Wir besuchen das Porzellanikum in Selb. Vom Wohnmobil-Standplatz radeln wir ein paar Kilometer zum Museum in den ehemaligen Fabriksdanlagen. Untergebracht ist das Museum in den original erhaltenen Fabrikhallen der ehemaligen Rosenthal-Fabrik.
Man beachte das schöne Bild auf der Unterlage bei der Beschreibung der Firmengeschichte. Die Realität der Lebens- und Arbeitsumwelt war eine andere.
Von Bad Abbach führt uns die nächste Etappe nach Selb einer 15.000 Einwohner großen Stadt, wo das Porzellan deren Geschichte prägte. Das weltweite Zentrum der Porzellanindustrie liegt unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Wir erreichen Selb auf der sogenannten Bayerischen Porzellanstraße und ist die Wiege weltbekannter Marken wie Rosenthal und Hutschenreuther.
Das ist der bekannte Porzellanbrunnen auf dem Martin-Luther-Platz in Selb.
Die aufragenden Porzellansäulen in der Mitte stehen metaphorisch für die rauchenden Schornsteine der historischen Porzellanfabriken, die das Stadtbild und die Geschichte Selbs maßgeblich geprägt haben. Für die Mosaike wurden von Barbara Flügel mehr als 45.000 einzelne Porzellanplättchen in Weiß-, Blau- und Goldtönen verarbeitet.
Die Glocken bestehen aus edlem Biskuit- beziehungsweise Hartporzellan. Da die spätere Tonhöhe erst nach dem Brennvorgang exakt feststeht, erforderte das Gießen und Stimmverfahren höchste Präzision. Durch die Lage auf zwei gegenüberliegenden Balkonfenster entsteht beim Spielen ein sogenannter „Stereo-Effekt“. Die gespielten Lieder wechseln je nach Jahreszeit und Anlass (von Volksliedern über klassische Stücke wie Beethovens „Freude, schöner Götterfunken“ bis hin zu Weihnachts- oder Frühlingsliedern).
Von Bad Abbach radeln wir entlang der Donau ca. 20 km in die viertgrößte Stadt der Oberpfalz nach Regensburg. Sie zählt zu den ältesten Städten Deutschlands und wurde als römisches Kohortenkastell und spätes Legionslager Castra Regina 179 n. Chr. unter Kaiser Mark Aurel gegründet.
Foto von der Steinernen Brücke
Der Brückturm steht am südlichen Ende der Steinernen Brücke und bildet das historische Stadttor zur Altstadt hin. Er ist der einzige erhaltene von ursprünglich drei Türmen der Steinernen Brücke. Unterhalb der Uhr sind Statuen zu sehen (unter anderem Kaiser Karl IV.). Rechts neben dem Brücktor ist zudem der historische Salzstadel zu sehen, der heute u. a. das Besucherzentrum Welterbe Regensburg beherbergt.
Wir besuchen Cham, eine Kreisstadt in der östlichen Oberpfalz (Bayern) mit rund 17.000 Einwohnern. Oftmals spricht von ihr als das historische „Tor zum Bayerischen Wald und Böhmerwald“.
Im Vordergrund der Fluss „Regen“. Da der Fluss die Stadt wie ein Bogen umfließt, wird sie auch die Stadt am „Regenbogen“ genannt.
Der Name leitet sich vom keltischen Wort kam (gebogen, gewunden) ab – eine Anspielung auf den Flusslauf des Regen. Durch die Lage an der Handelsstraße nach Böhmen erlangte Cham früh das Münzrecht und entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz.
Nach dem Besuch des Schaubergwerks am Silberbergwerk steuerten wir den Großen Arbersee, der direkt am Fuße des Großen Arbers im Bayerischen Wald (Gemeindegebiet Bayerisch Eisenstein liegt, an.
Wir umrundeten bei einer Wanderweg von ca. 1,5 km Länge den See und sammelten dabei einige leckeren Schwarzbeeren ein. Für uns Geocacher:innen gab es zwei Adventure Labs zu lösen.
Bereits im 13. Jahrhundert begann am Silberberg die Suche nach Edelmetallen. Ursprünglich auf der Suche nach Silber, verlagerte sich der Abbau später vor allem auf Vitriol und Eisenvitriol für die Tuch- und Farbindustrie sowie zur Produktion von Polierrot. Der Bergbau wurde bis zur Einstellung im Jahr 1962 kontinuierlich betrieben.
