Der tote Wasserfall

Wir fahren gemütlich die Strasse 87 Richtung Hammarstrand und sehen das Hinweisschild „Döda Fallet“. Kurzfristig entscheiden wir uns zu einem Abstecher und eine Pause bei dieser Hitze tut immer gut. Als wir ein paar Holzstufen vom Parkplatz hinuntergehen blicken von einer Terrasse eines Cafes in eine Felsenschlucht, die mit Holzstiegen und -wegen verkleidet ist. Unter uns sind auch die Geleise einer Bahnlinie sichtbar.

Blick in den Döda Fallet
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Am Ångermanälven in Åsele

Die Abkühlung im Mensträsket war fein, aber die Hitze bei der Fahrt durch das südliche, schwedische Lappland machte einer neuerliche Erfrischung notwendig. Am CP am Ångermanälven in Åsele fanden wir den richtigen Platz dafür. Wir hatten einen tollen Stellplatz direkt am Fluss und direkten Zugang zum Badesteg, den wir auch nutzten. Das Flusswasser war zwar prickelnder als der See sorgte dafür perfekt für die Abkühlung.

Ångermanälven in Åsele
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Stumme Säulen zwischen Wald und See – Linbana

Vor Jahren waren wir erstmals bei der Linbana. Damals waren alle Fahrten ausgebucht und wir entschieden uns für den Besuch eines Bergwerks. Wir sahen das Hinweisschild und entschlossen uns die Gelegenheit zu nutzen und jetzt die mehrstündige Rundfahrt zu machen.

Blick auf das ehemalige Zentrum
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Norrskensgården

Am späten Nachmittag um 17:15 treffen wir am Campingplatz – Norrskensgården ein. Nachdem wir niemanden in der Rezeption, die eigentlich seit 14:00 geöffnet sein sollte. antreffen, machen wir uns auf die Suche. Zwei ältere Damen treten mit den Bikes um die Kurve und von denen bekomme ich den Code für den Sanitärbereich. Für die Anmeldung werde ich auf 18:00 vertröstet.

Der Campingplatz liegt am Storlångträsket
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Kalixälven

Wir nehmen die Schotterpiste zurück von Kätkavaara und treffen in Loue auf die E75, weiter auf der 927 (Arpelantie) und Strasse 21 südwärts in Skandinavien. In Tornio fahren wir über die finnische-schwedische Grenze und sehen als erstes eine riesige IKEA-Filiale mit hunderten Autos und vielen Wohnmobilen zum Einkauf mittags am Sonntag. Westwärts weiter treffen wir erstmals auf den Kalixälven dem wir auf der BD 744 bis Kamlunge folgen.

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Vaasa

Von Solf sind wir schnell in Vaasa. Von hier gibt es die kürzeste Fährverbindung nach Schweden in Umeá. Vaasa war auch Sitz der Weißen Armee, die Dank deutscher Unterstützung die Truppen der Arbeiterschaft in einem blutigen Bürgerkrieg endgültig im Industrieort Tampere besiegt. Von den 36.000 Toten kamen 27.000 aus den Reihen der Arbeiterschaft. Davon 7.300 ArbeiterInnen hingerichtet und 11.600 verloren ihr Leben in Internierungslagern der Weißen.

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Grisslehamn

Ein guter Tag für die Anreise an die Küste. Die meiste Zeit nieselt oder regnet es. Wir durchqueren Stockholm und Tanken bei N59°38.079‘ – E018°19.950‘. Je näher wir Grisslehamn kommen umso mehr hellere Flecken am Himmel und umso wärmer wird es von 9,7°C auf 15,2°C. In Vaddö bei ICA herrscht hohe Betriebsamkeit. Anscheinend fährt hier ein Großteil der Bevölkerung zum Einkaufen. Die Anfahrt nach Grisslehamn bedeutet eine Geschwindigkeit von 30 – 70 km/h. Sie wird auch ständig durch Radargeräte überprüft, die allerdings immer angekündigt sind.

Hafen von Grislehamn
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Heirat und Rosengarten

Heute ist Sightseeing in Alingsås angesagt. Zuvor stärken wir uns im Tallhyddan (N57°56‘05.02“ – E012°30‘31.41“). Danach gehts vorbei an schwedischen Schrebergärten zum ehemaligen Schloß Nolhaga, wo heute Kunstausstellungen untergebracht sind. Hier gibt es einen Trauungssaal, wo Susanne als Standesbeamtin heute wirkt.

Schloß Nolhaga (N57°55‘58.85“ – E012°31‘04.38“)
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