Die Küste von Enø by

Nach einer stürmischen Nacht in Bua, wo unsere Fahrradabdeckung vom Sturm endgültig zerfleddert wurde landen wir am Weg zu Uschi und Willi, die wir in Dänemark treffen wollen, in Enó by am Womo-Stellplatz des hiesigen Segelclubs. Zwischen deutschen und dänischen CamperInnen fanden wir noch einen Platz. Wir hatten Aussicht auf den Segelhafen bei wieder strahlend blauen Himmel. Nach der Anmeldung beim Hafenmeister starten wir eine mehr zweistündige Geocaching – Tour entlang des Enø Klintegården mit tollen Ausblicken auf die Meeresbucht.

Segelhafen Karrebæksminde
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Die FischerInnen von Resö

Die Angelsachen aus dem Wohnmobil hervor gekramt, Spule, Blinker, Messer und Ersatzschnur in einer Packtasche verstaut und die Angelrute an der Fahrradstange montiert. So ausgerüstet geht es zum Brunch in den Bastuvägen.

Nach einem hervorragenden Frühstück steigt die Anspannung unter den FischerInnen, vor allem Emil wird schon ganz quirlig. Wir schwingen uns auf die Drahteseln und fahren über den Gårdviksvägen in die Gustavbukten auf Resö. Hier schieben wir die Räder bis zu den Klippen des Stenarsnubben.

Hier suchten wir einen idealen Angelplatz
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Mit der Zeitmaschine zurück in die Bronzezeit

Heute geht es nach Tanumhede zu den berühmten Felsritzungen. Das Gebiet um den Ort wird seit langer Zeit bewohnt und wurde 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Wir besuchen auch das neue Vitlycke Museum, ein markanter Holzbau mit schönen hellen Ausstellungsräumen. Zum Museum gehört außerdem ein Freilichtbereich, der ein bronzezeitliches Dorf nachempfindet, denn wir zum Abschluss unserer Tour besuchen. Emil und ich heben auch noch einen Geocache.

Eine Bildtafel oberhalb des Museum
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Die Muschelputzer von Resö

Brigitte und ich steuern die schwedische Insel Resö an. Vorher durchqueren wir die Insel Galtö bevor wir über eine schmale Brücke unseren Campingplatz Kyrkvikens Familjecamping (58° 48′ 48′ N | 11° 11′ 01′ E) erreichen. Am CP bekommen wir von einem netten, deutsch sprechenden Verantwortlichen einen tollen Platz am Strand zugewiesen. Hier werden wir am späteren Nachmittag von Michael und Emil abgeholt. Gemeinsam fahren wir mit den Rädern zu Silvia im Ferienhaus in Bastuvägen – der Auangspunkt vieler Abenteuer in den nächsten Tagen.

Blick auf unseren CP und den Strand – wir hatten einen Stellplatz direkt am Strand.
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Schmuggeln am Älgafallet

Am Nachmittag kommen wir am CP in Vassbotten an und treffen seit längerem wieder einmal CamperInnen aus Österreich. Im netten Plaudern. miteinander tauschen wir unsere Skandinavienerfahrungen aus und unsere Begeisterung und Vorlieben des Nordens. Dabei bekommen wir den Tipp bei einer kurzen Wanderung den längsten Wasserfall von Bohuslän, der an der Grenze von Schweden und Norwegen liegt – den Älgafallet zu besichtigen.

Der Campingplatz am Norra Bularesjön
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Liljekullen

Das Naturschutzgebiet Bräcke Ängar liegt an den Hängen in Richtung Bräcketjärnet in der Nähe von Edsleskog in der Gemeinde Åmål. Bräcke Ängar ist ein Denkmal für die ältere Kulturlandschaft. Durch Mähen und Grasen sind die vielfältigen Landschaftselemente erhalten geblieben. Ein paar hundert Meter neben der Hauptdurchzugsroute entdeckten wir dank eines Geocaches diesen idyllischen Platz. (59°02′57.53″N 12°28′28.36″E)

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Falun das Kupferbergwerk

Die Blütezeit des Bergwerkes war im 17. Jahrhundert, als das Bergwerk von Falun für zwei Drittel der weltweiten Kupferproduktion stand. Aber nicht nur Kupfer wurde gewonnen, das Bergwerk war zu dieser Zeit auch der größte Gold- und der zweitgrößte Silberproduzent Schwedens.

Am Rundweg um die Grube aufgenommen
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Falun die Sprungschanzen

Am frühen Nachmittag trudeln wir in Falun ein. Der Campingplatz befindet sich im Ortsteil Lugnet, wo sehr Sportstätten angesiedelt sind. Alles überragen aber die beiden Sprungschanzen, die wie zwei Türme in den Himmel ragen. Wir checken uns ein, bestellen Gebäck für den nächsten Morgen und platzieren unser Womo auf Platz 45. Sport wird hier auch den CamperInnen groß geschrieben. Mountainbikes, Wanderausrüstungen, sonstige Fahrräder aller Art. Für die gemütlichen Sportgäste gibt es eine kreativ gestaltete Minigolfanlage.

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Aussicht auf den Siljansee bei Fornby

Während der Tour nach Falun machten wir Rast an der W938 an einer Landspitze im Siljansee bei Fornby (60°45′46.77″N 14°56′04.03″E). Ende des 19. Jhdt. gab es nur von Mora über Leksand die Schiffsverbindung über den Siljansee und den Österdalälven nach Insjön, wo es einen Eisenbahnanschluss gab. Wir nutzten die Raststelle füt eine Kaffeepause und informierten uns über die Geschichte dieses Ortes bei der kleinen Ausstellung in der Anlegestelle.

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Mora und der Vasaloppet

Im letzten Jahr waren wir beim Start des Wasalaufs. Heuer sind wir zum zweiten Mal in der Stadt des Vasaloppet. Bereits bei der Anreise stossten wir auf das hier allgegenwärtige Sportereignis. In Evertsberg wo eine Bergwertung vergeben wird konnten sich bisher drei ÖsterreicherInnen in die SiegerInnenliste eintragen: Walter Mayer – Antonin Botwinow und Renate Roider . Als Gesamtsiegerin war Katerina Smutna 2016, die schon für Österreich oder Tschechien an den Start ging, erfolgreich.

Der Ortsname „Mora“stammt vom altschwedischen Wort mor ab, was in etwa „Wald auf feuchtem Untergrund“ bedeutet. Bei der Anreise bewunderten wir die zahlreichen traditionellen Holzhäuser und fast alle in dem Falunrot gehalten. Beim ersten CP im Stadtzentrum, eigentlich wegen seiner Größe nicht unser Fall, bekamen wir keinen geeigneten Stellplatz mehr. Also wählten wir das Camping- und Familienzentrum am Siljansee, der durch den Einschlag eines Asteroiden geschaffen wurde, – Åmåsängsgården. Viel kleiner und persönlicher und mit unseren Fahrrädern konnten wir nächsten Tag bequem in die Stadt radeln.

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