Das nördlichste Freilichtmuseum von Finnland – das Kirchhüttendorf bei Utsjoki

Da die Entfernungen in Lappland gigantisch sind und die samische Bevölkerung sehr verstreut lebte, war der sonntägliche Gang zur Kirche im 18. und 19. Jahrhundert eine halbe Weltreise. Die Menschen reisten oft tagelang mit Booten oder Rentierschlitten an.

Um vor Ort zu übernachten, bauten sich die einzelnen Samenfamilien eigene kleine Holzhütten direkt in der Nähe der Kirche. Genutzt wurden sie vor allem an großen kirchlichen Feiertagen, aber auch, um Märkte zu besuchen, Steuern zu zahlen oder Gerichtsverfahren zu führen.

Die Kirchhütten sind alte Gebäude im Besitz samischer Familien. Darüber hinaus gibt es auf dem Gelände eine Gerichtshütte (heute ein Souvenirladen) und die Hütte des Vogts (heute ein Cafê mit guten Waffeln) Die Hütten waren bis Mitte der 1940er Jahre in Gebrauch und einige wurden zwischendurch an andere Orte versetzt. An ihren ursprünglichen Standorten befinden sich die Gerichtshütte und die Hütte des Katecheten Holmberg. Die Kirchhütten stehen unter dem Schutz der finnischen Denkmalschutzbehörde (Museovirasto).

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Kunst – Arbeitswelt und ein Freilichtmuseum in Ljungby

Wir sind wieder zurück in Schweden. Nach einer Fährfahrt (Puttgarden – Rødby Havn), einer Übernachtung auf einem tollen Stellplatz Solbakken und der Überfahrt auf der Öresundbrücke, verbringen wir zwei Nächte in Ljungby.

Die erste Station ist der Hembyggsparken eine Art Freilichtmuseum, das auch gleichzeitig Veranstaltungszentrum ist.

Ryggstuga A stammt aus Åbjörnaboda und wurde dem Ljungby Hembyggsförening geschenkt. Diese Hütte wurde später mit einer Dachbodenhütte aus Tryggsberg zur Högloftstuga zusammengelegt. Ryggstuga B stammt aus Torset und erhielt 1930 ihren heutigen Standort.

Auf der Bühne des Freilichtmuseum probte gerade eine Schulklasse ein Musikstück. Es war super anzusehen wie die Lehrer:innen versuchten dem Ganzen etwas Schwung zu geben und die Kids mit selbst gebauten Schlaginstrumenten zusätzlich „Pepp“ verliehen.

Das Denkmal von Astrad und Götrad, die angeblich die ersten Einwohner von Ljungby waren. Dieses Denkmal entdeckten wir in der Innenstadt.

Ljungby bekam 1936 Stadtrechte. 1953 zerstörte ein Brand große Teile von Ljungbys Innenstadt. Die beim Wiederaufbau im modernen Stil errichteten Gebäude werden auch heute noch stark diskutiert.

Heute interessierte mich wie wird Arbeit in einer Industriestadt künstlerisch im öffentlichen Raum dargestellt. Ein paar interessante Beispiele fanden wir.

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Askersund und der Hembygdsgård

Nach der Wanderung im Nationalpark Tiveden erholen wir uns am Rand des Waldgebietes in Askersund, das am See Alsen liegt, der durch eine schmale Rinne mit dem See Vättern verbunden ist. Eine Rad-Geocaching-Tour und der Besuch des örtlichen Hembygdsgård (Freilichtmuseum) darf auch nicht fehlen. Die vorgelagerte Insel Borgmästarholmen, die über einen Bootssteg mit dem Festland verbunden ist, besuchen wir zum Heben eines Geocaches.

Blick auf den Gästehafen und einen Wohnmobilstellplatz, der leider am Wochenende bei unserer Ankunft schon voll besetzt war.
Vom Cafe Sveas Tutingen, das sich im Möllerska Huset befindet, haben wir einen schönen Ausblick auf den Stadtplatz und das Rathaus. Brigitte hat die Figur am Giebel entdeckt.

Hier betrieb der Apotheker und Richter Mathias Möller sein Geschäft, in dem er „Tutingar“, das Getränk, besser bekannt als Toddy (Punsch) verkaufte. Den Gerüchten zufolge soll er mit dieser „Medizin“ ein Vermögen gemacht haben.

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Freilichtmuseum Fornbyn in Skara und die harte Arbeit des Wäschewaschen

Wir machen eine Zwischenstation in Skara um unsere Vorräte aufzufüllen. Nach dem zweiten Frühstück besuchen wir das Freilichtmuseum, das zum Västergötlandsmuseum gehört. Am Gelände befinden sich ca. 30 Objekte, die während der Woche jetzt im August nur teulweise zugänglich waren.

Die Windmühle wurde vermutlich 1861 erbaut und gilt als das letzte seiner Art in Västergötland. Bei dem Sägewerk handelt es sich um eine Einblatt-Gattersäge, die mit Windkraft betrieben wurde.

Brigitte ist ein wahrer Fan von Freilichtmuseen. Ich denke am liebsten würde sie sich gerne in die jeweilige Zeit „zurückbeamen“, um die Menschen und den Betrieb des Gebäudes zu erleben. Oft wird mir mein Alter bewusst, wenn ich Dinge aus meiner Jugend in der Landgemeinde erkenne.

