Ekenäs oder Tammisaari eine Stadt mit Geschichte/n

Auf unserem Weg nach Helsinki machen wir Station in Ekenäs, Offiziell ist die Stadt Ekenäs zweisprachig mit Schwedisch als Mehrheits- und Finnisch als Minderheitssprache. Auf Finnisch heisst die Stadt Tammisaari. Anfang 2009 vereinigte sich Ekenäs mit Karis und Pohja zur neugegründeten Stadt Raseborg.

Etwas außerhalb des Zentrums im Wald nahe Dragsvik befindet sich das größte Massengrab Finnlands. Hier wurden die rund 3.000 Opfer des Lagers von 1918 verscharrt. Im Sommer 1918 waren hier im Lager zeitweise fast 8.700 Menschen unter unvorstellbaren Bedingungen eingepfercht, es waren etwa 11% aller gefangenen Roten. Mehr dazu hier…

Direkt neben der Gedenkstätte zu den Opfern des Gefangenenlagers in Ekenäs (Tammisaari) wurde 2009 eine Ausstellung eröffnet. Brigitte und ich, haben versucht soviel an Informationen von den finnisch- und schwedischsprachigen Tafeln für uns zu gewinnen.
Die Finnische Arbeiterpartei wurde 1899 in Åbo auf einer Versammlung von Gewerkschaftsvertretern gegründet. Auf der Versammlung in Forssa im Jahr 1903 wurde die Arbeiterpartei in Sozialdemokratische Partei Finnlands umbenannt. Bei dieser Gelegenheit wurde ein sozialistisches Programm verabschiedet. Mehr dazu…

Am Hafen von Ekenäs

Ekenäs ist auf Grund der Lage und des Schärengartens heute ein beliebtes Seglerrevier. Der heutige Gasthafen war früher ein wichtiger Bestandteil zur Ernährung der Bevölkerung als Fischereihafen.

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Mariehamn II

Wir nutzten unseren Aufenthalt am Campingplatz in Mariehamn auch für den ersten Wäschetag. Nach vier Wochengehen die textilen Vorräte langsam aus. Dazwischen immer wieder Rad – Geocaching – Touren.

Die Pommern am Westhafen von Mariehamn

Am Campingplatz haben wir ein deutsches Paar kennengelernt, die erstmals mit einem Camper unterwegs sind. Beide sind bereits seit über 30 Jahren beieinander und testen einmal das Camper:innenleben. Er hat schon einiges hinter sich gebracht. Er hat mit dem Fahrrad den gesamten amerikanischen Kontinent von Anchorge in Alaska bis Feuerland in Südamerika durchquert. Nach diesem Urlaub fliegt er sofort nach Kirkenes, um mit den Fahrrad bis Portugal zu fahren.

Da gehen wir es in Mariehamn gemütlicher an. Eine unserer Stationen beim Geocaching war diese Büste.

Die Witwe Gustava Andersson, geboren in Vardó, leitete ab 1883 22 Jahre lang das Seemannsheim in Mariehamn, das bis 1904 in ihrem Nachbarhaus untergebracht war. Das Heim war für die Seeleute, die auf ihre Anheuerung, ihre Offiziersernennung oder die Abfahrt zu den Segelschiffen warteten, von großer Bedeutung. Gustava genoss hohes Ansehen und war bei ihren Gästen sehr beliebt, die ihr sogar den Spitznamen „Stava-Tante“ gaben. (Info von der Tafel nebenan)

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Mariehamn und die Attacke der Seeschwalbe

Unsere erste Tour in Mariehamn findet bei wechselhaften Wetter statt, sodaß wir weiter entfernte Ziele nicht anpeilen. Wir wechseln zwischen der Ost- j d Westküste und nutzen das Angebot der heimischen Geocacher:innen, die uns interessanten Punkten führen. Mariehamn ist das Verwaltungszentrum der Ålandinseln, Sitz des Lagtings (Parlaments der autonomen Provinz Åland) und liegt auf der Hauptinsel Fasta Åland.