Aufnahme von der Mittelstation Richtung Bodenmais
Wir parken uns am Parkplatz (49°04‘16.2“ N, 13°07‘08.2“ E) ein. Mit einer Nostalgiefahrt im Doppelsessellift fahren wir zur Mittelstation. Hier ist der Zugang zum Besuch des Schaubergwerks. Wir haben Glück, denn in 15 Minuten starten ein Rundgang ins Bergwerk.
Polierrot verwendet man zum Feinschliff und zur Endpolitur von optischen Linsen, Prismen, Gläsern und Spiegeln. Das hochwertige Feinpoliermittel wird auch zum schonendenPolieren von Sammlermünzen, Gravuren, Edelsteinen und Marmor verwendet.
Unsere erste Route führt uns über das nördliche Mühlviertel durch Aigen-Schlägl und Schwarzenberg in das Dreiländereck Tschechien – Deutschland und Österreich vorbei am Dreisesselberg in den Bayrischen Wald nach Bodenmais.
Bodenmais ist ein heilklimatischer Kurort im niederbayrischen Landkreis Regen und gilt als eines der bekanntesten Urlaubsziele im Bayerischen Wald, direkt am Fuß des 955 Meter hohen Silberbergs. Nach der Ankunft machen wir einen kleineren Spaziergang zur Glaswelt Joska.
Ich komme eigentlich selten nach Ottakring. Einmal bei der Zahnärztin heißt bei mir meist zweimal oder öfters. Anschließend eine Stunde nichts essen und trinken, also machte ich einen Adventure Lab zur Ablenkung und ich war angenehm überrascht über die Wandgemälde, die ich dabei entdeckte.
Dieses Wandgemälde trägt den Titel „Distraction“ und wurde von dem griechischen visuellen Künstler Gera 1 (aus Athen) geschaffen. Eine weibliche Figur mit einem Smartphone in der Hand, die von ihrem eigenen Spiegelbild überlagert wird. Trotz der ständigen Ablenkung durch digitale Medien und Gegenstände wirkt die Abgebildete seltsam losgelöst von ihrer Umgebung.
Unter dem Motto „DIEZ – Years of Transformation“ feierte Calle Libre 2023 sein 10-jähriges Bestehen und gestaltete in Ottakring insgesamt zehn großflächige Fassaden neu. Das Festival wird von dem gemeinnützigen Verein zur Förderung von Kunst, Kultur & Musik „Calle Libre“ organisiert.
Am Rückweg vom Zahnarztbesuch machte ich kleinen Abstecher in die Josefstadt. Die beiden Owner meinten in der LAB-Beschreibung, dass es noch mehr interessante Palais, Sakralbauten aber auch Privathäuser in der Umgebung gäbe. Also versuchte ich mit offenen Augen durch die Gassen und Straßen zu gehen, um noch viel Interessantes entdecken.
Am Start beeindruckte mich das florale Wandgemälde am Wohnhaus in der JosefstädterStraße 68. Das farbenfrohe Fassadenbild sorgt für eine angenehme Abwechslung im Straßenbild.
Das Gebäude ist das älteste im Bezirk. Es wurde 1701 für den Bäckermeister Peter Reichsgruber im barocken Stil errichtet. Es stammt aus der allerersten Besiedlungsphase des 8. Bezirks nach der Zweiten Türkenbelagerung. Der Name „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ geht auf eine Sandsteingruppe über dem Portal zurück. Über 250 Jahre lang befand sich darin eine Bäckerei.
Während unseres Aufenthalts in der letzten Station der Nordeuropatour in Marbach an der Donau machten wir einen Radausflug nach Pöchlarn. Über die 2002 errichtete Donaubrück radelten wir entlang der Donau, vorbei an der Schiffsanlegestelle, in den Ort.
Das Denkmal ist dem Maler, Grafiker und ehemaligen Fährmann Franz Knapp (1916–2007) gewidmet, der in der Region als „der malende Fährmann“ bekannt war. Er lebte und arbeitete von 1946 bis zu seinem Tod im Jahr 2007 in Pöchlarn. Er war als Fährmann tätig und hielt das Ortsbild sowie Motive der Region zeichnerisch und malerisch fest.
Foto von einem Wandbild in Pöchlarn
Oskar Kokoschka ist derzeit im Ort omnipräsent. Das Museum ist im Geburtshaus des Künstlers in der Regensburger Straße 29 untergebracht. Es zeigt eine ständige Präsentation über das Leben und Schaffen von Oskar Kokoschka.