Bispingen

Vom Campingplatz aus machen wir eine Radtour nach Bispingen. Zum Erforschen der näheren Ungebung. Dabei nutzen wir den Radweg, der direkt vom CP in die Stadt führt.Unser erstes Fotomotiv ist das Verrückte Haus in Bispingen ist eine beliebte. Hier steht nicht nur das komplette Gebäude auf dem Dach, sondern auch die gesamte Inneneinrichtung ist um 180 Grad gedreht.

Alle Räume – von der Küche über das Wohnzimmer bis hin zur Toilette und den Schlafzimmern – sind vollständig eingerichtet und hängen über dem Kopf der Besucher an der Decke. Das Haus ist zusätzlich um mehr als 7 Grad längs und quer geneigt. Durch diese leichte Schieflage wird das Gleichgewichtsgefühl herausgefordert, was bei vielen Besuchern für einen leichten optischen Täuschungs- und Schwindeleffekt sorgt.

Für unser Vorhaben nutzen wir wieder einmal das Angebot eines Adventure Lab beim Geocaching. Das Twiga-Team führt uns zu fünf bekannten Orten in der Stadt, wo wir nur vor Ort Antworten zu bestimmten Fragen finden. Dadurch schärft man den Blick für die nähere Umgebung und betrachtet Dinge genauer, die wir sonst vielleicht übersehen hätten.

Das Schäferdenkmal (diesmal mit einem Gast) erinnert an die jahrhundertealten Tradition der Heideschäferei. Die Heideschäfer prägen mit ihren Heidschnuckenherden seit Generationen die Kulturlandschaft der Lüneburger Heide.
Es erinnert an die unersetzliche Rolle der Schäfer und ihrer Herden für die Pflege der typischen Heideflächen, ohne deren Beweidung die Heide im Laufe der Zeit verwalden würde.

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Ein nostalgischer Friedhof als Zeitkapseln der Agrargeschichte

Wir radeln zwischen Behringen und Bispingen und sind auf der Suche nach Geocaches. Beim nostalgischen Friedhof treffen wir auf „Gräber landwirtschaftlicher Vergangenheit“. Manche dieser Maschinen sind mir noch aus meiner Jugendzeit bekannt.

Eine historische Stiftendreschmaschine (oder einfach Dreschmaschine) der Firma W. Speiser aus Göppingen mit der Modellbezeichnung „Enorm“.
Solche Dreschmaschinen wurden meist über Flachriemen von einem Traktor, einer Dampfmaschine oder einem Elektromotor angetrieben (gut erkennbar an den seitlichen Riemenscheiben).
Getreidegarben wurden oben eingegeben, woraufhin die Dreschtrommel die Körner aus den Ähren löste. Durch Schüttler und Gebläse wurden Stroh, Spreu und saubere Körner getrennt.

Ich vermute das ist ein Schleuderrad-Kartoffelroder. Die rotierenden Eisengabeln saßen hinten quer zur Fahrtrichtung. Vorne schälte ein Schar das Erdreich mit den Kartoffeln auf, und das rotierende Rad mit den Gabeln schleuderte die Kartoffeln seitlich aus dem Damm auf das Feld, damit sie von Hand aufgesammelt werden konnten.

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