Mariehamn und die Attacke der Seeschwalbe

Unsere erste Tour in Mariehamn findet bei wechselhaften Wetter statt, sodaß wir weiter entfernte Ziele nicht anpeilen. Wir wechseln zwischen der Ost- j d Westküste und nutzen das Angebot der heimischen Geocacher:innen, die uns interessanten Punkten führen. Mariehamn ist das Verwaltungszentrum der Ålandinseln, Sitz des Lagtings (Parlaments der autonomen Provinz Åland) und liegt auf der Hauptinsel Fasta Åland.

Panoramaaufnahme der Westküste

Museum oder Bootswerft – hier wurden in den letzten Jahrzehnten 30 verschiedene Holzboottypen gebaut. Wir treffen um ca. 11:00 ein. Mein erster Weg ist in einen Shop, um Postkarten und Briefmarken zu erwerben. dann nutzen wir die Stationen eines Adventure Labs,

In der gesamten Seefahrtsgeschichte Ålands

waren die Lotsen sehr wichtig, damit Schiffe die tausenden Gebiete des Archipels sicher passieren konnten. Heute werden sie mit modernen Booten zu den Schiffen geschickt. Hier ist ein Beispiel eines älteren Lotsenbootes aus Nyhamn.

Bei der fünften Station mussten wir für die Lösung zur Kapelle (das weiße Gebäude am Bild oben). Wie aus dem Nichts wurden wir plötzlich von Küstenseeschwalben attackiert. Aus Island wissen wir, dass die Schwalben hemmungslos zupacken und einen verletzen können. Beim Rückweg von der Kapelle sehen wir die Ursache des Angriffs. Ein Schealbenpaar brütet hier mitten am Weg ihre Eier aus.

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Grisslehamn – im „Warteraum“ auf die Fähre

Nach einer sehr kurzen Fahrt von Camping Bergby erreichen wir Grislehamn über die Trästabron (Trästabrücke) auf der Insel Väddo an der Ostseeküste des Ålandmeer. Bereits 2019 wählten wir diesen Ort als Ausgangspunkt für unseren Besuch der Åland Inseln.

Für unsere Tour durch den Ort nutzten wir die längere regenerierte Zeit am späteren Nachmittag.

Drei Themen beschäftigten uns bei dem Rundgang. Besonders präsent waren die Ereignisse der ehemaligen Postbootroute.

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Widerständiges Linz

zum „Aufcampen 2026“ haben wir uns in Höflein bei Ottensheim stationiert. Wir hoffen in den nächsten Tagen auf wärmere Temperaturen. Bis jetzt hatten wir typisches Aprilwetter von Graupelschauer bis Sonnenschein. Unser Womo hat auch etwas von einem Schlafwagen an sich. Nach der ersten Nacht kraxelten wir erst um 10:00 Uhr aus den Federn.
Für unser Besuchsprogramm in Linz nutzen wir die ideale Busverbindung, denn 100 m vom Standplatz ist die Busstation.

Das Mahnmal zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus wurde von Leopold Grausam geschaffen. Es ist Ausgangspunkt für ein Adventure Lab.

Unsere erste Station war das Denkmal am Bernaschek-Platz, das 1988 von den Opferverbänden errichtet wurde.

Mehr zur Geschichte des Februar 1934

Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit beim Rathaus Linz
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The „Saw“ auf der Hirschalm

Die Temperatur sinkt während der Nachtstunden leicht in den Minusbereich, kurz nach Mittag gehen wir eine kleine Spazierrunde im hügeligen Gelände rund um die Hirschalm. Die Landwirte der Gegend nutzen das schöne Wetter für Holzarbeiten. Aus den Wäldern hört man das Surren der Motorsägen und die ersten Holzstapel zum Weitertransport für die Verarbeitung entstehen.

