Helsinki – von der Schmiede zur Bibliothek

Wir fahren mit der Metrolinie M1 vom Campingplatz ca. 15 Minuten zur Station am Hauptbahnhof. Brigitte hat am Abend vorher mit Reiseführer und Stadtplan eine erste Besichtigungsroute zusammengestellt. Gleichzeitig nutzte sie auch das Geocachingangbot der örtlichen User:innen bei der Planung.

Der Bahnhof ist der zentrale Knotenpunkt des Nah- und Fernverkehrs in der Region Helsinki und ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt. Er wurde von Eliel Saarinen entworfen und 1919 eröffnet. Das Gebäude besteht fast vollständig aus finnischem Granit und ist für seine markante Turmuhr sowie die Statuen am Haupteingang bekannt. Sein Stil verbindet nationale Romantik mit Elementen des Jugendstils. Täglich passieren etwa 200.000 Menschen den Bahnhof, was ihn zu einem der meistbesuchten Gebäude Finnlands macht.

Die drei Schmiede – ein Tribut an die Arbeit?

Der Hintergrund von Bürogebäuden und Strassen Leben wurde wegretuschiert.

Felix Nylund wählte drei Bronzestatuten, die auf einem Granitblock stehen, und soll finnische Handwerkskunst und Widerstandsfähigkeit darstellen. Die Einschläge von Granatsplittern während des Krieges wurden hier bewusst nicht entfernt. In einem Artikel von World City Trail steht:

Die drei Schmiede sind nicht nur Figuren der Arbeit, sondern repräsentieren auch das breitere Ethos der Arbeiterklasse, das für die Entwicklung Finnlands entscheidend war. Ihre Darstellung ist ein Zeugnis für die Würde der Arbeit, ein Konzept, das in der finnischen Gesellschaft sehr geschätzt wird…
Diese Liebe zum Detail lädt den Betrachter dazu ein, über die harte Arbeit und die Aufopferung nachzudenken, die ihrem Handwerk zugrunde liegen.

Im Frühjahr 2020, während der COVID-19-Pandemie, wurde den drei Schmieden ein Mund-Nasen-Schutz angelegt und eine Nachbildung des Coronavirus auf den Amboss der Statue gelegt, sodass es wirkte, als zerschlügen die Schmiede das Virus.
In der Weihnachtszeit bekommen sie die typische Weihnachtsmannhaube.
Ich selbst habe einmal einen Tag in einer Kunstschmiede gearbeitet, wo ich mir als „Geburtstagsgeschenk zum 50er ein Schwert schmieden durfte. Solch stolze männliche Figur gab ich sicherlich nicht ab, sondern war anschliessend fertig vom Hämmern und Schleifenund ichkonnte dabei oft einen Federhammer nutzen.

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Die Oldtimer am Schloss in Vadstena mit der Hl. Birgitta

Nach einer heftigen Regentour sind wir am Vännern in Östergötland in Vadstena am Womo-Stellplatz am Yachthafen gut angekommen. Zeitweise regnet es nach wie vor sehr heftig. Von oben kommt Wasser – vor u s der riesige Vännern See – neben uns das Wasserschloss mit seinem Burggraben. Trotzdem wagen wir einen ersten Spaziergang Arm in Arm unter einem großen GPA-Regenschirm eng aneinander geschmiegt. Da soll einer sagen, dass Fegen nicht romantisch wäre.
Am nächsten ist alles anders. Während der Morgenstunden haben heftige Windböen eine Wetterveränderung angekündigt. ausserdem fehlte das rhythmische Klopfen der Regentropfen. Nach dem Indoor-Frühstück starteten wir unsere Geocaching-Besichtigungstour.

Blick auf Vadstena vom Leuchtturm aus bei der Hafeneinfahrt

Eine Hauptattraktionen des Ortes ist das Wasserschloss. Schloss Vadstena wurde im Auftrag von Gustav Wasa in den Jahren 1545–1620 erbaut. Schloss Vadstena zählt zu den am besten erhaltenen Wasaburgen (gemeinsam mit Schloss Gripsholm und Schloss Kalmar) und ist die „eigentliche“ Renaissanceburg Schwedens.

Weiter bei unserer Vadstena-Tour

Die Grabsteine von Unterretzbach

Wir besuchten die Außenanlagen der römisch-katholische Pfarrkirche Unterretzbach, welche am südöstlichen Ortsrand steht.
Der Owner hat hier eine interessante Kombination aus Tradi und Lab ausgelegt. Man muss zuerst den Tradi GC9224J suchen, denn da steht die

Buchstabenkombination drinnen, welche wir benötigten, um die Labs erfolgreich abschließen zu können. Bei der Lösung dieser Aufgaben entdeckten wir alte Grabsteine mit Inschriften aus der Zeit des 18. und 19 Jahrhundert.

Herzlichen Dank an den Owner. Später radelten wir noch einige Tradis der Schlumpfrunde ab.

