Konst i Hamn ist eine bekannte Open-Air-Kunstausstellung im historischen Hafen von Moviken am See Norra Dellen (Gemeinde Hudiksvall, Region Hälsingland). Brigitte entdeckt den Tipp im Womoführer „Schweden – Nord“ entdeckt. Wir nutzen oft diese Reiseführer, um uns Anregungen für die Routenplanung zu holen.
Ehemalige Kunstgegenstände, die hier bereits am Hafen ausgestellt wurden.
Die Kunstwerke (Skulpturen, Installationen und Gemälde) fügen sich direkt in das alte Industrie- und Hafengelände sowie die umliegende Natur ein. Man findet die Exponate auf Wiesen, im Wald, zwischen den alten historischen Gebäuden und teils direkt im Wasser.
Als wir morgens am Campingplatz starteten hat es fast die ganze Nacht geregnet und am Morgen nieselte es. Je näher wir der Küste kamen, umso freundlicher zeigte sich das Wetter. Kurzfristig planten wir einen Zwischenstopp in Ö-Vik ein. Heute am Sonntag fanden wir schnell einen Parkplatz in der Nähe des Hafen mit Blick auf die Sprungschanze.
Die Skisprunganlage Paradiskullen gilt als das Zentrum des schwedischen Skisprungsports, weil das hiesige Skigymnasium (Nolaskolen) das einzige Sportgymnasium ist, an dem Skispringen unterrichtet wird. Der Schanzenrekord beträgt 104,5 Meter, aufgestellt von Anssi Koivuranta am 29. August 2010. Beim Bau der schwedischen Bahnstrecke Botniabana musste die ursprüngliche Schanze 2004 abgerissen und um etwa 40 Meter versetzt neu aufgebaut werden. Die Eisenbahnlinie verläuft heute auf einer Brücke direkt über dem Auslauf der K 90-Schanze.
Als am Ende der letzten Eiszeit die kilometerdicken Eismassen schmolzen, entlastete das die Erdkruste — seitdem federt das Land im Bottnischen Meerbusen kontinuierlich nach oben. In Luleå beträgt diese Hebung derzeit etwa 8 bis 9 Millimeter pro Jahr (also fast 1 Meter pro Jahrhundert).
Der Rathausplatz im Jahr 1870 mit dem Bergströmska Gården links und dem neuen Rathaus rechts. Der Bergströmska Gården wurde 1826 erbaut und steht noch heute. Das Rathaus wurde 1861 errichtet und war bis 1965 in Betrieb. Foto: E. G. Åkerlund/Stadtarchiv Luleå
Im Jahr 1621 verlieh König Gustav II. Adolf dem Ort Luleå die Stadtrechte. Damals lag das heutige Gammelstad noch direkt an einer geschützten Meeresbucht und besaß einen funktionierenden Hafen. Durch die anhaltende Landhebung wurde das Wasser in der Bucht schlicht zu flach, sodass Handelsschiffe den Hafen nicht mehr anlaufen konnten. Die Statue steht heute im Stadtpark.
Bereits 28 Jahre nach der Gründung musste die gesamte Stadt um rund 10 Kilometer nach Südosten an ihren heutigen Standort an der Küste verlegt werden. Gammelstad ist heute als historisches Kirchdorf UNESCO-Weltkulturerbe.
Der alte schlägt eine visuelle Brücke zur Landhebung: Weil der historische Hafen in Gammelstad verlandete und die Stadt 1649 an ihre heutige Stelle gezogen ist, verlagerte sich der Schiffsverkehr später weiter nach außen. Der alte Kran steht genau an dem Ort, an dem sich Luleå im 20. Jahrhundert als modernisierter Industriehafen etablierte Als der Abriss des Krans beschlossen wurde rettete ihn eine Bürgerinitiative, die ihn als Eahrzeichen erhalten wollte. Der Kran wurde für rund 9 Millionen Kronen aufwendig demontiert, saniert, neu gestrichen und wieder aufgebaut.
Obwohl wir schon einige hundert Kilometer von Helsinki entfernt sind, noch eine Nachbetrachtung von unserem Besuch in Helsinki. Während unseres Besuchs spürten wir auch wie das Leben hier in Der Stadt pulsiert. Wir hatten das Glück an dem Wochenende in Helsinki zu sein, als die Pride stattfand.
Die Parade startete um 12:00 Uhr auf dem Senatsplatz. Sie war einfröhlicher, farbenfroher und lauter Protest für die Rechte, Gleichstellung und Inklusion von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten. Wir Stande am Platz bei den drei Schmieden. Viele junge Menschen und aus unserer Wahrnehmung mehrheitlich Frauen traten für die Rechte von LGBTQIA+ ein.
Nach einer sehr kurzen Fahrt von Camping Bergby erreichen wir Grislehamn über die Trästabron (Trästabrücke) auf der Insel Väddo an der Ostseeküste des Ålandmeer. Bereits 2019 wählten wir diesen Ort als Ausgangspunkt für unseren Besuch der Åland Inseln.
