Bispingen

Vom Campingplatz aus machen wir eine Radtour nach Bispingen. Zum Erforschen der näheren Ungebung. Dabei nutzen wir den Radweg, der direkt vom CP in die Stadt führt.Unser erstes Fotomotiv ist das Verrückte Haus in Bispingen ist eine beliebte. Hier steht nicht nur das komplette Gebäude auf dem Dach, sondern auch die gesamte Inneneinrichtung ist um 180 Grad gedreht.

Alle Räume – von der Küche über das Wohnzimmer bis hin zur Toilette und den Schlafzimmern – sind vollständig eingerichtet und hängen über dem Kopf der Besucher an der Decke. Das Haus ist zusätzlich um mehr als 7 Grad längs und quer geneigt. Durch diese leichte Schieflage wird das Gleichgewichtsgefühl herausgefordert, was bei vielen Besuchern für einen leichten optischen Täuschungs- und Schwindeleffekt sorgt.

Für unser Vorhaben nutzen wir wieder einmal das Angebot eines Adventure Lab beim Geocaching. Das Twiga-Team führt uns zu fünf bekannten Orten in der Stadt, wo wir nur vor Ort Antworten zu bestimmten Fragen finden. Dadurch schärft man den Blick für die nähere Umgebung und betrachtet Dinge genauer, die wir sonst vielleicht übersehen hätten.

Das Schäferdenkmal (diesmal mit einem Gast) erinnert an die jahrhundertealten Tradition der Heideschäferei. Die Heideschäfer prägen mit ihren Heidschnuckenherden seit Generationen die Kulturlandschaft der Lüneburger Heide.
Es erinnert an die unersetzliche Rolle der Schäfer und ihrer Herden für die Pflege der typischen Heideflächen, ohne deren Beweidung die Heide im Laufe der Zeit verwalden würde.

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Mit einem Fuß in Norwegen und Finnland

Am Ortsende von Utsjoki befindet dich die Brücke über die/den Tanaelva / Tenojoki). Er bildet auf einer Länge von 256 Kilometern (von insgesamt 348 km, wenn man den Quellfluss Kárášjohka mitzählt) die natürliche Grenze zwischen Norwegen und Finnland. 

Foto von der Brücke ausserhalb Utsjoki

Für die indigene Bevölkerung, die Samen, ist der Fluss seit Jahrtausenden die Lebensgrundlage.
Auf dem Tenojoki sieht man oft die typischen, langen und schmalen Holzboote. Sie wurden speziell entwickelt, um die flachen, aber extrem strömungsreichen Abschnitte und Stromschnellen zu bewältigen. Die Samen entwickelten über Jahrhunderte eigene, nachhaltige Fangmethoden wie das pato (Wehrfischerei) und das Treibnetzangeln vom Boot aus, die streng reglementiert und tief in der lokalen Kultur verankert sind.

weiter am Tenojoki

Iisalmi – oder wie Bier KUNST schafft

Aufmerksam wurden wir auf den Ort Iisalmi im Womo-Reiseführer wegen der Bierbraukunst. Hier gibt es eine Bierhalle und ein Biermuseum und das wollten wir besuchen. Knapp nach 15:00 Uhr waren wir bei den angegeben Koordinsten und standen vor verschlossenen Türen, denn beides sperrt um 15:00 zu. Also blieb uns nur der neugierige Blick von aussen.

Also nutzten wir das Angebot eines Adventur Lab, der uns zu einzelnen Statuen des Ores führte. Eine gute Gelegenheit über Persönlichkeiten und Geschichte des Ortes etwas zu erfahren.

Auf zu den Denkmälern

Helsinki – Musik – Literatur – Sport

In einem Artikel lassen sich unsere Erlebnisse in Helsinki gar nicht zusammenfassen. Jetzt einmal zu Kunst und Kultur. Ein grosser Park ist nach ihm benannt. Busreise kommen hier Tourist:innen vorbei, um sich das Denkmal anzusehen.

