Das Leuchtfeuer am Ende des Kontinents – Slettnes Fyr

Hier mit einem weissen Rentier im Vordergrund

Der Leuchtturm wurde zwischen 1903 und 1905 errichtet, um den Seeweg zwischen Honningsvåg und Vardø sicherer zu machen.  
Während des Zweiten Weltkriegs nutzten die deutschen Besatzungstruppen den Turm als Beobachtungsposten. Beim erzwungenen Rückzug der Wehrmacht im Herbst 1944 (Taktik der „verbrannten Erde“) wurde die gesamte Station gesprengt. Nur die untere Hälfte des gusseisernen Turms überstand die Detonation.  
In den Jahren 1945 bis 1948 wurde die Anlage wiederaufgebaut. Da man den beschädigten Turm reparierte, statt ihn komplett zu ersetzen, ist Slettnes Fyr heute der einzige verbliebene gusseiserne Leuchtturm in der gesamten Finnmark – alle anderen zerstörten Türme der Region wurden nach dem Krieg aus Beton neu errichtet. 

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Geocaching 120 km nördlich vom Polarkreis in Sodankylä

Wir machen Zwischenstopp in Sodankylä und nutzen die Infrastruktur zum Auffüllen unseres Lebensmittelvorrats. Dazu steuern wir den S-Market 67.4137° N (67° 24′ 49.3″ N), 26.5925° O (26° 35′ 33.0″ O) an. Auf dem geräumigen Parkplatz können wir auch das Womo während unseres Stadtrundgangs parken.

Die bronzene Statue wurde von dem bekannten finnischen Bildhauer Ensio Seppänen (1924–2008) geschaffen und im Jahr 1970 feierlich enthüllt. 

Es wurde errichtet, um die enorme, entbehrungsreiche Arbeit zu würdigen, die die Menschen in Lappland in den kargen Bergen und Wäldern geleistet haben. Die Rentierzucht war (und ist bis heute) eine der wichtigsten Lebensgrundlagen in der Region.
In Sodankylä leben übrigens heute noch rund 20.000 Rentiere – das sind weit mehr als doppelt so viele Tiere wie menschliche Einwohner (ca. 8.000).

Die Bilder stammen von den Wänden der Museums-Galerie Andreas Alariesto.

Andreas Alariesto war ein lappländischer Maler, Fotograf und Bildhauer aus der Region Sompio. Das Besondere an ihm: Er war ein reiner Autodidakt und hatte nie eine Kunstschule besucht. Seine Berühmtheit erlangte er erst in den 1970er Jahren – im stolzen Alter von 75 Jahren –, als die sogenannte Naive Kunst (ein unbeschwerter, oft farbenfroher und detailreicher Malstil) in Finnland sehr populär wurde. Er verstarb im Jahr 1989 im Alter von 88 Jahren direkt in Sodankylä.

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Elchsafari

Wir rollen gemütlich über eine Schotterpiste zum Campingplatz in Kätkävaara. Da die Strasse kaum Schlaglöcher hat und sehr wenig Verkehr ist, können wir entspannt uns auf den CP freuen. Immer wieder sehen wir am Straßenrand riesige weiße Transparente mit einem Elch und der Aufschrift Elchsafari.

Wir suchen uns hinter der Lodge ein gemütliches Plätzchen für die nächsten beiden Tage
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Jyrkkäkoski

Nach dem Stone Age Center geht es weiter nordwärts in das Rentierzüchtergebiet das beginnende Lappland. Prompt präsentieren sich auch einige Exemplare auf der Fahrt zum Campingplatz.

Wir tauchen ein in die Natur Lapplands. Lange gerade Straßen, Kiefern, Föhren, Birkenwälder und natürlich unsere treuen BegleiterInnen der nächsten Tage, Gelsen. Der Campingplatz liegt am Kivarinjoki, der in den Kivarinjärvi fließt.

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Stone Age Center

Wir wählen eine Route, die uns von den Küstengebieten mehr in das Landesinnere von Finnland bringt. Über Kiiminiki überqueren wir den gleichnamigen Joki und schwenken auf die Straße 849 nordwärts. Am Waldrand sehen wir das erste Rentier unserer Reise, fast schwarz und es knabbert gemütlich an Blättern von einem Busch. Nach dem Passieren zahlreicher Baustellen heben wir in Yli-li den Cache Tervetuloa Yli-Iihin – GC4F4EX von H&O<3. Bald darauf treffen wir in Kierikkikeskus beim Stone Age Center ein.

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