Nach einem langen Würfelabend und einem ausgiebigen Brunch ziehen wir zu dritt los zu einer Geocachingtour durch die Weinanbau- und Waldgebiete bei Enzersdorf an der Fischa. Autkar holen wir um 12:30 zu Hause ab und kurz vor 13:00 Uhr starten wir am Dorfplatz unseren Rundgang.
In meiner Jugendzeit als Volksschüler am Land gab es beim Krämer um 10 Groschen ein Stollwerck. Üblich waren die „Plombenzieher“ aus Karamell. Sehr erfreut war ich, wenn es Stollwerck mit Erdbeeergeschmack gab. Mit diesen Erinnerungen machte ich mich in Floridsdorf auf den Weg zur ehemaligen Firma Stollwerck. 1839 in Köln gegründet schafften sie nur in zwei den Durchbruch mit Hustenbonbon. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jhdt. gab es Zweigniederlassungen von Chicago bis Wien.
Im Listing zu seinem Cache „TB-Hotel „Stollwerck“ – GC8J58H schreibt CoffeeJeep, dass ern ach einem Gespräch mit der Hausbesitzerin aufgeklärt wurde, dass die hiesige Firma Stollwerck eine Schnapsbrennerei war. Also wo sich jetzt die Kaffeeschule befindet, die den Leuten beibringt wie man Kaffee braut wurde früher ein flüssiges Genussmittel gebrannt.
Unser Ausblick vom Neuberg bei Cache 06 Richtung Flughafen
Nach dem Brunch wollten wir das schöne Wetter beifast 30° Celsius nutzen. Einerseits etwas zur Verdauung und gleichzeitig in die Natur raus. Da abendliche Gewitter angesagt waren suchten wir in der näheren Umgebung eine Geocaching Runde. Limofech hat in Enzersdorf an der Fischa einen Trail mit sechs Dosen ausgelegt (Neuberg 01 bis 06) – herzlichen Dank dafür. Eine 3 km lange Wanderung für die wir 2 Stunden brauchten. Bei einigen Dosen mussten wir längere Zeit suchen.
Der Siechergraben (auch Sichagraben) zieht sich von Gerolding bis Schönbühel und ist landschaftlich sehr reizvoll. Die Cacheserie liegt entlang einer etwa 10 km langen Rundwanderung, die zuerst durch den Siechergraben führt, am Rückweg entlang der römischen Limesstraße. Alfack schreibt bei einem Logeintrag:
Mit 8 Augen und 4 Cacherinstinkten ausgestattet machten wir uns auf, um diese interessante, abwechslungsreiche und teilweise auch fordernde Runde zu meistern. Nach rund 5 Stunden (wir starteten die Runde bei #10) hatten wir alle Prüfungen erfolgreich bestanden.
Der Regen vom Vortag machte den Siechergraben an manchen Stellen zur „rutschigen, schlammigen“ Angelegenheit.Weiterlesen →
Weil ichs schön fand – GC3DW86 von Döödlers – trotz des angekündigten Regensturms machten wir uns auf den Weg von der Wachau in die kulinarischen Geheimnisse des Waldviertels. Auf verschlungenen Pfaden überquerten wir eine tolle Steinbrücke zum Cache. Achtäugig machten wir uns auf die Suche nach dem Doserl. Trotz sprunghafter Kompaßnadel fanden wir das Doserl.
Nördlich wird die Wachau von den Wäldern des Waldviertels beschütztWeiterlesen →
Zu Pfingsten ein Kurztripp mit FreundInnen die Donau stromaufwärts nach Schönbühel. Hier gibt es mit dem Gasthaus Stumpfer die ideale Kombination von Camping, ein genussvolles Essen Restaurant und die Wander- und Ausflugsmöglichkeiten der Wachau. Obwohl die Wettervorhersage viele Regenperioden ankündigte, war unser Drang aus den eigenen vier Wänden heraus zu kommen stärker. Wir starteten das Geocachingwochenende mit einer kleinen Runde in Wörth bei Pöchlarn.
The smallest vineyard in Vienna – GC892A0 von pom1803, a member of QCC, Quality Cacher Crew – im Listing zu diesem Virtual Cache heisst es:
Laut mündlicher Überlieferung wurde der Weingarten am Schwarzenbergplatz bereits zu Zeiten der ausgehenden Habsburgermonarchie angelegt. Wie es den damaligen Gewohnheiten entsprach, wurde dieser Weingarten als Gemischter Satz ausgepflanzt. Rund 30 Prozent der kleinen, 60 bis 70 Reben umfassenden, Weingartenfläche bestehen aus Grünem Veltliner-Reben, der übrige Teil entfällt auf diverse Sorten. Der Weingarten wird heute vom Weingut Mayer am Pfarrplatz bewirtschaftet.. Die Weinlese am Schwarzenbergplatz findet seit 1988 alljährlich im Oktober – unter starker Medienpräsenz – gemeinsam mit dem Wiener Bürgermeister statt und wird deshalb auch als Bürgermeisterlese bezeichnet. Bei der Weinlese sind jeweils auch der Weingutsinhaber sowie weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dabei.. Der Ertrag des Stadtweingartens am Schwarzenbergplatz – rund 50 bis 60 Flaschen Wein – wird alljährlich Anfang Dezember im Wiener Rathaus zugunsten der wohltätigen Aktion „Licht ins Dunkel“ versteigert.
Der kleinste Weingarten Wiens am SchwarzenbergplatzWeiterlesen →
Vormittags geht zur Rad- und Wanderschenke (N48°10’07.92″ – E016°29’48.06″) auf der Donauinsel. Hier gibt es einen wunderschönen Gastgarten mit toller Aussicht auf die Donau und schattige Plätze unter Nussbäumen. Gustl, seine Frau und das Team rund um ihn sorgen mit „Leckereien“ für die Verköstigung der hungrigen und durstigen WandererInnen und RadfahrerInnen. Wir treffen hier gute FreundInnen zu einem netten Plausch, der dann mehrere Stunden dauert. Ausserdem trinke ich hier das erste Fassbier nach Corona.
Nach 15:00 Uhr starten wir unsere Geocachingtour. Unserer erste Dose des Tages fanden wir am Rand dieser Wiese.Weiterlesen →
Heute setzen wir unsere Tour in der Mannersdorfer Wüste fort. Ideales Wanderwetter um die 20° gerade richtig für eine Tour in die Wälder am Leithagebirge. Wir zweigen bald ab auf den Weg zur Klause des hl. Philipp. Sie lag fast auf der Kammhöhe der Hofer Seite und war die höchstgelegene Einsiedelei von allen.
Mauerreste der Einsiedelei aus dem 18. Jahrhundert
Die Wüste Mannersdorf 14 LP St. Philippsklause von olgueni + mia_2017 – GC8655Q war der erste Cache des heutigen Tages.
Eine der Anlagen des Windparks in Unterlaa sticht seit einiger Zeit besonders hervor – das erste „Kunstwindrad“ Mitteleuropas. Mit 60 Metern Nabenhöhe, 54 Metern Rotordurchmesser und einer Leistung von 1 MW zählt dieses Windrad mittlerweile zu den kleineren Windkraftwerken in Österreich. Dennoch erzeugt der Windpark, der aus vier Windmühlen besteht und von Wien Energie betrieben wird, so viel Strom wie 2.290 Haushalte verbrauchen.