Das Fischerdorf Skatan

Skatan (Skatans fiskeläge) ist eines der ältesten und bekanntesten Fischerdörfer an der schwedischen Ostseeküste (Höga Kusten / Bottensee). Es liegt in der Provinz Västernorrland, etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Sundsvall.

Im nahegelegenen Standplatz machten wir für eine Nacht Pause bei unserer Rückfahrt in den Süden. Wir suchten das Restaurant und die Fischräucherei des Ortes und entdeckten eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Ortes und ihrer Einwohnerinnen.

Die Ausstellung in der Alten Netzhütte im Hafen von Skatan ist eine lokale Kultur- und Historienausstellung über das Leben der Fischer und die Entstehung des Ortes. Bereits in den 1990er-Jahren begann eine Forschungsgruppe im Dorf, alte Fotografien, Tonbandinterviews mit Zeitzeugen und historische Dokumente zu sammeln.

Oben links: Strömming bearbeitet in Skata nach einem großen Fang um 1935. Fr.v. Selma Thorell, Åke Björklund, Sven Bergström, Hilda Vahlberg, Birger Nilsson, Anny Zetterberg, Elis Vikström, Johanna Månberg, Selmer Nordström, Elis Romberg, Svea Bergström, Elin Romberg, Elsy Vikström, Anna Vikström, Birger Vikström und Sixten Nilsson
Rechts daneben: Jonas Bergström mit seinem Hechtfang, darunter ein wirklich großer Hecht.
Rechts darunter: Stolze junge Fischer mit einem großen Hecht am Bootshaus der Familie Sjöberg in Myrbodarna. Links: Donald Sjöbom (geb. 1943) und Göran Sjöberg (geb. 1945). Foto aufgenommen um 1950.
Links mitte: Erik Höglin (geb. 1851) vor seiner Fischerhütte in Dosan. Foto aufgenommen in den späten 1920er Jahren.
Links unten: Foto aufgenommen um 1950. Busfahrer Oskar Jansson hat sich eine Auszeit vom Busfahren genommen und ist mit seiner Frau Ester zum Fischen auf See.

Weiter beim Rundgang im Museum

Die Drachen von Sundsvall

Im Jahr 1888 wurde Sundsvall durch einen verheerenden Stadtbrand fast vollständig zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau entschied man sich, die Innenstadt komplett aus Stein neu zu errichten (das heutige historische Zentrum Stenstan).
Um die neu erbaute Stadt symbolisch vor zukünftigen Katastrophen und neuem Feuer zu schützen, wurde der Drache als Schutzpatron und Wächter etabliert.

Seit 1999 verwandelt sich die Innenstadt von Mai bis September in eine Open-Air-Galerie: Dutzende lebensgroße Drachenstatuen aus Glasfaser werden von lokalen Unternehmen gesponsert und von regionalen Künstlern individuell bemalt. Jede Figur erzählt eine eigene Geschichte – von Motiven aus Natur und Kultur bis hin zu modernen Firmendesigns.

Beim Rundgang in der Stadt bemerkten wir, dass die lustigen Drachenfiguren gerne als Fotomotiv mit Kindern genutzt werden.

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