Unsere Letzte Station der Nordlandtour ist Marbach an der Donau. Am Campingplatz beim Hafen bekommen wir einen schönen Stellplatz mit Donausicht.Von dort geht es mit den Räder am Donauradweg nach Klein Pochlarn.

Der Ort wurde 1282 erstmals urkundlich erwähnt und besitzt seit etwa 1500 das Marktrecht. Die Hafnerei (Töpferkunst) ist das prägendste Handwerk der Geschichte von Klein-Pöchlarn. Begünstigt durch die reichhaltigen Lehm- und Tonvorkommen am nördlichen Donauufer entwickelte sich der Ort vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Keramikzentren der Region. Bekannt war Klein-Pöchlarn vor allem für die Schwarzhafnerei. Durch ein spezielles Reduktionsbrennverfahren (unter Sauerstoffmangel) entstand charakteristisches, tiefschwarz glänzendes und besonders wasserdichtes Geschirr.
Die Figur bei einem Brunnen steht in einer stilisierten Zille (einem traditionellen Flachbodenschiff der Donau), was die tiefe Verbindung von Klein-Pöchlarn zum Strom und zum Schiffergewerbe unterstreicht.
In den Jahren von 1957 bis 1961 wurde die Wasserleitung für die Marktgemeinde Klein-Pöchlarn errichtet. Zum Andenken an die Verwirklichung wurde dieser Petrusbrunnen in Auftrag gegeben. Künstler Höfinger fertigte das Kunstwerk an.

Auf der Suche nach Kunstwerken im Ort holten wir uns Unterstützung von dem/der Geocacher:in Lolunar und vertrauten auf unsere eigene Beobachtungsgabe.
Diese Installation entstand im Rahmen lokaler Initiativen zur Kunst im öffentlichen Raum (wie dem Projekt Kunst am Fluss des Dorferneuerungsvereins) und greift das Zusammenspiel von Licht, Schatten und Natur an der Donaulände auf.


























