Rote Rosen aus Lüneburg

Lüneburg mit seinen 78.000 Einwohner:innen ist selbständige Stadt und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises; seit 2007 offiziell wieder Hansestadt. Die Stadt verdankt seinen historischen Reichtum dem Salzabbau. Über 1.000 Jahre lang prägte die Saline die Stadt, bis sie 1980 stillgelegt wurde.

Für den Rundgang nutzen wir zur Orientierung das Angebot einer Geocacher-.in. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Altstadt nahezu unbeschädigt. Dadurch steht hier eines der geschlossensten historischen Stadtbilder Deutschlands im Stil der Backsteingotik.

Lüneburg hat eine der höchsten Kneipendichten Europas (gemessen an der Einwohnerzahl) und ist seit 2006 der Hauptdrehort der bekannten ARD-Telenovela „Rote Rosen“.

Das Rathaus – Lüneburg hat eine grübe Oberbürgermeisterin- Claudia Kalisch ist die erste Frau an der Spitze der Lüneburger Stadtverwaltung.
Aufgenommen beim Heiligen-Geist-Spital am Ilmenauufer.
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Denkmäler – Müllnerbräu – Kultur: ein Salzburger-Mix

Wir hüpfen wie immer spät aus den Federn und frühstücken gemütlich. Zwischen Ostfriesentee und Kaffee erledigen wir noch ein paar Vereinsangelegenheiten bis wir dann doch gegen Mittag mit dem Bus bis zur Paracelsusstrasse und weiter nach Maxglan fahren. Hier besuchen wir die Gedenkstätte für jene Widerstandskämpfer:innen, die von den Nationalsozialisten in Konzentrationslagern ermordet wurden.

Im Mai 1947 wurde das „Rosa Hofmann-Kinderheim“ der Salzburger Kinderfreunde in Maxglan eröffnet und im angrenzenden Park ein Gedenkstein für die Widerstandskämpferin enthüllt. Auf Initiative des Salzburger KZ-Verbandes erweiterte die Stadt Salzburg 2019 den Gedenkstein für Rosa Hofmann zu einem Denkmal für Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Der Kunstraum Salzburg, eine Initiative der Stadt Salzburg für Kunst im öffentlichen Raum, beauftragte die Künstlerin Iris Andraschek. Ihre großzügige Intervention stellt eine Bühne dar, auf der die Namen, Lebensjahre und der Todesort der 18 Salzburgerinnen eingraviert sind.

Unter einem Baum versteckt am Strassenrand, im Schatten kaum erkennbar, steht ein Denkmal, das an das furchtbare Leid jener Roma und Sinti erinnert, die hier im Lager eingesperrt waren.

Das Denkmal steht am Stadtrand, ausserhalb des besiedelten Gebietes, so dass es kaum jemand sieht – aus den Augen, aus dem Sinn und verdrängt.

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