Rund um den Himmelsøen

Meine Zahnschmerzen, die sich zum Schluss auf Öland heftig bemerkbar machten änderten unsere Reiseroute heimwärts. Wir wollten am Montag in Deutschland sein, um vor Ort einen Zahnarzt aufsuchen zu können. Deshalb suchten wir als Durchgangsquartier einen Wohnmobil-Parkplatz am Himmelsøen bei Roskilde aus. Nach dem Abendessen starteten wir noch eine Verdauungsrunde um den See.

Der See entstand in einer ehemaligen Kiesgrube (Darup Grusgrav) und wurde im Rahmen eines Renaturierungsprojekts zu einem modernen Freizeit- und Badesee umgestaltet.
Am Ufer befinden sich frei nutzbare Übernachtungshütten (Shelter) sowie vorbereitete Brikett-/Lagerfeuerplätze für Overnighter oder Picknicks. 
Im See wurden drei kleine Inseln angelegt, die für Menschen komplett gesperrt sind. Sie dienen ausschließlich Wasservögeln als ungestörte Brutstätten.

Während unserer Tour entdeckten wir viel Sanddornsträucher mit vielen Früchten. Sie brauchen noch einige Sonnentage, um ganz auszureifen. Am nördlichen Ende des See nahmen wir noch zwei Extra-Cache in unsere Tour auf. Der Weg dorthin war teilweise ziemlich dornig und mit Brennnesseln gespickt.
Da einige Tradis im Wald versteckt waren, mussten wir auch den Sonnenuntergang berücksichtigen. Wir waren bis jetzt vielfach helle Nächte und oberhalb des Polarkreis überhaupt keine Nacht mehr gewöhnt.

Der See misst rund 22 Hektar und erreicht eine maximale Tiefe von ca. 11 Metern.

Zum Abschluss gab es noch herrliche Impressionen des Sonnenuntergangs.

Hinterlasse einen Kommentar