Floridsdorf

Lange Zeit konnte die Donau nur mit Fähren überquert werden, erst um 1500 wurde die erste Donaubrücke errichtet. An der Stelle der heutigen Floridsdorfer Hauptstraße beim Wasserpark wurde die erste Holzbrücke (Taborbrücke) errichtet, über einen weiteren kleinen Donauarm führte das Kuhbrückl. Dort werden 1736 Prager und Brünner Straße zu Poststraßen der Manufakturzeit des Österreichischen Kaiserreichs ausgebaut. Diese beiden wichtigen Verbindungen nach Böhmen und Mähren laufen Am Spitz zusammen.

Amtshaus am Spitz

Bereits von Morgen an blauer Himmel und Sonnenschein. Ein guter Grund nach dem morgendlichen Brunch, einen Spaziergang im heimatlichen Floridsdorf von Donna Makrella bei einem Geocaching-Multi zu machen. In der Nähe vom Spitz stellen wir unser Cachemobil ab.

Weiterlesen

Die Schwefelquelle in Oberlaa

Anläßlich der Wiener Internationalen Gartenschau wurde die erschlossene Schwefelquelle in der Therme Oberlaa als einzige Thermalquelle Wiens genutzt.

Die Heilquellen Oberlaas wurden auch im Wappen Favoritens verewigt.
Leider waren die Temperaturen knapp über dem Nullpunkt kombiniert mit dem eisigen Wind selbst im Liebesgarten nicht erotisierend. Im Sommer verzaubern weißblühende Sommerblumen, Stauden, Rosen und Sträucher diesen Garten.

Weiterlesen

Trumau

Heute steuern wir die Ortschaft Trumau im Wiener Becken an. Der Ursprung der heutigen 3000 Einwohner starken Marktgemeinde geht auf eine Neubesiedlung kroatischer Bauern im 16. Jhdt. zurück.

Am 17. Juli 1838 wurde eine Actiengesellschaft der Baumwollspinnfabrik zu Trumau gegründet, die an einem von der Triesting abgezweigten 4246 m langen Werkskanal lag. Eine über das Viertel unter dem Wienerwald weit hinaus bedeutende Spinnfabrik.

Die hier an der Triesting angesiedelten Baumwollspinnereien erlebten im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. In den Fabriken wurden über 39.000 Spindeln von 2000 Arbeiter*innen betrieben. Nach dem Zusammenschluss mit der Textilfabrik Marienthal bestand die Baumwollspinnerei bis 1928.

Weiterlesen

Bruckneudorf – Harrachpark

Trotz dunkelster Wolken machten wir uns auf den Weg nach Bruckneudorf in Burgenland. Auf dem heutigen Ortsgebiet wurden 1846 der Bahnhof und 1867 ein Militärlager errichtet. Der ursprüngliche ungarische Name Bruck Ujfalu wurde 1900 in Királyhida geändert. Wir parken uns in der Nähe des Ärztezentrums ein. Von dort sind wir sofort bei unserem ersten Cache des Tages.

Weiterlesen

Kritzendorf

Heute entfliehen wir Richtung Nordwesten der Donau entlang, wo bereits in der Bronzezeit Schwerter geschmiedet wurden und sie vor den Römern dem Wein huldigten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Kritzendorf durch Donauregulierung und Franz-Josefs-Bahn zum Ausflugsziel und zur Sommerfrische für viele Wiener. Aus der Sommerfrische wurde ein beliebtes Siedlungsgebiet für stadtflüchtige Wiener, aus Wochenendhäusern wurden Einfamilienhäuser, aus dem Weinhauerdorf ein Großstadt-Satellit.
Die letzten Tage gab es den ersten Schnee in Wien und Umgebung in diesem Herbst. Während der Süden Österreich unter meterhohen Schneelagen versinkt, haben die wärmeren Temperaturen die paar Zentimeter wieder weggeschmolzen.