Panoramaaufnahme der Westküste

Museum oder Bootswerft – hier wurden in den letzten Jahrzehnten 30 verschiedene Holzboottypen gebaut. Wir treffen um ca. 11:00 ein. Mein erster Weg ist in einen Shop, um Postkarten und Briefmarken zu erwerben. dann nutzen wir die Stationen eines Adventure Labs,

In der gesamten Seefahrtsgeschichte Ålands

waren die Lotsen sehr wichtig, damit Schiffe die tausenden Gebiete des Archipels sicher passieren konnten. Heute werden sie mit modernen Booten zu den Schiffen geschickt. Hier ist ein Beispiel eines älteren Lotsenbootes aus Nyhamn.

Bei der fünften Station mussten wir für die Lösung zur Kapelle (das weiße Gebäude am Bild oben). Wie aus dem Nichts wurden wir plötzlich von Küstenseeschwalben attackiert. Aus Island wissen wir, dass die Schwalben hemmungslos zupacken und einen verletzen können. Beim Rückweg von der Kapelle sehen wir die Ursache des Angriffs. Ein Schealbenpaar brütet hier mitten am Weg ihre Eier aus.

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Grisslehamn – im „Warteraum“ auf die Fähre

Nach einer sehr kurzen Fahrt von Camping Bergby erreichen wir Grislehamn über die Trästabron (Trästabrücke) auf der Insel Väddo an der Ostseeküste des Ålandmeer. Bereits 2019 wählten wir diesen Ort als Ausgangspunkt für unseren Besuch der Åland Inseln.

Für unsere Tour durch den Ort nutzten wir die längere regenerierte Zeit am späteren Nachmittag.

Drei Themen beschäftigten uns bei dem Rundgang. Besonders präsent waren die Ereignisse der ehemaligen Postbootroute.

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Die Oldtimer am Schloss in Vadstena mit der Hl. Birgitta

Nach einer heftigen Regentour sind wir am Vännern in Östergötland in Vadstena am Womo-Stellplatz am Yachthafen gut angekommen. Zeitweise regnet es nach wie vor sehr heftig. Von oben kommt Wasser – vor u s der riesige Vännern See – neben uns das Wasserschloss mit seinem Burggraben. Trotzdem wagen wir einen ersten Spaziergang Arm in Arm unter einem großen GPA-Regenschirm eng aneinander geschmiegt. Da soll einer sagen, dass Fegen nicht romantisch wäre.
Am nächsten ist alles anders. Während der Morgenstunden haben heftige Windböen eine Wetterveränderung angekündigt. ausserdem fehlte das rhythmische Klopfen der Regentropfen. Nach dem Indoor-Frühstück starteten wir unsere Geocaching-Besichtigungstour.

Blick auf Vadstena vom Leuchtturm aus bei der Hafeneinfahrt

Eine Hauptattraktionen des Ortes ist das Wasserschloss. Schloss Vadstena wurde im Auftrag von Gustav Wasa in den Jahren 1545–1620 erbaut. Schloss Vadstena zählt zu den am besten erhaltenen Wasaburgen (gemeinsam mit Schloss Gripsholm und Schloss Kalmar) und ist die „eigentliche“ Renaissanceburg Schwedens.

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Kunst – Arbeitswelt und ein Freilichtmuseum in Ljungby

Wir sind wieder zurück in Schweden. Nach einer Fährfahrt (Puttgarden – Rødby Havn), einer Übernachtung auf einem tollen Stellplatz Solbakken und der Überfahrt auf der Öresundbrücke, verbringen wir zwei Nächte in Ljungby.

Die erste Station ist der Hembyggsparken eine Art Freilichtmuseum, das auch gleichzeitig Veranstaltungszentrum ist.

Ryggstuga A stammt aus Åbjörnaboda und wurde dem Ljungby Hembyggsförening geschenkt. Diese Hütte wurde später mit einer Dachbodenhütte aus Tryggsberg zur Högloftstuga zusammengelegt. Ryggstuga B stammt aus Torset und erhielt 1930 ihren heutigen Standort.

