Am ersten Tag zog es uns in die nördlichen Ausläufer der Alvaret. Wie schon beschrieben diese Landschaft hat für mich einen besonderen Reiz. Diese karge Lanschaft bietet immer wieder Überraschungen wenn man die Flora und Informationstafeln genauer betrachtet.
ThymianFetthenne oder Mauerpfeffer
Die Verschiedenen Cache, hier sind es oftmals sogenannte Petlinge, werden in oder um Wacholdersträucher platziert.
Wir besuchen Gamla Uppsala in zwei Durchgängen. Zuerst informieren wir uns über die Grabhügel und später nach einer Stärkung das Museum.Die Texte haben wir aus den örtlichen Beschriftungen entnommen und mittels App übersetzt.
Die isländische Ynglinga-Saga aus den 1230er Jahren erzählt von der Ynglinga-Dynastie. Die Ynglingas waren Könige, die von Freyr abstammten. Er soll um die Geburt Christi gelebt und Gamla Uppsala zu einem Königssitz gemacht haben.
In den 1930er Jahren wurden die königlichen Hügel auf die Jahrzehnte um 500 n. Chr. datiert.
Das Grab links wurde Freyrs Hügel genannt, und das vor Ihnen Odins Hügel – heute nennen wir es den Mittleren Hügel und den Osthügel. Beide wurden 1846-1847 ausgegraben, der Mittlere Hügel nur teilweise. Im Osthügel wurde von der Seite ein Tunnel in den Kernhügel mit der Bestattungsurne gegraben.
Die folgenden Texte stammen von Informationstafeln, die wir fotografiert und mittels Apps übersetzt haben.
Der Mittlandsskogen
Vom Köpingsvik im Norden bis nach Kalkstad im Süden erstreckt sich der riesige Mittlandsskogen. Manchmal wird er als Nordeuropas größtes zusammenhängendes Laubwaldgebiet unterhalb des Fjällbirkenwaldes bezeichnet. Doch das „zusammenhängend“ sollte man nicht ganz ernst nehmen. Der Mittlandsskogen besteht vielmehr aus einem Flickenteppich kleiner Waldstücke, in die Flächen von Äckern, Dörfern, Höfen, Weideland und kleineren Feuchtgebieten eingestreut sind.
Der Wald besteht zu einem großen Teil aus sogenanntem Edellaubwald, aber es gibt hier auch viel Birke und Hasel. Obwohl der Wald an den meisten Orten recht jung ist, zeichnet er sich durch einen sehr hohen Artenreichtum an Insekten, Vögeln, Pilzen und Pflanzen aus. Das liegt unter anderem daran, dass kleine Wäldchen und einzelne ältere Bäume kontinuierlich stehen gelassen wurden, selbst in Zeiten, als Öland stärker abgeholzt war.
Auf unserer Fahrt südwärts machen wir in Gävle Station. Wir wollen uns die Füße vertreten, wie es so schön heisst, und nehmen die Angebote von Geocacher:innen der Stadt in Anspruch.
Das Kunstwerk stellt eine Beschützerfigur dar. Der mythologische Hintergrund beruht auf der Erzählung eines fiktiven Riesen namens Gavle, der mit seinem Speer eine Furche in das Land zog. Durch diese Kerbe entstand der Fluss Gavleån, der das Landesinnere mit dem Meer verband und so den Grundstein für die Stadt Gävle legte.
Die Skulptur ist 6 Meter hoch und bringt rund 1,5 Tonnen auf die Waage. Sie steht auf einer Landzunge direkt am Fluss Gavleån, unmittelbar vor dem Konzerthaus Gävle. Das Werk wurde von dem schwedischen Glaskünstler und Bildhauer Bertil Vallien entworfen und gemeinsam mit dem Kunstschmied Lars Larsson umgesetzt.
