Der sagenhafte Hünenweg

Der Name geht auf den alten Volksglauben zurück, dass die tonnenschweren Träger- und Decksteine der Großsteingräber nur von riesenhaften Wesen – den sogenannten Hünen – bewegt werden konnten.

Wir starten am Parkplatz an der Strasse 209 und wandern Richtung Kronsberger Heide. Von dort zum Zusammenfluss von Lohe und Lopau und dann weiter zur Oldendorfer Totenstatt. Hier treten wir den Rückmarsch zum Parkplatz an.

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Die Reste einer ehemaligen Poststation (Kestikievari) in Lappland

In Finnland, zumindest in der Region Lappland, gab es vor den Kriegen bekanntermaßen ein florierendes System von Poststationen (Kestikievari). Die Idee dahinter war, dass diese Herbergen in regelmäßigen Abständen liegen mussten, damit Reisende, Landarbeiter und, Goldsucher und andere Abenteurer auf ihren Wegen eine Unterkunft für die Nacht fanden. An genau dieser Stelle befand sich einst eine solche Poststation. Ganz genaue Informationen darüber oder über den genauen Zeitraum gibt es zwar nicht, aber das Fundament und der Keller des Gebäudes sind immer noch leicht zu finden1. Der Keller hier ist mit Müll verunreinigt.

Es existieren noch Teile des Fundaments und links sieht man die Abdeckung des Kellers.

Nördlich des Berges Kaunispää, unterhalb des berüchtigten Straßenabschnitts Magneettimäki (Magnetberg), fließen der Fluss Alajoki und der Paljakaisenjoki zusammen. Genau dort im Mündungsbereich befand sich die historische Stätte Paljakainen.  
Das Gebäude wurde ursprünglich im Jahr 1893 als Wildnishütte direkt am historischen Ruijan polku errichtet, um Wanderern und Postboten Schutz zu bieten.
Später wurde die Hütte renoviert und zu einem richtigen Gasthof ausgebaut. In ihrer Blütezeit war sie eine wichtige und recht große Station für Reisende in den Norden. Zum Hof gehörten unter anderem ein Stall für sechs Pferde, ein Kuhstall für zwei Kühe, ein Heuschober, ein Vorratsspeicher (Aitta) und natürlich eine Sauna.  
Wie fast die gesamte Infrastruktur Lapplands wurde auch die Anlage am Paljakaisenjoki während des Lapplandkrieges (1944–1945) beim Rückzug der deutschen Truppen komplett niedergebrannt.2 

Die ehemalige Poststation wurde mit einem traditionellen Geocache versehen. Bei der Routenplanjng entdeckte Brigitte die Beschreibung. Dabei mussten wir den Paljakaisenjoki überqueren. Im Hintergrund sieht man die Brücke für die Motorschlittenroute (Kelkkareitti) sowie einen Luontopolku (Naturpfad) entlang des alten Postweges.

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Purgstall: Erlaufschlucht und Kriegsgefangenenlager

Unsere nächste Station ist die Marktgemeinde Purgstall an der Erlauf in der niederösterreichischen Eisenwurzen ein paar Kilometer nördlich der Bezirkshauptstadt Scheibbs. Während der Anreise machen wir eine Kaffeepause auf einem Radtplatz an der Donau nach Sarmingstein. Dort plaudern wir mit zwei Biker, einem Tunnelbauer, der unter dem Rathaus in Wien an der Verlängerung der U2 und U5 arbeitet, und einem deutschen Urlauber mit einer orangen Vespa 300, der zu Marillenknödel in der Wachau unterwegs ist und weiter zu seiner Schwester nach Wien fährt.
Kurz nach Mittag treffen wir am Campingplatz in Purgstall ein. Ein voll digitalisierter CP, wo man auf seiner eigenen Homepage Stromverbrauch, Rechnungen des Restaurant, usw. jederzeit abrufen kann.

Das Stadtbild wird von der Erlauf und der Feichsen dominiert, die hier zusammenfließen. Unsere erdte Tour ist ein Adventure Lab.

Am historischen Rundweg spazierst du durch die Marktgemeinde Purgstall und erfährst auf 29 Tafeln Wissenswertes über ihre Geschichte. Mittels der QR-Codes auf denTafeln kannst du Videoclips ansehen und noch mehr Informationen erhalten. 

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