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Zu Besuch beim Mühlenfest in Norden oder eine Suche nach dem Roggenmehl

Auf unseren Postkarten, ja wir schreiben noch analoge SMS, stand – wir sind im Norden der Stadt Norden in Norddeich an der Nordsee in Ostfriesland. In 10 bis 30 Minuten waren wir mit den Rädern in Norden, je nach Geocachingtour.
Da Brigitte für uns das Brot selber backt, haben wir auf unseren Reisen Sauerteig mit, der ab zu „gefüttert“ werden muss. Das dafür notwendige Roggenmehl stand zu Hause oder war im Wohnmobil so sicher verstaut, dass es unauffindbar war. Also machten wir uns auf den Weg in den Hofladen der Mühle, um Roggenmehl zu besorgen. Brigitte trägt öfters beim Brotbacken ein T-Shirt mit der Aufschrift „Brotbacken ist Therapie“, also war unsere Radtour heute quasi eine therapeutische Maßnahme.

Es kam ganz anders. In der Mühle fand gerade das Mühlenfest statt, mit Verkaufsständen, wie frisch gebackenem Brot, Gewürzen und Produkten aus umliegenden landwirtschaftlichen Betriebe.n Selbstgemachte, süße und leckere Torten mit Kaffe, Grillgerichte, umrahmt von Unterhaltungsmusik, die mich manchmal an die Schallplatten meiner Mutter erinnerten, die gerne am Sonntag Lieder von Freddy Quinn spielte. Nur kein Roggenmehl.

Weiter im Mühlenfest mit Überraschungen

Eine nachdenkliche Geocachingrunde in Magdeburg

Wir wählten Magdeburg als nächste Zwischenstation in unserer Anreise in den Norden aus. Der Stellplatz am Winterhafen war bereits um 15:00 Uhr völlig ausgebucht. Auf abenteuerlichen Wegen suchten wir die Alternative am Elbufer, die allerdings weniger Infrastruktur für Camper:innen zu bieten hatte.
Nach unserer Ankunft erinnerte ich mich an eine Ausstellung zur Kriegsgeschichte, wo die Gräueltaten der Habsburger im 30-jährigen-Krieg in Magdeburg beschrieben wurden. Irgentwie sollte uns das Thema „Krieg“ am Rundgang nicht mehr loslassen. Dazu aber später.

Durch die Kriegshandlungen vom 20. Mai 1631 starben rund 20.000 Magdeburger Bürger. Die „Magdeburger Hochzeit“ gilt als das größte und schlimmste Massaker während des Dreißigjährigen Krieges, das in ganz Europa Entsetzen hervorrief. Es hieß, die Taten und der Schrecken seien in ihrer Entsetzlichkeit „nicht in Worte zu fassen und nicht mit Tränen zu beweinen“. Die meisten der Überlebenden mussten die Stadt verlassen, da ihnen auf Grund der Zerstörungen die Lebensgrundlage genommen war. Seuchen, die in der Folge auftraten, forderten weitere Todesopfer. Am 9. Mai 1631 hatte Magdeburg noch rund 35.000 Einwohner, 1639 waren es nur noch 450. Die Stadt, vor dem Krieg eine der bedeutendsten in Deutschland, verlor schlagartig ihren Einfluss und wurde in ihrer Entwicklung um mehrere Jahrhunderte zurückgeworfen. Erst im 19. Jahrhundert erreichte und überschritt Magdeburg wieder die alte Einwohnerzahl.

Susblick von unserem Standplatz am Abend auf das andere Elbufer
Zu unserer Geocachingtour

Das Wiener Stadtrecht an Eggenburg

Im Zwist Přemysl Ottokars mit Rudolf von Habsburg schlug sich Eggenburg auf die Seite des Habsburgers, worauf dieser am 13. August 1277 der Stadt die Stadtrechte erneuerte.
Im 16. Jhdt. wurde die Stadt neu befestigt, Abbau und Verarbeitung des Zogelsdorfer Sandsteins ließ ein hoch entwickeltes Steinmetzgewerbe entstehen. Eine Brandkatastrophe im Jahre 1808 hat einen Niedergang der Stadt bewirkt. Mit dem Bau der Franz-Josefs-Bahn 1870 wurde Eggenburg von Wien aus in zwei Stunden erreichbar.

