
Wir besuchen zur Lösung unserer Aufgaben den Waldfriedhof in Inari. Eingebettet in einen Kiefernwald sind die Grabstätten angelegt.
Ein Teilabschnitt des Friedhofs dient als letzte Ruhestätte zahlreicher legendärer Goldgräberveteranen, die vor allem in den Gebieten rund um den Lemmenjoki und den Ivalojoki nach dem großen Glück suchten.
Heute befinden sich auf der Parzelle weit über 50 Gräber von echten Goldgräber-Originalen (wie etwa Väinö Hoppu, genannt „Hopputon Hoppu“ / Der Eilelose).
Die Grabstätte wird von zwei markanten Denkmälern geprägt: einem alten traditionellen Kiefernholzkreuz (honkaristi) und dem markanten Denkmal namens Emäsuoni (Mutterader).

Es handelt sich um ein mächtiges, wuchtig gezimmertes Kreuz aus Honka. Das ist im Finnischen der Begriff für das Holz sehr alter, langsam gewachsener, oft abgestorbener Kiefern (Kelo-Holz). Dieses Holz ist extrem witterungsbeständig und überdauert im arktischen Klima Jahrzehnte, ohne zu verrotten. Es nimmt mit den Jahren eine silbergraue Färbung an.
Die Namen der Goldschürfer incl. Geburtstag- und Sterbedaten sind auf den goldenen Plaketten eingraviert.
Das Kreuz wurde bereits in den Anfängen der Parzelle errichtet. Es verkörpert den rauen Geist der Wildnis und ist oft der Ort, an dem bei Gedenkveranstaltungen des Goldgräberverbandes Kränze niedergelegt werden.


























