Das Leuchtfeuer am Ende des Kontinents – Slettnes Fyr

Hier mit einem weissen Rentier im Vordergrund

Der Leuchtturm wurde zwischen 1903 und 1905 errichtet, um den Seeweg zwischen Honningsvåg und Vardø sicherer zu machen.  
Während des Zweiten Weltkriegs nutzten die deutschen Besatzungstruppen den Turm als Beobachtungsposten. Beim erzwungenen Rückzug der Wehrmacht im Herbst 1944 (Taktik der „verbrannten Erde“) wurde die gesamte Station gesprengt. Nur die untere Hälfte des gusseisernen Turms überstand die Detonation.  
In den Jahren 1945 bis 1948 wurde die Anlage wiederaufgebaut. Da man den beschädigten Turm reparierte, statt ihn komplett zu ersetzen, ist Slettnes Fyr heute der einzige verbliebene gusseiserne Leuchtturm in der gesamten Finnmark – alle anderen zerstörten Türme der Region wurden nach dem Krieg aus Beton neu errichtet. 

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Mehamn und ein Cafê im nördlichsten Christmasmuseum der Welt

Unser nächstes Ziel ist der Ort Mehamn, den wir nur von unseren Hurtigrutenreisen als nördlichsten Hafen der Schiffsreise kennen. Vom Børselvfjell, wo wir die Nacht verbrachten schlängelte sich die Strasse 888 entlang der Mehamnelva zum Fischerort Mehamn an der Barentsee auf der Nordkinn-Halbinsel.

Auf der Suche nach einem Cafê bevor wir unsere Geocachingtour hier starteten landeten wir im nördlichsten Weihnachtsmuseum der Welt. Hier findet man über 27.000 Weihnachtsartikel, Weihnachtsmann-Figuren (Nisser) und Festtagsdekorationen. Es gilt damit als die größte bekannte private Sammlung dieser Art weltweit.
Am Vorabend war hier auch das Public-Viewing vom Spiel der norwegischen Fussballnationalmannschaft und die Nacht dauerte bis 5 Uhr früh. Der Wirt war noch ziemlich mitgenommen und wir bekamen zwei Tassen Cappucicno aus einem kleinen Kaffeeautomaten.

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