Burg Hohnstein

Wir starten in Königstein mit dem Ziel Magdeburg. Zwischenstation machen wir auf der Burg Hohnstein. Wie so oft sind Besuche bei uns eine Mischung aus Geschichte, Besichtigung des Ortes und Geocaching. Das Geocaching hilft uns oft den Ort besser kennenzulernen, die sonst Tourist*innen verborgen bleiben, und das spezielle Wissen der Personen, die den Cache auslegen, sogenannte „Owner“, gibt interessante Einsichten in den Ort.

Die Burganlage Hohnstein – die Stadt hat 3500 Einwohner*innen

Die mittelalterliche Burganlage wurde 1353  erstmals urkundlich erwähnt und erlebte bis heute eine wechselvolle Geschichte. 

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KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die Gedenkstätten nahe der tschechisch-deutschen Grenze ist einer der ältesten KZ- Gedenkstätten Europas. Rund 100.00 Häftlinge hielt die SS zwischen 1938 und 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg gefangen. Mindestens 30.00 von ihnen kamen ums Leben. Viele Häftlinge wurden durch Zwangsarbeit- sie mussten Granit abbauen (hier gibt es ein grosses Granitvorkommen) – ausgebeutet.

 Ab 1943 wurde das Lager zum Rüstungsstandort. Die Häftlinge mussten für die Firma Messerschmitt Flugzeugträger montieren.

Bei der Befreiung am 23. April 1945 fanden Soldaten der US-Armee nur noch 1.500 Todkranke vor. Alle übrigen Häftlinge hatte die SS auf Todesursachen Richtung Süden getrieben. (aus dem Flyer der Gedenkstätten „KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)

Wir durchqueren das Areal und sind erstaunt, dass sich einerseits unmittelbar an die Gedenkstätte einige Häuserreihen ziehen, sowie mitten durch den ehemaligen Appellplatz sich eine Straße durchzieht und die Gedenkstätten somit für uns geteilt ist. Doch nicht weiter verwunderlich, denn wie wir später erfahren, wurde der Appellplatz über fünf Jahrzehnte als Industrieareal genutzt. Erst seit dem Jahr 2000 ist er wieder Bestandteil der Gedenkstätte. 

Im hinteren Bereich findet man eine jüdische Gedenkstätte,  eine Kapelle, einen Ehrenfriedhof sowie einen ehemaligen Wachturm. Im sogenannten „Tal des Todes“ herrscht eine unheimliche Stille. Wie auch bei anderen Gedenkstätten entsetzt uns das Krematorium, sowie die Aschenpyramide. Hier wird auch gerade der Platz der Nationen, wo 19 Nationen  ihrer Toten gedenken,  restauriert. 

In der ehemaligen Wäscherei ist die Entstehung und Geschichte des Konzentrationslagers zu sehen.

Eine weitere  Ausstellung befasst sich mit den Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg von 1946 bis heute. Sie geht den Fragen nach: Was bleibt nach 1945 vom Ort? Was bleibt an Erinnerung? Was bleibt von den Überlebenden? Und was bleibt von den Tätern? 

Mehr persönliche Eindrücke und Bilder im Blogartikel „KZ-Gedenkstätte Flossenbürg“ und weitere Informationen zur Gedenkstätte unter www.gedenkstaette-flossenbuerg.de


Text zu diesem Beitrag: Brigitte Drizhal
Foto: Brigitte & Werner Drizhal

Dornbirn – Manchester des Rheintals?

Wir machen Station in der einwohnerstärksten Stadtgemeinede Vorarlbergs in Dornbirn mit seinen ca. 50.000 Einwohner. Am Ortsrand in Enz befindet sich moderner Campingplatz, wo die Rezeption und Sanitäranlagen in neuen Holzbauten untergebracht sind. Bei Anreise vormittags, was hier eigentlich gewünscht wird, werden wir herzlich und freundlich begrüsst. Bei der Platzeinweisung ersucht man uns auf die nassen Böden zu achten und wir bekommen Tipps zum Sonnenstand und zur Ausrichtung unserer Markisen.
Nach einem Brunch starten wir eine 10 km Rad-Geocaching-Tour in die Stadt Dornbirn.

Im Roten Haus erholten wir uns von den sonnigen Temperaturen und schlabberten dszu eine Portion Eis.
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Stolpersteine in Tübingen

Auf unserer Maitour ergattern wir gerade noch einen freien Platz am Campingplatz. Der Feiertag am Donnerstag und das etwas wärmere Wetter ohne Regen locken viele Camper*innen heraus. Es gibt hier einen Stadtrundgang zur Geschichte des Jüdischen Leben in Tübingen. Brigitte und ich werden im Rahmen eines Advenrure Lab davon einige Stationen besuchen.

Mehr zu den Stolpersteinen und zur Geschichte in Tübingen auf den Roten Spuren.

