Christina erlassen, und regelmäßige Postrouten wurden im Land eingerichtet. 1638 wandte man sich dem östlichen Teil des Königreichs zu, also Åland und Finnland. Damals wurde der Postverkehr von Stockholm über Åland,
Brändö und Gustavs nach Turku organisiert. Die Pflicht der Bauern, die Post zu befördern, endete 1910. Diese Informationen verdanken wir dem Owner des Caches. Der Cache war bei dem Gedenkstein versteckt.


Diese Informationen entdeckten wir bei der Kirche auf Brändö.




Quelle: Internationale Vereinigung für Postgeschichte
1836 wurde die erste regelmäßige Sommerdampfschiffverbindung zwischen Stockholm und Turku eröffnet, und 26 Jahre später wurden Dampfschiffe auch für den Posttransport im Sommer eingesetzt. Im November 1870 wurde mit dem Postschiff „Postiljonen“ ein regelmäßiger Winterdampfschiffverkehr eingerichtet. Die alte Postroute wurde zuletzt im strengen Winter 1910/11 genutzt.(Wikipedia)