Reichraminger Hintergebirge 1

Wir starten unsere erste Tour am Campingplatz in Grpßraming. Unsere erste Station war die Staustufe des Kraftwerks. Die Staustufe Reichraming liegt zwischen den Gemeinden Reichraming und Großraming bei Fluß-km 64,4 und ein Kuriosum stellt die Umplanung dar. Bei der Firma Voith AG in Heidenheim lagerten 2 fast fertige Großturbinen und bei Siemens-Schuckert in Berlin die dazugehörigen Generatoren. Diese wurden vor dem 2. Weltkrieg von Uruguay für ein Kraftwerk am Rio Negro bestellt und gelangten wegen der politischen Situation nicht mehr zur Auslieferung. Nachdem die Fallhöhe von 24 m in Reichraming in etwa der am Rio Negro entsprach, wurde entschieden, die fast fertigen Maschinen in das Ennskraftwerk einzubauen. So wurde das Stauwehr entsprechend den Dimensionen der vorhandenen Maschinensätze neu geplant. (aus dem Listing von agijunior)

Hier hoben wir den Geocache Staustufe – GC2WTJG von agijunior.
Weiterlesen

Burgruine Losenstein

Die Burg Losenstein ist Ruine einer Höhenburg in Losenstein (Oberösterreich) und erhebt sich über dem Ort auf einem etwa 60 m hohen Dolomitfelsen (Burgfelsen). Sie ist eine der größten und ältesten Burgruinen des Landes Oberösterreich. Die im 12. Jahrhundert von den Steirischen Ottokaren erbaute Burg besteht aus einer Hochburg und einer etwas tiefer gelegenen Vorburg. Ab 1252 waren die Herren von und zu Losenstein (Losensteiner) Besitzer der Burg.

Geschichte der Burg im Zeitraffer

  • 1150 – Errichtung der Burg durch die steirischen Ottakare
  • 1170 – erste urkundliche Erwähnung
  • 1186 – Babenberger neue Besitzer nach Aussterben der Ottakare
  • 1252 – Dietmar v. Steyr erhält die Burg im Tausch gegen Stadt Steyr
  • 1418 – Verlassen der Burg durch die Losensteiner; Verwaltung durch Pfleger
  • 1550 – Aufgabe der Burg als Verwaltungssitz und beginnender Verfall
  • 1692 – Fam. v. Auersperg erbt Burg/Ruine von den ausgestorbenen Losensteinern
  • 1905 – Land OÖ kauft völlig desolate Ruine und rettet Baubestand
Weiterlesen

Zwangsarbeit und die Ennsenergie

Wir fahren gegen 11:00 am Putterersee ab Entlang des Ennstals nach Oberösterreich. In der Ortschaft St. Gallen (noch in der Steiermark) machen wir eine erste Rast. Über uns thront die Ruine Gallenstein als Tor zum Nationalpark Gesäuse. Bei einer Wehranlage über die Enns wollten wir einen Cache heben, die empfohlenen 1m70 hätten wir erfüllt, aber das Versteck blieb uns verborgen. Das angepeilte Cafe hatte leider Ruhetag.

Ruine Gallenstein
Weiterlesen

Im Zwergerlwald bei Irdning

Heute beradeln wir für eine Geocachingtour die Umgebung des Putterersees. Gestärkt durch ein kräftiges Outdoorfrühstück mit Sonnenschein ziehen wir los in die umliegenden Ortschaften, Auen und Wälder.

Ständig beobachtet vom Grimming
Weiterlesen

Über den Phyrnpass nach Liezen und Putterersee

Wir starten unsere Tour nach einem gemütlichen Outdoorfrühstück vom CP in Spital am Phyrn und nehmen die B138 – Phyrnpassstrasse bis zur Passhöhe. Sie liegt auf 954 m Seehöhe zwischen Warscheneck und Bosruck (Ennstaler Alpen) in den Nördlichen Kalkalpen der Region PyhrnEisenwurzen. Wir steuern den Parkplatz (47°37′22.01″N 14°18′16.03″E) an, wo sich mehrere Denkmäler befinden.