Geocaching entlang der ehemaligen Eisenbahn KURJ

Wir parkten uns in Riddarhyttan auf dem angrenzenden Parkareal der Tankstelle Q8 in Riddarhyttan ein. Hier startet ein Geocachingtrail entlang der ehemaligen Bahnlinie Köping–Uttersberg–Riddarhyttans der Eisenbahn KURJ.

Dervegemalige Lokschuppen direkt angrenzend an den Parkplatz.
Weiter zur Eisenbahngeschichte und zur Geocachingtour

Eine Stipvisite in Horndals Bruk

Wir machen einen Einkaufsstopp in Horndals Bruk und entdecken dabei das alte Schwungrag eines Antriebs für ein Stahlwalzwerk. Es wurde 2008 vom Betrieb hier her verlegt und ist seit dem ein Symbol von Horndal.

Das Schwungrad in Horndal – 70 Tonnen schwer – Genaue Position

Im Geocache Svänghjulet – GC8G0YV – beschreibt der Owner „tigertassen“ die Enstehungsgeschichte des Denkmals und des Parks, der hier entstanden ist. Hier sind einige ungewöhnliche Bäume zu finden, zum Beispiel Sternmagnolie, Kirsche, Adlerfarn, Japanische Lärche und mehr.

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Måviken

Wir verbringen eine Nacht in Måviken in der Gemeinde Kramfors. Hier haben sie im Campingplatz neu terrassierte Stellplätze angelegt, wo man einen sehr schönen Blick über die Bucht hat.

Am späten Abend klarte es auf und wir konnten vom gegenüberliegenden Rastplatz noch ein „sonniges“ Foto machen.

Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang rund um die Bucht. Hier gibt es ausser den Campingnachbarn, einem Bauernhof, einem großzügigen Bottshaus und wenigen Häusern weiter nichts.

Eine Überraschung

Vor 100 Jahren ein Industriezentrum – heute ein Campingplatz

Die Blütezeit des „Ortes“ fällt in die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Ab 1903 und 10 Jahre später wurden Belfragehusen, Weiße Taube, Nebengebäude, Stall, Wäscherei und Matrosenheim gebaut.
Das Hauptgebäude und die Faktorwohnung werden renoviert und der Zollhof wird hergerichtet und wird eine Wohnung für zwei Zollbeamte und ein Zollamt.
25 Familien mit über 100 Personen leben jetzt auf „Plassen“, alle mit eigenen Stationen in Nebengebäuden und dass. In den Teamfarmen war Platz für die Kühe der Arbeiter. Zur gemeinsamen Nutzung gab es eine Bäckerhütte, eine Wäscherei, einen Mangelschuppen und einen Erdkeller – eine geordnete Gemeinschaft, wenn auch etwas abseits vom Rest des Dorfes.

Hier sind noch Spuren der ehemaligen Hafenanlagen zu sehen

Zum Hafen in Sikeå gibt es eine Ausstellung, die das Ergebnis der engagierten Arbeit vieler Menschen ist. Anfang der 1980er Jahre wurden von einem Studienkreis in Sikeå Bilder gesammelt, die eine lange und wichtige Periode in der Geschichte von Sikeå und des Hafens dokumentieren.Mehr darüber in den Roten Spuren…

Die Gedenkstätte in Sommerset

Von April 1943 bis Mai 1945 starben über 2.000 Menschen an den Folgen der Zwangsarbeit, um das Großprojekt der Nazis in Norwegen zu vollenden: den Bau der Nordlandbahn und der Polarbahn. Die meisten von ihnen waren sowjetische Kriegsgefangene.

Die Flucht aus Kalvik war eine der umfangreichsten Fluchten von Gefangenen aus einem deutschen Gefangenenlager im Norwegen der Besatzungszeit. Fast 50 Häftlinge waren daran beteiligt. 11 Häftlinge wurden bei dieser Flucht erschossen, während 12 Häftlinge es über den Berg nach Schweden schafften! 

Quellenhinweise und mehr Informationen im Artikel auf Rote Spuren.

Beim Fykanvaten

Nach dem Durchfahren des 7624 m langen Svartisentunnel, der 1986 gebohrt wurde, machen wir am Fykanvaten einen Stopp, um uns die Füsse zu vertreten und dabei ein paar Geocaches zu heben.

Aufgenommen vom Parkplatz bei N66.7928/E13.99887

Über uns thront das Glomfjellet. Hier startet auch ein Wanderweg in das Kvitsteindalen. Einen Einblick in die Schönheit des Fjell gewährt uns der Bericht im Blog von Stefans Tour Und Top-Tourblog. Beim Heben der Geocaches von hatlestad – GC76PNJ (Fykanvatnet) und GC76PQK (Parkering Fykan) lesen wir bei den Infotafeln, dass hier Felszeichnungen gefunden wurden.

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