Jean Sibelius gilt als einer der bedeutendsten Komponisten Finnlands und ist einer der wenigen, die über die Grenzen ihrer Heimat hinaus berühmt wurden. Im deutschsprachigen Raum ist er vor allem durch sein Violinkonzert d-Moll op. 47 sowie seine sinfonischen Dichtungen bekannt, in denen er u. a. Themen aus der finnischen Sagenwelt und Mythologie verarbeitete, wie z. B. aus dem Nationalepos Kalevala.

Personen wurden mittels KI wegretuschiert

Das Denkmal wurde von der Künstlerin Eila Hiltunen entworfen und 1967 eingeweiht. Das Denkmal besteht aus über 600 hohlen Stahlröhren, die zusammen wie eine Orgel wirken und die kreative musikalische Schaffenskraft Sibelius symbolisieren  Es befindet sich im Sibelius–Park im Stadtteil Töölö.

Wenn man seine Zusammenfassung über seine Lebensgeschichte liest. Ein Mann voll innerer Zerrissenheit, Zweifel und Schaffenskraft.
In Favoriten gibt es bei uns eine Sibeliusszrasse.

Weiter mit der Nationalhymne und den Sportlegenden

Helsinki – von der Schmiede zur Bibliothek

Wir fahren mit der Metrolinie M1 vom Campingplatz ca. 15 Minuten zur Station am Hauptbahnhof. Brigitte hat am Abend vorher mit Reiseführer und Stadtplan eine erste Besichtigungsroute zusammengestellt. Gleichzeitig nutzte sie auch das Geocachingangbot der örtlichen User:innen bei der Planung.

Der Bahnhof ist der zentrale Knotenpunkt des Nah- und Fernverkehrs in der Region Helsinki und ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt. Er wurde von Eliel Saarinen entworfen und 1919 eröffnet. Das Gebäude besteht fast vollständig aus finnischem Granit und ist für seine markante Turmuhr sowie die Statuen am Haupteingang bekannt. Sein Stil verbindet nationale Romantik mit Elementen des Jugendstils. Täglich passieren etwa 200.000 Menschen den Bahnhof, was ihn zu einem der meistbesuchten Gebäude Finnlands macht.

Die drei Schmiede – ein Tribut an die Arbeit?

Der Hintergrund von Bürogebäuden und Strassen Leben wurde wegretuschiert.

Felix Nylund wählte drei Bronzestatuten, die auf einem Granitblock stehen, und soll finnische Handwerkskunst und Widerstandsfähigkeit darstellen. Die Einschläge von Granatsplittern während des Krieges wurden hier bewusst nicht entfernt. In einem Artikel von World City Trail steht:

Die drei Schmiede sind nicht nur Figuren der Arbeit, sondern repräsentieren auch das breitere Ethos der Arbeiterklasse, das für die Entwicklung Finnlands entscheidend war. Ihre Darstellung ist ein Zeugnis für die Würde der Arbeit, ein Konzept, das in der finnischen Gesellschaft sehr geschätzt wird…
Diese Liebe zum Detail lädt den Betrachter dazu ein, über die harte Arbeit und die Aufopferung nachzudenken, die ihrem Handwerk zugrunde liegen.

Im Frühjahr 2020, während der COVID-19-Pandemie, wurde den drei Schmieden ein Mund-Nasen-Schutz angelegt und eine Nachbildung des Coronavirus auf den Amboss der Statue gelegt, sodass es wirkte, als zerschlügen die Schmiede das Virus.
In der Weihnachtszeit bekommen sie die typische Weihnachtsmannhaube.
Ich selbst habe einmal einen Tag in einer Kunstschmiede gearbeitet, wo ich mir als „Geburtstagsgeschenk zum 50er ein Schwert schmieden durfte. Solch stolze männliche Figur gab ich sicherlich nicht ab, sondern war anschliessend fertig vom Hämmern und Schleifenund ichkonnte dabei oft einen Federhammer nutzen.

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