Unsere Tour führt uns entlang des Gavleån. Er ist ein rund 30 Kilometer langer Fluss im Osten Schwedens, der mitten durch das Zentrum der Stadt Gävle fließt und dort im Bottnischen Meerbusen mündet. Obwohl er relativ kurz ist, überwindet der Fluss einen Höhenunterschied von etwa 62 Metern. Für die Industrialisierung der Stadt lieferte er die notwendige Energie.
Konst i Hamn ist eine bekannte Open-Air-Kunstausstellung im historischen Hafen von Moviken am See Norra Dellen (Gemeinde Hudiksvall, Region Hälsingland). Brigitte entdeckt den Tipp im Womoführer „Schweden – Nord“ entdeckt. Wir nutzen oft diese Reiseführer, um uns Anregungen für die Routenplanung zu holen.
Ehemalige Kunstgegenstände, die hier bereits am Hafen ausgestellt wurden.
Die Kunstwerke (Skulpturen, Installationen und Gemälde) fügen sich direkt in das alte Industrie- und Hafengelände sowie die umliegende Natur ein. Man findet die Exponate auf Wiesen, im Wald, zwischen den alten historischen Gebäuden und teils direkt im Wasser.
Vor vier Jahren besuchten wir die Stadt Hudiksvall und die schwedische Ostseeküste, wo wir öfters auf frühere Spuren ehemaliger Eisenprokution stießen.
Abriss der Kohleöfen Im Jahr 1923 begann der Abriss der Kohleöfen. Der Kohleofen links ist der einzige, der noch steht und der einzige, der im ganzen Land übrig geblieben ist. Für den Betrieb des Hochofens wurden gewaltige Mengen Holzkohle benötigt, die in den umliegenden Wäldern von Köhlern hergestellt wurden.
Der Verkohlungsprozess dauerte in einem der kleineren, 1857 erbauten Kohleöfen durchschnittlich 41 Tage. Allein das Hinzufügen von Holzkohle dauerte 3½ Tage. Die eigentliche Verkohlung dauerte 19–20 Tage, die Abkühlphase weitere 16 Tage, bevor die fertige Holzkohle schließlich entnommen werden konnte, was zwei Tage in Anspruch nahm. Der Ofen fasste etwa 300 m³ Holzkohle. Die später gebauten Holzkohlemeiler waren größer und fassten etwa 560 m³ Holz. Die Verkohlung in diesen Öfen dauerte 30 Tage und die Abkühlung über drei Wochen. Das Holz abgemessen, ergab etwa 80 % Holzkohle zurück.
Wir starteten am Womo-Stellplatz beim Hafen bei der Schlossruine (Stegeborgs slottruins).
Der Stegeborg Rundslinga (Stegeborg-Rundweg) ist ein beliebter, malerischer Rundwanderweg in der schwedischen Provinz Östergötland (nahe Söderköping). Er führt durch abwechslungsreiche Schärenlandschaften, Mischwälder und bietet beeindruckende Ausblicke auf die Bucht Slätbaken.
Mit dieser Beschreibung des Wanderweges im Kopf, starten wir nach einem gemütlichen und ausgiebigen Outdoor-Frühstück. Es geht etwas bergauf zum ersten Aussichtspunkt.
Die Brücke führt auf die Insel Slottsholmen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich Norrkrog. Eine Fähre verbindet die beiden Orte halbstündlich.
Dieser Baum war komplett von der Eichenmoosflechte überzogen.. Trotz des Namens handelt es sich botanisch gesehen nicht um ein Moos, sondern um eine Symbiose aus einem Schlauchpilz und Grünalgen. Wo sie vorkommt ist eine besondere Luftgüte vorhanden, denn sie wächst nicht bei Luftverschmutzung. Eichenmoosextrakt enthält Inhaltsstoffe wie Atranorin und Evernion, die starke Kontaktallergien auslösen können. Die Nutzung in Kosmetika wird daher ih der EU streng begrenzt und reguliert. Früher wurde die Flechte genutzt, um Wolle in warmen Gelb-, Braun- und Grün-Tönen zu färben.