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Dunkle Gänge unter Gras und Torf in Laufás am Eyjafjörður

Während unserer Islandtour besuchen wir immer wieder Museen oder Freilichtanlagen zur Geschichte Islands. In Eyjafjörður gibt es einen gut erhaltenen Bauernhof aus der Zeit um 1850, der als Freilichtmuseum Einblicke in die Lebensverhätnisse der damaligen Zeit gewährt.

Er galt einer der besonders reichen Bauernhöfe. In den nahen Auen nutzte man die Brutgebiete der Eiderenten zur Eientnahme. Bis ca. 1900 wurden jährlich über 100 kg Eier am Hof verarbeitet. Die nahen Fischereimöglichkeiten sorgten für weitere Einnahmen.

Wem gehörte diese Hofanlage? Wenn man in die Reiseführer blickt sind bei den historischen Bauten oft Kirchen ein beliebtes Reiseziel. Hier in Island ist es nicht anders. Dieser reiche Hof hier in Laufás gehörte den Bezirkspfarrern, die hier mit ihren Dienstleuten fast 900 Jahre lebten.

Die Arbeitsr- und Wohnräume der Beschäftigten waren nicht so hell und fein eingerichtet. Diese dunklen Gänge im Untegeschoß führen zu den verschiedenen Arbeitsräumen. Die Wände sind mit Torfziegeln aufgeschichtet. In diesen Räumen findet man als Besucher:in Werkzeuge, Haushaltsgeräte , Netze zum Fischen und Geräte für die Landwirtschaft aus den letzten beiden Jahrhunderten. Die Dächer der Gebäude sind mit Grassoden gedeckt. Über diese Gänge sind die einzelnen Gebäude zusätzlich miteinander verbunden.

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Ein Zwischenstopp in Harmånger

Harmånger liegt an der E4 auf halber Strecke zwischen Sundsvall und Hudiksvall. Im 12. Jhdt. war der Ort ein Handelsposten an der nördlichen Ostsee.

Der Kirchturm des damaligen Ortes wurde deshalb auch als Verteidigungsturm erbaut. Dazu nutzte man die Reste einer Burg im Mittelalter, wo ein Glockenturm eingebaut wurde. Wir nutzten auch die Pause für einen Geocache von Höögarna – Harmångers Kyrka – GC774XM.

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Bygdetun – Gamle Bardu

Ein Geocache von Macsimal – Gamle Bardu – GC1CA69 brungtbuns zum Freilichtmuseum in Bardu . Am Parkplatz direkt neben der E6 – 68.80908/18.1827 – sind wir das erste Auto. Wir werden recht herzlich Willkommen geheißen und bekommen von der Leiterin des Museums das Angebot für eine Führung und eine Portion Kaffee. Dafür zahlen wir eine Eintrittsgebühr von umgerechnet € 5.-

Das ist das Haupthaus, wo auch die früheren Besitzer der Hofanlage wohnten. Die letzte Besitzerin wohnt jetzt oberhalb des Museum in einem typisch norwegischen Holzhaus.

Die dauerhafte Besiedlung der Gemeinde Bardu begann erst am Ende des 18. Jahrhunderts. Das Gebiet wurde vor allem mit Menschen aus den ostnorwegischen Gegenden Østerdalen und Gudbrandsdalen und später auch aus Trøndelag besiedelt. Dadurch wurde sowohl der Dialekt als auch die Ortsnamen und Gebäude stark von den in den Herkunftsgebieten gebräuchlichen Traditionen geprägt.
Bei der Führung erwähnte die Leiterin, dass viele alleinstehenden Frauen hierherkamen und sich mit Männern der Gegend verheirateten.

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Der Hof Mølster im Folkemuseum Voss

Nach dem die Witterung regnerisch ist verlegen wir unser Programm auf einen Museumsbesuch in Voss. Das 1917 gegründete Museum hat die Hofanlage mit 18 Gebäuden von den beiden Familien Møsterverworben. Das älteste Gebäude ist die Feuerstelle, wahrscheinlich aus den 1500er Jahren. Die neuesten Häuser stammen aus den 1880er Jahren.
Seit 1985 besitzt das Museum am Standort Mølstertunet ein Ausstellungsgebäude und eine über 20.000 Objekte umfassende volkskundliche Sammlung. 

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Gamle By in Århus

Blommehaven, der Campingplatz in Århus, ist unser Treffpunkt mit den lieben FreundInnen Uschi und Willi aus Linz. Beide touren seit einigen Tagen mit Wohnwagen und Boot durch Dänemark. Nach einer abendlichen Fischparty (warmgeräucherten Lachs, Brathering und Fischpastete) ging es nächsten Tag per Fahrrad in das 7 km entfernte Zentrum von Århus. Der Radweg führt entlang der südlich von Århus gelegenen Bucht des Kattegat fast bis ins Zentrum.

Ausblick von der Dachterrasse des Kaufhaus Salling (56°09′15.37″N 10°12′24.55″E) auf die Innenstadt von Arhus.
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Die Stadt im See – Hammarstrand

in der Seemitte des ehemaligen Ragundasee befindet sich heute der Ort Hammarstrand. Beim Ort entstand auch ein kleinerer Wasserfall, Hammerforsen, dessen Energie später für ein Wasserkraftwerk genutzt wurde. Über diesen Ort einen Artikel später.

Kraftwerk am Hammarforsen

Gleich nach der Ankunft nutzten wir den kleinen Strand am CP zur Abkühlung in den Fluten des Indalsälven.

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