Als am Ende der letzten Eiszeit die kilometerdicken Eismassen schmolzen, entlastete das die Erdkruste — seitdem federt das Land im Bottnischen Meerbusen kontinuierlich nach oben. In Luleå beträgt diese Hebung derzeit etwa 8 bis 9 Millimeter pro Jahr (also fast 1 Meter pro Jahrhundert).


Im Jahr 1621 verlieh König Gustav II. Adolf dem Ort Luleå die Stadtrechte. Damals lag das heutige Gammelstad noch direkt an einer geschützten Meeresbucht und besaß einen funktionierenden Hafen.
Durch die anhaltende Landhebung wurde das Wasser in der Bucht schlicht zu flach, sodass Handelsschiffe den Hafen nicht mehr anlaufen konnten.
Die Statue steht heute im Stadtpark.

Bereits 28 Jahre nach der Gründung musste die gesamte Stadt um rund 10 Kilometer nach Südosten an ihren heutigen Standort an der Küste verlegt werden. Gammelstad ist heute als historisches Kirchdorf UNESCO-Weltkulturerbe.
Der alte schlägt eine visuelle Brücke zur Landhebung:
Weil der historische Hafen in Gammelstad verlandete und die Stadt 1649 an ihre heutige Stelle gezogen ist, verlagerte sich der Schiffsverkehr später weiter nach außen. Der alte Kran steht genau an dem Ort, an dem sich Luleå im 20. Jahrhundert als modernisierter Industriehafen etablierte
Als der Abriss des Krans beschlossen wurde rettete ihn eine Bürgerinitiative, die ihn als Eahrzeichen erhalten wollte. Der Kran wurde für rund 9 Millionen Kronen aufwendig demontiert, saniert, neu gestrichen und wieder aufgebaut.