Nach den zahlreichen Besuchender Gedenkstätten der verschiedenen Moorlager im Emsland brauchten wir wieder etwas Abstand von den Grausamkeiten der Nazis. Wir nutzten dabei die Vorschläge der Geocacher:innen mit ihren Adventure Labs.


Die Fotos täuschen etwas über das tatsächliche Wettergeschehen hinweg. In Wirklichkeit suchten wir bei den durchziehenden Regenschauern einen Unterstand, wo wir wieder besseres Wetter abwarteten.

Der Hauptkanal steht eng in Verbindung mit der Entstehung Papenburgs als älteste und längste Fehnkolonie Deutschlands. Ab dem 17. Jahrhundert wurde der Kanal systematisch angelegt, um das umliegende Moor zu entwässern und den gestochenen Torf abzutransportieren.


Während die Kanäle im 20. Jahrhundert ihre Bedeutung als Handelswege verloren, verlagerte sich der Schwerpunkt der Stadtgeschichte auf den modernen Schiffbau. Die 1795 gegründete Meyer Werft passte sich als einzige dem technologischen Wandel an.
Da die Schiffe immer größer wurden, verlegte die Werft ihren Standort im Jahr 1980 vom engen Hauptkanal direkt an die schiffbare Ems. Heute ist das Familienunternehmen weltberühmt für den Bau gigantischer, hochmoderner Kreuzfahrtschiffe. Wenn eines dieser Riesenschiffe fertiggestellt ist und die schmale Ems rückwärts in Richtung Nordsee überführt wird, zieht das jedes Mal Zehntausende Besucher an.


Die Dortmund IX (Dortmund 9) ist ein historisches Museumsschiff in Papenburg, das eine ganz besondere Rückkehrgeschichte feierte. Während die im Hauptkanal fest verankerten Holzschiffe Segelschiffe aus dem 19. Jahrhundert darstellen, markiert die Dortmund IX den Übergang zum modernen Zeitalter: Sie steht für den Beginn des Dampf- und Stahlschiffbaus in der Stadt.
Der kleine Dampfschlepper wurde im Jahr 1904 am alten Standort der Papenburger Meyer Werft für die Westfälische Transport-Actien-Gesellschaft (WTAG) gebaut. Sie verließ die Stadt im selben Jahr als stolzer Neubau.
