Würzburger Rundgänge

Bei unserem Besuch in Würzburg lassen wir uns von von der geschichtlichen Neugier, die wir in erstmals besuchten Städten verspüren, und von den Angeboten, die das Geocaching mittels Adventure Labs bietet, leiten. Allerdings haben wir vor ca. 40 Jahren Würzburg anläßlich einer Konferenz der DGB-Jugend bereits besucht. An die Stadt haben wir wenig Erinnerung.
Wir starten mit unseren Städtetouren vom Womo-Stellplatz bei der Friedensbrücke.

Entlang des Mainufer mit Blick auf die Altstadt
Die alte Mainbrücke

wir hatten an beiden Besuchstagen wunderschönen Sonnenschein allerdings kombiniert mit drückender Hitze rund um die 30 Grad Celsius, eigentlich viel zu heiß für Ende Mai.

Die kreisfreie Stadt Würzburg hat ca. 135.000 Einwohner.

Zu Pfingsten fand der Deutsche Katholikentag hier in Würzburg statt.

Bevor wir über die alte Mainbrücke in das ehemalige wechseln entdecken wir an einem der Häuser ein Graffity, das an den letzten Fährmann hier erinnert. Eine interessante Mischung an Fahrgästen und Gütern.

Die Alte Mainbrücke ein Wahrzeichen der Stadt Würzburg und eine der ältesten Brücken über den Main in Würzburg. Sie ist eine Bogenbrücke aus Naturstein und hat acht Öffnungen/Bogen. Auf der Brücke wurden zwölf Statuen von Heiligen errichtet. Als Ausflugsziel ist sie bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt. Gerne genießt man hier einen Wein, einen sog. Brückenschoppen, direkt auf der Brücke mit einem herrlichen Blick auf die Festung Marienberg.

„Stolpersteine“ ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, mit dem an Menschen erinnert wird, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Gunter Demnig möchte den Opfern des Holocaust ihre Namen und ihre Würde zurückgeben. Dieses Projekt „Steine der Erinnerung“ wurde in Würzburg von Benita Stolz und Helmut Försch initiiert. Mehr dazu auf unserem Geschichteblog.

Bei unseren Spaziergängen, ein höheres Tempo war der Hitze nicht möglich, versuche ich immer ein paar Motive zu finden, die man sonst eher weniger in Reisegeschichten findet.

Würzburg hat viele Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören Bauwerke, Brunnen, Reliefs, Denkmäler, Wappen, Fassadenmalereien, Skulpturen, etc. Einige davon sind weltweit bekannt, z.B. die Residenz oder die alte Main-Brücke. Im Buch „Kennen Sie Würzburg?“ werden 180 verborgene Schätze beschrieben. Das Bild rechts oben „Zum Stachel“ haben wir so entdeckt.

Besondere Caches zu finden, ist ja immer ein besonderes Erlebnis. Und die extremen sind garantiert unvergeßlich. Wir wollen Euch hier pünktlich zum Blue Switch Day eine kleine Auswahl an extremen Caches vorstellen – den höchsten, den tiefsten, die isoliertesten, … Und gibt es tatsächlich überall auf der Welt Caches? Was für ein verrücktes Hobby… 

Diese Runde durften wir uns keinesfalls entgehen lassen. Unter ab ins All findet man den ersten außerirdischen Geocach – Marsrover oder ISS oder doch ein paar getarnte Klingonen, die unter uns wohnen. Manchmal habe ich den Eindruck „ich begegne einen!“

Die Würzburger Residenz wurde einst von Napoleon spöttisch als „das schönste Pfaffenhaus der Welt“ betitelt, wohl in Anspielung darauf, dass hier weder Kaiser noch Könige Hof hielten.
Von Beginn an diente die seit 1981 zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Residenz als Sitz der Fürstbischöfe und zählt heute zu den bedeutendsten barocken Schlossanlangen Europas.

Das Burkardushaus als Ort der Zusammenarbeit, der Begegnung und des Wissens feiert(e) 2024 sein 70-jähriges Jubiläum. Doch die Geschichte dieses Ortes reicht viele Jahrhunderte zurück. Begib dich auf eine kleine Zeitreise und lasse dich überraschen, welche Bedeutung das Burkardushaus und seine Vorgänger für die Bildung der Menschen hatte und hat. Triff dabei Zeugen aus verschiedenen Jahrhunderten und höre ihren Erzählungen gut zu, dann solltest du auch alle Aufgaben meistern können. 

Hier, wo sich täglich Menschen aus freien Stücken auf die Reise machen, ist der richtige Ort, an die Menschen zu erinnern, für die es keine Rückkehr mehr gab…

Es ist gruselig und es macht mich sehr betroffen, denn die Anzahl der Gepäckstücke symbolisiert die Anzahl der Gemeinden aus Unterfranken, aus denen jüdische Mitbürger:innen ohne Proteste der Bevölkerung hier vom Bahnhof in die Todeslager deportiert wurden. Dieses GEDENKEN ist auch die MAHNUNG AN UNS, dass sich der Holocaust nicht wiederholen darf.

Zum Abscjuss noch einparken Impressionen aus Würzburg

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