Der Transrapid im Emsland

Kein Rollen, kein Fliegen, sondern in Hochgeschwindigkeit Schweben – die Magnetschwebebahn „Transrapid“ erregt unser Interesse. Ganz in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes am Reisemobile-Stellplatz in Lathen befindet sich die ehemalige Firma, wo die Bahn entwickelt und gebaut wurde. Heute steht am Rande der langsam verfallenden Industrieruine ein ehrenamtlich geführtes Museum, das auf die Errungenschaften der hier geschaffenen technologischen Entwicklung hinweist.
Die letzten Meter dorthin wandern wir entlang eines ehemaligen Teilstücks der Schwebebahn.

Chinesische Ingeneur:innen haben die Technik weiter entwickelt und der Transrapid Shanghai (Shanghai Maglev) ist eine Magnetschwebebahn-Strecke, die auf 30 km von der Station Longyang-Straße (in einem Außenbezirk Shanghais, die zum Shanghai Pudong International Airport führt.

Im Museum informiert ein Film über die Technik der Magnetschwebebahn und die geplanten Einsatzmöglichkeiten. Die Schautafeln stellen als Orientierung die einzelnen Entwicklungsschritte vor.

Am Weg zum Museum haben wir Geocacher:innen auch einen Tradi von vobiusa gehoben.

Transrapid-Unglück 2006: Bei Testfahrt sterben 23 Menschen
Auszug aus einem Bericht des NDR

Ein Spätsommermorgen beendet eine bis dahin makellose Erfolgsgeschichte. Seit 1984 dreht die Magnetschwebebahn Transrapid auf der Versuchsstrecke bei Lathen im Emsland ihre Runden, mehr als 500.000 Besucher sind mitgefahren. Über die Jahre entwickelt sich die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Meppen und Papenburg zum Besuchermagneten ohne einen einzigen nennenswerten Unfall – bis zum 22. September 2006.

Am 22. September 2006 prallt ein Transrapid auf der Versuchsstrecke im Emsland mit Tempo 170 auf einen Wartungswagen. 23 Menschen sterben, elf weitere werden teils schwer verletzt.

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