Am Abend waren wir zu einem tollen Abendessen bei Freunden eingeladen. Ein perfekter Tag hier im Weinviertel.

Geocaching und Kirchen in Feldkirchen bei Mattighofen

Was haben die Orte Feldkirchen bei Mattighofen, Aschau, Vormoos und Gstaig gemeinsam? Wie in katholischen, ländlichen Räumen üblivh – sie haben eine Kirche. Hier im Oberen Innviertel verbindet ein Wanderweg von ca. 20 km, der sogenannte 4-Kirchen-Weg, diese Kirchen. Und weil in den Wirtshäusern gerne über die EU gelästert wird, die Kosten von 150.000 Euro wurden zu 60 % aus EU-Fördermittel finanziert.

Die Ortschaft Vormoos

Pepi 55 hat 21 Geocaches und 1 Bonus mit Kolleg:innen auf dieser Runde ausgelegt. Er schreibt im Listing

Die Höhepunkte des Weges sind die harmonisch in die Landschaft integrierten Plätze, die zum Verweilen und genießen einladen. Außerdem sind dort kleine Aufgaben zu lösen.

Herzlichen 🩷 Dank an Alle, die beim Auslegen und Warten der Geocaches mitgeholfen haben. Bei unserer Tour heute mit den Fahrrädern finden wir 16 Dosen von diesem Trail.

Im Vordergrund Feldkirchen bei Mattighofen.
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Reykjavík – von der Rauchbucht zur Hauptstadt

In den 5 Gemeinden der Hauptstadtregion leben mehr als 200.000 Einwohner:innen, etwas mehr als die Hälfte Islands.Wir werden am Campingplatz von einem Bus abgeholt. Heute präsentiert sich, die 870 von den Wikingern gegründete Ansiedlung, tief von Wolken verhangen bei Temperaturen etwas über 10 Grad und mit leichten Regen.

Zuerst fahren wir auf den Aussichtshügel in der Gemeinde Kópavogur, wo eine 1962 erbaute Kirche mitten in einem Gebiet steht, wo jeder Stein ein Wohnsitz von Elfen ist. Bis 1751 war Kópavogur Sitz eines Things. 1662 wurde hier das Dokument unterzeichnet, das Dänemark die völlige Oberhoheit über Island garantierte.

In Bessastaðir stand ein Herrenhof, der nach dem Tod von Snorri Sturloson zuerst dem norwegischen König, später dem dänischen König als Sitz in Reykjavik diente.

Sei 1944 Sitz des/der Präsident:in von Island. 1989 wurde er gründlich umgebaut und modernisiert.

Wie bei Herrenhöfen meist üblich, befand sich seit dem Mittelalter eine Eigenkirche in Bessastaðir. Diese gehört inzwischen zur Gemeinde von Garðabær.

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Wasser und die Färöer Inseln

Das Wetter bei unserer Ankunft entsprach dem typischen Wetter hier.  Um kurz nach 23:oo Uhr Ortszeit, minus 1 Stunde MEZ, fuhren wir aus der „Norröna“, einer Fähre der Smyrilline, graue, diesige Stimmung mi Regen empfing uns. Mitreisende meinten, dass es hier an 270 Tagen im Jahr regnet.

Tórshavn, die Hauptstadt der Färöer

Unser erster Übernachtungsplatz war der Parkplatz beim Stadion in Tórshavn. Wir machten uns noch eine Gemüsesuppe und zu dritt schlürften wir die Nudeln aus dem Teller. Willi kuschelte sich vor uns noch in seine Decke. Die schaukelnde Fährfahrt war für uns alle irgentwie anstrengend. Während der Nachtstunden peitschten Windböen mit Regenschauern über unsere Wohnmobile. Die typischen Symptome einer Verkühlung, die die letzten Tage Brigitte plagten (Halskratzen, Schnupfen, Husten) haben sich nun auch in mir festgesetzt.

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Hoch hinauf zur Lasithi-Hochebene

Heute besuchen wir den Palast in Malia. Die dritte minoische Ausgrabungsstätte – jetzt können wir uns bald blind in diesen Palästen bewegen. Dann zweigen wir ab zu einem Frauenkloster bevor wir die Lasithi-Hochebene erreichen. Am Rückweg zum Hotel machen wir einen Zwischenstopp bei der größten Platane Griechenlands.

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Die Stadt im See – Hammarstrand

in der Seemitte des ehemaligen Ragundasee befindet sich heute der Ort Hammarstrand. Beim Ort entstand auch ein kleinerer Wasserfall, Hammerforsen, dessen Energie später für ein Wasserkraftwerk genutzt wurde. Über diesen Ort einen Artikel später.

Kraftwerk am Hammarforsen

Gleich nach der Ankunft nutzten wir den kleinen Strand am CP zur Abkühlung in den Fluten des Indalsälven.

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