Bereits die Kelten und Illyrer nutzten den Pass. Die Römer haben den Wegtu 1,8 m breiten Passtrassevausgebaut.
Weiterlesen

Duri‘s Tal

Dieses Motto eines Geocachingtrail von tomine193 nehme ich für die heutige Überschrift. Sie schreibt:

Dieser „Trail“ mit atemberaubenden Blicken auf die Trilogie von Hinterstoder, Warscheneck, Bosruck, großer und kleiner Pyhrgas, Wurbauerkogel und Hoher Nock, um nur einige zu nennen, führt euch auf einer Länge von etwa 16 Kilometern durch die Gleinkerau und um den Wur, an etlichen Materl und Bildstöcken vorbei oder ihr könnt einfach die tolle Aussicht genießen.

tomine193
Weiterlesen

Der Wurbauerkogel in Windischgarsten

Wir fahren vom Campingplatz ein paar Kilometer ins Zentrum nach Windischgarsten und parken unsere Räder bei der Talstation des Sessellifts zum Wurbauerkogel. Der 858 m hohe Hausberg von Windischgarsten erhebt sich auf den Gemeindegebieten von Windischgarsten und Rosenau. Er ist Ausgangsort und Zentrum vieler Freizeitaktivitäten. Mountainbiker*innen, Wanderer und Familien, die eine Fahrt mit dem Alpine Coaster, einem Zweipersonenschlitten wagen. Wir nehmen die Wanderstrecke bergwärts, weil ein paar Geocaches unser Ziel sind.

Blick auf Windischgarsten vom Panoramatum am Wurbauerkogel
Weiterlesen

Weiter ins Reich der Schwarzen Grafen

Von Micheldorf einem Zentrum des Sensenmacherhandwerks fahren wir weiter entlang der alten Eisenstrasse nach Windischgarsten.

Unter den fünf Gemeinden im Garstnertal ist Windischgarsten mit 4,9 Quadratkilometern Fläche zwar die kleinste, hat aber mit 2360 Personen (Stand 1. Jänner 2021) die meisten Einwohner.

In der Hauptstrasse von Windischgarsten
Weiterlesen

Von Pettenbach nach Kirchdorf

Für unsere Rad-Geocachingtour nutzen wir zur Fahrt nach Kirchdorf, den südlich am Campingplatz vorbei führenden Traunviertler Radweg R13. Es ist zwar nicht die kürzeste Route, aber so weichen wir den Hauptverkehrsstrassen aus. Aus der Ferne sehen wir eine Garnitur der Almtalbahn durch die hügelige Landschaft gleiten.
Bei Stampf haben die Regenschauer der letzten Tagen einen Wirtschaftsweg unterspült und versandet. Es wurde unmittelbar vorher ein Absperrgitter. aufgestellt ohne Hinweis und Umleitungsmöglichkeit. Mit kurzzeitigen Schieben und dank des Motors des E-Bike war das Hindernis gut zu überwinden. Am anderen Ende des Weges war ebenfalls eine Absperrung und Hinweise. Ein Rätselspiel für Ortsunkundige. Dank unserem GPS wählten wir bei der Rückfahrt einen Alternativweg, allerdings war die Wegbeschaffenheit nicht besser.

Weiterlesen

Der Gestaltwechselfelsen in Micheldorf

Von Arto Paasilinna, einem finnischen Romanautor, holte ich mir die Idee für den Titel. In seinem Roman ist der Gestaltwechselfelsen ein kultischer Ort, wo der Sohn des Donnergottes mit einem Finnen die Person tauscht.
Auch hier in Micheldorf wechselte der 594 m hohe Bergkegel mehrmals seine Bedeutung. Vom keltischen Kriegstempel zu Ehren des Gottes Tutales mit dem „heiligen Bründl“, das aus dem Westabhang des Prellers sprudelt und dessen Wasser Augenleiden, Kopfweh und Wunden heilen soll. Später eine Fliehburg, die in unsicheren Zeiten Schutz bieten sollte.

Weiterlesen