Weiterlesen

Rund um den Lindenberg

Wir steuern heute die Gemeinde Hirtenberg im Bezirk Baden an. Hirtenberg hat die letzten 100 Jahre eine brutale militärische Geschichte hinter sich. Während des Zweiten Weltkriegs verlagerten die Nazis Teile der Munitionsfabrik wegen dem gesteigerten Kriegsrüstungsbedarf auf den Lindenberg. Dazu wurde ein KZ-Aussenlager von Mauthausen errichtet, um mit menschenverachtender Zwangsarbeit die Produktion aufrecht zu erhalten. Spuren der industriellen Produktion aus dieser Zeit sind noch im Wald sichtbar.

Reste einer Materialseilbahn

Der Lindenberg ist für die im Triestingtal einmaligen Eichen- und Schwarzföhrenwäldern bekannt. Bei unserer Tour erreichen wir mit 345 m Seehöhe den höchsten Punkt. Wir nutzen den Herbsttag für eine Geocachinger-Wandertour durch die Weinkulturen und Wälder des Lindenberges.

Weiterlesen

RGR Langenzersdorf

Wir starten beim Denkmal zur Regulierung des Donaugraben, der im ehemaligen Flussbett der Donau fließt und deshalb diesen Namen trägt. Weitere Donau – Hochwässer führten zur vierten und größten Regulierung in den Jahren 1900 bis 1906. Der ganze Donaugraben, ca. 12 km, wurden eingedämmt. 

1908 wurde bei der Donaugrabenbrücke in Bisamberg aus Anlass des sechzigsten Regulierungsjahres des Kaisers ein Gedenkstein für Vollendung der Donaugrabenregulierung errichtet.
Weiterlesen

Sollenau

Heute geht es zum Geocaching in eine Gemeinde entlang der Piesting. Die am Flußlauf genutzte Wasserkraft wurde zuerst für eine Säbelklingenproduktion, dann für eine Kupferhütte und später für eine Baumwollspinnerei genutzt. Wir durchstreifen heute dad Gebiet nördlich des Gemeindezentrums. Wir parken uns beim Fußballplatz (47°54′01.2″N 16°14′38.97″E) ein.

Naturdenkmal Sollenauer Feuchtwiesen

Die Feuchtwiesen hier sind einer der letzten Standorte des Duftbecherglöckchens in Niederösterreich. Deshalb wurden diese Feuchtwießen 1991 zum Naturdenkmal umgewidmet.

Weiterlesen

Herbstluft schnuppern II

Im Wetterbericht kündigen sie für morgen den ersten Frost und womöglich ein paar Schneeflocken in Wien an. Gestern gab es Brotbacktag – Brigitte hat für uns leckeres Brot gebacken und die Kipferl dufteten verführerisch. Nicht lange dann wurden die ersten verspeist.
Zwischen dem Einkauf beim Fleischhacker aus dem Weinviertel und dem Hofladen des Gärtners machten wir einen 90-minütigen Spaziergang um und im Zentralfriedhof.

Die Definition für Schnuppern = in kurzen, leichteren Zügen durch die Nase die Luft einziehen, um einen Geruch wahrzunehmen. Wir waren zwar im Freien fast vollkommen allein und ohne Maske unterwegs, aber der kalte, lebhafte Wind regte unsere 350 verschiedene Geruchsrezeptoren in der Nase weniger an, sondern erzeugte eher eine Kältegefühl an der Nasenspitze.

Weiterlesen

Das Tulbinger T

Wir nutzten den herrlichen Sonnentag mitte November für eine Geocachingwandertour. Am nördlichen Abhang des Wienerwalds absolvieren den T-Trail vom Owner „Estragon Senf“ in Tulbing.

Die Großgemeinde Tulbing wurde 1971 aus den drei Gemeinden Chorherrn, Katzelsdorf und Tulbing zusammengelegt.

Wir nutzen einen Parkplatz entlang der Tullner Strasse bei 48°17′37.73″N 16°07′14.04″E und nähern zu Fuß dem Start des Trails.

Weiterlesen