Für unsere Tour durch den Ort nutzten wir die längere regenerierte Zeit am späteren Nachmittag.
Drei Themen beschäftigten uns bei dem Rundgang. Besonders präsent waren die Ereignisse der ehemaligen Postbootroute.
Nach den Emslagern gönnten wir uns einen „Erholungstag“ an der Nordseeküste in Fedderwardersiel. Während der Anreise hörten wir im Radion auf „Bremen 1“ öfters die Warnung vor sehr starken, gewittrigen Regenschauern in Verbindung mit Sturmböen. Von diesen Wetterkapriolen blieben wir verschont, aber das Wetter zeigte sich von der wechselhaften Seite.
Diese Aufnahme nach der Ankunft zeigt gut das Wetter.
Der Hafen Fedderwardersiel wurde im Jahre 1823 als Handelshafen eröffnet. Zwischen 1840 und 1890 war der Hafen an der Außenweser von Bedeutung – Schiffe aus ganz Europa und Afrika liefen hier ein. Ende des 19. Jahrhunderts verlor der Handelshafen an Bedeutung, da Güter jetzt mehr auf der Straße transportiert wurden.
Einige Menschen verließen darauf Fedderwardersiel, während andere versuchten ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei zu verdienen. So entwickelte sich im Laufe der Zeit die Schleppnetzfischerei. Diese wird noch heute von hier ansässigen Fischern betrieben. 8Die Beschreibung der Ownerin zum Adventure Lab).
Beim Rundgang am nächsten Tag mussten wir zwar mehrmals vor dem Regen uns unter regendichtere Plätze zurück ziehen. Die Regenschauer waren meist heftig dauerten aber nur kurze Zeit. Mein erstes Fischbrötchen mit Matjes konnte ich trotzdem am Fischeagen, wo großer Andrang herrschte, bekommen.
Auf unsetem Weg zurück südwärts schnuppern wir noch einmal schwedische Hafenluft in Ystad. Dazu steuern wir Womo-Standplatz in der Marina an. Mit Ystad verbinde ich die Krimiserie, wo Kurt Wallander als Hauptfigur agierte. Wir nutzen einen Stadtspaziergang in das historische Zentrum, um unsere Erinnerungen von 2016 aufzufrischen.
Wir bummeln durch die Stadt auf der Suche nach einem Restaurant zum Abendessen. Am Stortorget, dem großen Marktplatz im Stadtzentrum, finden wir ein nettes Plätzchen. Wir blicken auf das alte Rathaus und das sonntägliche Geschehen auf dem großen Platz.
Auf unserem Weg nach Öland finden wir als Zwischenstation Blankaholm. Wir suchen einen Platz an einem Hafen, um das Meer „zu spüren“. Hier in Blankaholm hat eine junge Familie den Stellplatz übernommen und betreibt eine kleine Gastwirtschaft am Hafen.
Auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks gibt es mittlerweile mehr als 40 Stellplätze. Wir genießen bei Spaziergängen zwischen den Regenphasen das Hafenambiente und suchen die Spuren des ehemaligen Sägewerks.
Wir planen einen Zwischenaufenthalt in Hjo auf unserer Fahrt nach Karlsborg. Wir finden einen Parkplatz am Hafen. Die verschiedenen Möglichkeiten per App und Internet zur Bezahlung der Parkgebühr stellt manche vor Herausforderungen. Der kleine Parkplatz ist in unterschiedliche Virtuelle Zonen eingeteilt, das hängt mit der Parkdauer zusammen. Brigitte checkt dies für uns. Ich bin froh, dass ich mich nicht mit den Apps umherschlagen muss.
Direkt neben dem Hafen befindet sivh auch eine Freibadanlage. Inwieweit die Wasserkuranstalt dazu gehört wissen wir nivht.
1854 wurde ein neuer Hafen und ein neues Stadtviertel gebaut. Zwei Jahrzehnte später wurde Hjo an das Eisenbahnnetz angebunden.
Wir nutzen den Hotel-Shuttle-Service und lassen uns ins das Zentrum von Girne bei der Festung bringen. Vom Parkplatz schlendern wir Richtung Hafen.
Am Weg in die Altstadt entdecken wir ein Transparant mit den Ergebnissen eines Cartoon-Wettbewerbs von 2023.
Einige dieser Kunstwerke würde ich als Anti-Kriegs oder Pro-Friedens-Cartoon einschätzen. Beim Pinguin, der gleichzig das Hinterteil eines Sauriers hat, dürfte es sich um die Klimakrise handeln, denn er steht auf einer Eisscholle, die bald kippt oder schmilzt. Der Saurier ist bereits verschwunden und die Pinguine drohen der Klimaerwärmung zum Opfer zu fallen.