Auf der Bühne des Freilichtmuseum probte gerade eine Schulklasse ein Musikstück. Es war super anzusehen wie die Lehrer:innen versuchten dem Ganzen etwas Schwung zu geben und die Kids mit selbst gebauten Schlaginstrumenten zusätzlich „Pepp“ verliehen.

Das Denkmal von Astrad und Götrad, die angeblich die ersten Einwohner von Ljungby waren. Dieses Denkmal entdeckten wir in der Innenstadt.

Ljungby bekam 1936 Stadtrechte. 1953 zerstörte ein Brand große Teile von Ljungbys Innenstadt. Die beim Wiederaufbau im modernen Stil errichteten Gebäude werden auch heute noch stark diskutiert.

Heute interessierte mich wie wird Arbeit in einer Industriestadt künstlerisch im öffentlichen Raum dargestellt. Ein paar interessante Beispiele fanden wir.

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Grande Canale in Papenburg

Nach den zahlreichen Besuchender Gedenkstätten der verschiedenen Moorlager im Emsland brauchten wir wieder etwas Abstand von den Grausamkeiten der Nazis. Wir nutzten dabei die Vorschläge der Geocacher:innen mit ihren Adventure Labs.

Die Fotos täuschen etwas über das tatsächliche Wettergeschehen hinweg. In Wirklichkeit suchten wir bei den durchziehenden Regenschauern einen Unterstand, wo wir wieder besseres Wetter abwarteten.

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Sturm über Bad Bentheim

Um 10:00 fahren wir vom Heinenhof in Pullheim-Orr ab, nachdem wir uns noch eine Portion Spargel und frisches Brot im Hofladen besorgt haben. Nach ca. 175 km landen wir am Wohnmobil – Stellplatz in Bad Bentheim. Hier werden gerade die Marktstände für den wöchtlichen Markt aufgebaut. Bei den Leckereien eines niederländischen Käsestands komme ich nicht vorbei.

Die Burg vom Park aus, wo sich auch der Womo-Standplatz befindet.

Eine Besichtigung der Burg war wegen Umbauarbeiten nicht möglich.
Jetzt am Nachmittag legte sich wieder eine brütende Hitze über die Stadt, die unsere Unternehmungslust erheblich verlangsamte. Jeder Gastgarten, jeder einladen wird beim Vorbeigehen eine Herausforderung.

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Würzburger Rundgänge

Bei unserem Besuch in Würzburg lassen wir uns von von der geschichtlichen Neugier, die wir in erstmals besuchten Städten verspüren, und von den Angeboten, die das Geocaching mittels Adventure Labs bietet, leiten. Allerdings haben wir vor ca. 40 Jahren Würzburg anläßlich einer Konferenz der DGB-Jugend bereits besucht. An die Stadt haben wir wenig Erinnerung.
Wir starten mit unseren Städtetouren vom Womo-Stellplatz bei der Friedensbrücke.

Entlang des Mainufer mit Blick auf die Altstadt
Die alte Mainbrücke

wir hatten an beiden Besuchstagen wunderschönen Sonnenschein allerdings kombiniert mit drückender Hitze rund um die 30 Grad Celsius, eigentlich viel zu heiß für Ende Mai.

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Vom Musikpavillion zum halben Kreis in Krems

Unsere letzte Station der Sommertour ist Krems. Wir nutzen den sonnigen Nachmittag, den wir dringend nach der bisherigen „Kältewoche“ brauchen, für einen Spaziergang durch die Altstadt in Krems.

Der Musikpavillion im Stadtpark wird gerne für kleinere Konzerte genutzt.

Ein kleiner Spaziergang durch den Stadtpark in Krems zeigt uns ein paar Sehenswürdigkeiten. Dazu nutzen wir die Route des Adventure Lab, um die grösste Grünanlage (31.055 m2) kennen zu lernen. Auf dem ehemaligen Donauschwemmland stehen 260 Bäume, von denen noch einige aus der Zeit der Parkgründung (1880 – 1899) stammen.

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