Die Bevölkerung nahm wieder zu, und mit der Initiative Gartenstadt des Kaufmanns Franz Gamerith entstand eine Stadterweiterung.

Für die Erkundung der Burganlage nutzen wir den Adventure Lab von GeoW4. Die mittelalterliche Grenzbefestigung von Eggenburg zeigt auf einer Länge von fast zwei Kilometern ein gut erhaltenes Wehrsystem. Vorgelagerte Zwingeranlagen kamen zur Verstärkung hinzu, sowie die im 15. Jahrhundert errichteten Wehr- und Tortürme.

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Auf der Suche nach fünf Rittern in der Burgruine Eppenstein

Heute reiten wir mit unseren „Elektroeseln“ aus, um die fünf Ritter für die Lösung des Adventure Lab von Sarumanat zu lösen. Der heutige Sonnenschein und die klarere Luft, im Vergleich zu den letzten Tagen, gewähren uns bereits bei der Anfahrt einen schönen Blick auf die Burgruine.

Wir fahren bis zum Parkplatz. Mit den E-Bikes schaffen wir auch die Steigungen ohne sehr große Anstrengungen. Vom Parkplatz nehmen wir den Forstweg zur Ruine.

Nach einem verheerenden Brand und einem Erdbeben 1570 wurde die Burg zwar wieder aufgebaut, aber in den folgenden Jahrhunderten verfiel sie. Der heutige Burgverein bemüht sich sie wieder instand zu setzen. Mittlerweile gibt es Geländer und Stiegen zu tollen Aussichtsplätzen. Tische und Bänke laden zum Vetweilen ein.

Im Bild das mächtige Burghoftor als Zugang zum inneren Burghof.

Zu den Aussichtspunkten auf der Burg

Karlsborg und die Festung am Göta – Kanal

Wir kommen am Nachmittag in Karlsborg am Vätternsee an und finden noch in der Marina einen Stellplatz mit Seeblick. Unser erster Ausflug geht zur Schleuse des Göta-Kanals, der hier durch den Vätternesee führt. Der Kanal hat eine Länge von 190,5 km, wovon die 87,3 km lange tatsächliche Kanalstrecke zwischen den fünf verbundenen Seen von 58.000 schwedischen Soldaten gegraben wurde. Auf unseren Reisen haben wir schon öfters den Kanal gequert. Wir haben Glück und können das Heben einer Strassenbrücke beobachten.

Nachmittags sls wir ankamen hatten wir Sonnenschein um die 25° jetzt am Abend trübt es sich ein. Das beceutet meist um diese Jahreszeit, dass die Temperatur unter 20° fällt. Für die hitzegeplagten Freund:innen zu Hause ein Luxusproblem.

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Auf ein Wiedersehen in Hjo

Wir planen einen Zwischenaufenthalt in Hjo auf unserer Fahrt nach Karlsborg. Wir finden einen Parkplatz am Hafen. Die verschiedenen Möglichkeiten per App und Internet zur Bezahlung der Parkgebühr stellt manche vor Herausforderungen. Der kleine Parkplatz ist in unterschiedliche Virtuelle Zonen eingeteilt, das hängt mit der Parkdauer zusammen. Brigitte checkt dies für uns. Ich bin froh, dass ich mich nicht mit den Apps umherschlagen muss.

Direkt neben dem Hafen befindet sivh auch eine Freibadanlage. Inwieweit die Wasserkuranstalt dazu gehört wissen wir nivht.

1854 wurde ein neuer Hafen und ein neues Stadtviertel gebaut. Zwei Jahrzehnte später wurde Hjo an das Eisenbahnnetz angebunden.

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