Cham – die Stadt am Regenbogen

Wir besuchen Cham, eine Kreisstadt in der östlichen Oberpfalz (Bayern) mit rund 17.000 Einwohnern. Oftmals spricht von ihr als das historische „Tor zum Bayerischen Wald und Böhmerwald“.

Im Vordergrund der Fluss „Regen“. Da der Fluss die Stadt wie ein Bogen umfließt, wird sie auch die Stadt am „Regenbogen“ genannt.

Der Name leitet sich vom keltischen Wort kam (gebogen, gewunden) ab – eine Anspielung auf den Flusslauf des Regen. Durch die Lage an der Handelsstraße nach Böhmen erlangte Cham früh das Münzrecht und entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz.

Der Film die Brücke

Bei der Skulptur handelt es sich um den „Großen geharnischten Sitzenden“.
Das Werk stammt von Lothar Fischer (1933–2004), einem bedeutenden deutschen Bildhauer und Mitbegründer der avantgardistischen Künstlergruppe SPUR.
Direkt an der Brücke befindet sich das Museum SPUR (im historischen Armenhaus), das Werke der Künstlergruppe zeigt.
Die ursprüngliche Florian-Geyer-Brücke diente 1959 als Hauptkulisse für Bernhard Wickis weltberühmten Antikriegsfilm Die Brücke.

Die Brücke (1959) unter der Regie von Bernhard Wicki gilt als einer der bedeutendsten und eindringlichsten Antikriegsfilme des deutschen Nachkriegskinos. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Manfred Gregor (Pseudonym für Gregor Dorfmeister).

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs im April 1945 werden in einer deutschen Kleinstadt sieben 16-jährige Schulkinder eingezogen. Von der NS-Propaganda verblendet und voller jugendlicher Abenteuerlust, brennen sie darauf, sich als Helden an der Front zu beweisen.

Kunst im öffentlichen Raum in Cham

EUROPÄISCHES BILDHAUER SYMPOSION 2001 – PETER PASZKIEWICZ (1943, St. Margarethen, AT)
aus SCHÄRDINGER GRANIT

Peter Pasziekewicz schreibt dazu:

„Skulptur ist Ordnung, wobei das Limit unserer Wahrnehmung neben dem Stein als solchen, sowie der Gesamtheit der Bedingungen, zum Maß wird. Skulptur ist humanisierte Natur. Beide Ordnungen, die natürliche der Materie und jene, die über das bildhauerische Tun geschieht, sind nicht teilbar, sind gleichzeitig ein Ganzes und Skulptur“

Bei dem Granitstein handelt es sich um ein Anschauungs- und Gestaltungselement der Stadt Cham zur regionalen Erd- und Handwerksgeschichte der Stadt anläßlich des Symposium.

Eine Skulptur beim EUROPÄISCHES BILDHAUER SYMPOSION 2001 von VÁCLAV FIALA
(1955, Klatovy, CZ) aus Tittlinger Granit. Seine Gedanken dazu:

„Die Möglichkeit zu haben mit der Skulptur zu kommunizieren,
die Möglichkeit haben sie zu besteigen,
die Möglichkeit haben sie zu berühren
mit den Handflächen – mit den Fußsohlen – :mit dem ganzen Körper.
Tiefer die Gestalt begreifen – Tiefer den Stein verspüren – Tiefer die Botschaft wahrnehmen“

Die Stadt Chsm

Das Biertor – Es ist das letzte erhaltene der einst vier Stadttore der mittelalterlichen Befestigungsanlage Chams

Das Tor wurde im 14. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung errichtet. Seinen heutigen Namen verdankt es der historischen Nähe zu einem früher angrenzenden Brauhaus.

Im Hintergrund sieht man einige Marktstände. Deren leckeres Angebot nutzen wir.

Strecke der Menschenrechte in Cham

Bei der Tafel handelt es sich um ein Element der „Strecke der Menschenrechte“ (oft auch als Inklusionspfad oder Menschenrechtspfad bezeichnet) in Cham.
Auf dem Pfad stellen mehrere gleichartig gestaltete Stelen einzelne Kernartikel und Leitgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vor.

Hinterlasse einen Kommentar