Street-Art in Oskarshamn

Oskarshamn an der schwedischen Ostseeküste hat sich seit 2020 durch das Projekt Oskarshamn Street Art (OSA) unter der Kuratierung des lokalen Künstlers Albin Wiberg zu einer bekannten Open-Air-Galerie entwickelt. Die Stadt beherbergt über 20 groβflächige Wandgemälde (Murals) renommierter internationaler und schwedischer Street-Art-Künstler. 

Das Werk stammt stammt von dem renommierten niederländischen Künstlerduo TelmoMiel (Telmo Pieper und Miel Krutzmann).

Es zeigt einen surrealen, charakteristischen Stil-Mix von TelmoMiel: Ein gewaltiger Fisch verschmilzt optisch mit einem historischen Holzschiff. Das Werk schlägt eine Brücke zwischen der maritimen Geschichte Oskarshamns als Hafen- und Werftstadt und der tiefen Verbindung zur Ostsee.

Peace von Martin Whatson (Norwegen)

Eine Kombination aus Schablonenkunst (Stencil) und Graffiti, bei der ein Friedenszeichen in Betongeoptik aus der Wand gehauen wirkt.

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Ehemalige Eisenverarbeitung und Kunst in Moviken am See Norra Dellen

Konst i Hamn ist eine bekannte Open-Air-Kunstausstellung im historischen Hafen von Moviken am See Norra Dellen (Gemeinde Hudiksvall, Region Hälsingland). Brigitte entdeckt den Tipp im Womoführer „Schweden – Nord“ entdeckt. Wir nutzen oft diese Reiseführer, um uns Anregungen für die Routenplanung zu holen.

Ehemalige Kunstgegenstände, die hier bereits am Hafen ausgestellt wurden.

Die Kunstwerke (Skulpturen, Installationen und Gemälde) fügen sich direkt in das alte Industrie- und Hafengelände sowie die umliegende Natur ein. Man findet die Exponate auf Wiesen, im Wald, zwischen den alten historischen Gebäuden und teils direkt im Wasser.

Einladung zum Mitgehen durch den Hafen und angrenzenden Wald

Ehemalige Eisenverarbeitung und Kunst in Moviken am See Norra Dellen

Vor vier Jahren besuchten wir die Stadt Hudiksvall und die schwedische Ostseeküste, wo wir öfters auf frühere Spuren ehemaliger Eisenprokution stießen.

Abriss der Kohleöfen
Im Jahr 1923 begann der Abriss der Kohleöfen. Der Kohleofen links ist der einzige, der noch steht und der einzige, der im ganzen Land übrig geblieben ist.
Für den Betrieb des Hochofens wurden gewaltige Mengen Holzkohle benötigt, die in den umliegenden Wäldern von Köhlern hergestellt wurden.

Der Verkohlungsprozess dauerte in einem der kleineren, 1857 erbauten Kohleöfen durchschnittlich 41 Tage. Allein das Hinzufügen von Holzkohle dauerte 3½ Tage.
Die eigentliche Verkohlung dauerte 19–20 Tage, die Abkühlphase weitere 16 Tage, bevor die fertige Holzkohle schließlich entnommen werden konnte, was zwei Tage in Anspruch nahm. Der Ofen fasste etwa 300 m³ Holzkohle. Die später gebauten Holzkohlemeiler waren größer und fassten etwa 560 m³ Holz. Die Verkohlung in diesen Öfen dauerte 30 Tage und die Abkühlung über drei Wochen. Das Holz abgemessen, ergab etwa 80 % Holzkohle zurück.

Weiter bei der Eisenproduktion

Kunst muss raus – manch verborgene Schätze in Linz.

Aufnahme vom Standort der ersten Station.

Wir treffen sehr gute Freund:innen in Linz, mit denen wir schon längere Womo-Touren unternommen haben. Heute steht unser Tag unter dem Motto: „Kunst muss raus“ – und wir suchen mit den Einheimischen Plätze, wo sie selten sind.

Dazu nutzen wir diesen Lab. Herzlichen Dank an den Owner für die grossartige Runde.

Wir treffen uns am OK-Platz und bei einem schnellen Kaffee besprechen wir die Tour.

Sonderlinge in Linz

KünstlerIn: Rudolf Pointinger, 2002 errichtet – der Künstler ist/war Lokführer und erhielt den AK-Kunstpreis. weiters ist er Gründer und Obmann des Kulturvereins „geh_weida“ Waizenkirchen

Am Römerberg stehen zwei exakt ausgerichtete und sorgfältig bearbeiten Reihen keilförmiger Steine, die wie exerzierende Soldaten in der Landschaft stehen, wobei sich die Steine der einen Reihe nach oben hin verjüngen, die anderen verbreitern. Nur einer ist anders ausgerichtet.
Der Künstler sieht darin Symbole für die Menschen der gleich ausgerichteten sogenannten „Reih- und Glied Gesellschaft“, die von einem einzigen durchbrochen wird, der dann von den übrigen als „Sonderling“ betrachtet wird.

Kunst muss raus