Skatan (Skatans fiskeläge) ist eines der ältesten und bekanntesten Fischerdörfer an der schwedischen Ostseeküste (Höga Kusten / Bottensee). Es liegt in der Provinz Västernorrland, etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Sundsvall.
Im nahegelegenen Standplatz machten wir für eine Nacht Pause bei unserer Rückfahrt in den Süden. Wir suchten das Restaurant und die Fischräucherei des Ortes und entdeckten eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Ortes und ihrer Einwohnerinnen.
Die Ausstellung in der Alten Netzhütte im Hafen von Skatan ist eine lokale Kultur- und Historienausstellung über das Leben der Fischer und die Entstehung des Ortes. Bereits in den 1990er-Jahren begann eine Forschungsgruppe im Dorf, alte Fotografien, Tonbandinterviews mit Zeitzeugen und historische Dokumente zu sammeln.
Oben links: Strömming bearbeitet in Skata nach einem großen Fang um 1935. Fr.v. Selma Thorell, Åke Björklund, Sven Bergström, Hilda Vahlberg, Birger Nilsson, Anny Zetterberg, Elis Vikström, Johanna Månberg, Selmer Nordström, Elis Romberg, Svea Bergström, Elin Romberg, Elsy Vikström, Anna Vikström, Birger Vikström und Sixten Nilsson Rechts daneben: Jonas Bergström mit seinem Hechtfang, darunter ein wirklich großer Hecht. Rechts darunter: Stolze junge Fischer mit einem großen Hecht am Bootshaus der Familie Sjöberg in Myrbodarna. Links: Donald Sjöbom (geb. 1943) und Göran Sjöberg (geb. 1945). Foto aufgenommen um 1950. Links mitte: Erik Höglin (geb. 1851) vor seiner Fischerhütte in Dosan. Foto aufgenommen in den späten 1920er Jahren. Links unten: Foto aufgenommen um 1950. Busfahrer Oskar Jansson hat sich eine Auszeit vom Busfahren genommen und ist mit seiner Frau Ester zum Fischen auf See.
Im Jahr 1888 wurde Sundsvall durch einen verheerenden Stadtbrand fast vollständig zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau entschied man sich, die Innenstadt komplett aus Stein neu zu errichten (das heutige historische Zentrum Stenstan). Um die neu erbaute Stadt symbolisch vor zukünftigen Katastrophen und neuem Feuer zu schützen, wurde der Drache als Schutzpatron und Wächter etabliert.
Seit 1999 verwandelt sich die Innenstadt von Mai bis September in eine Open-Air-Galerie: Dutzende lebensgroße Drachenstatuen aus Glasfaser werden von lokalen Unternehmen gesponsert und von regionalen Künstlern individuell bemalt. Jede Figur erzählt eine eigene Geschichte – von Motiven aus Natur und Kultur bis hin zu modernen Firmendesigns.
Beim Rundgang in der Stadt bemerkten wir, dass die lustigen Drachenfiguren gerne als Fotomotiv mit Kindern genutzt werden.
Während unserer Fahrten, Radtouren und Wanderungen sind wir auf der Suche nach diversen Geocaches. Die meisten Besitzer:innen dieser Geocaches wählen dafür Orte, die für landschaftlich schön, historisch interessant oder einen persönlichen Bezug haben. Ein paar dieser Orte stellen wir in diesem Blogbeitrag vor.
Der Norsjöån ist ein kleinerer Fluss in der Gemeinde Norsjö in der nordschwedischen Provinz Västerbottens län. Wie viele Flüsse in der schwedischen Holzindustrie-Region wurde auch der Norsjöån in der Vergangenheit für das Flößen von Baumstämmen gereinigt, begradigt und von großen Felsblöcken befreit.
In den mittleren Abschnitten des Flusses wurden Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt, um den natürlichen Lebensraum für Fische (wie Forellen und Äschen) und Wassertiere wiederherzustellen. Die Pflanze könnte ein Wiesenbocksbart sein.