Wir besuchen das Moormuseum Emsland

Bild aus dem Museum

„Noch in den 1880er Jahren beschränkte sich die Nutzung der nordwestdeutschen Moore in der Hauptsache auf Schafweide, Torfgewinnung und Buchweizenanbau mittels Brennkultur. Die Torfgewinnung geschah zumeist für den eigenen Bedarf; für den Verkauf wurde nur in solchen Mooren Torf gewonnen, die nicht zu weit von Städten und Dörfern entfernt lagen.
Versuche, dem Torf ein größeres Absatzfeld zu schaffen, um ihn etwa für den Eisenbahnbetrieb oder für die Industrie zu verwerten, scheiterten aufgrund der Konkurrenz durch die Kohle.

Weite Teile des Emslandes waren ohne befestigte Straßen; im Winter waren die Sand- und Moorwege oft wochenlang unpassierbar. Die Bausubstanz vieler Häuser in den Mooren bestand aus wiederverwendeten Holzbalken alter Häuser und Lehm, das Dach aus bemoostem Stroh oder Erdplaggen.

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