
Am Rückweg vom Zahnarztbesuch machte ich kleinen Abstecher in die Josefstadt. Die beiden Owner meinten in der LAB-Beschreibung, dass es noch mehr interessante Palais, Sakralbauten aber auch Privathäuser in der Umgebung gäbe. Also versuchte ich mit offenen Augen durch die Gassen und Straßen zu gehen, um noch viel Interessantes entdecken.

Am Start beeindruckte mich das florale Wandgemälde am Wohnhaus in der Josefstädter Straße 68. Das farbenfrohe Fassadenbild sorgt für eine angenehme Abwechslung im Straßenbild.

Das Gebäude ist das älteste im Bezirk. Es wurde 1701 für den Bäckermeister Peter Reichsgruber im barocken Stil errichtet. Es stammt aus der allerersten Besiedlungsphase des 8. Bezirks nach der Zweiten Türkenbelagerung. Der Name „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ geht auf eine Sandsteingruppe über dem Portal zurück. Über 250 Jahre lang befand sich darin eine Bäckerei.
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