Diese Runde führt euch durch die Au von Klosterneuburg bzw. Kritzendorf. Wir durchqueren einen europäischen Urwald in dieser Donauau. Wir gehen auf sandigen Böden. Spuren der letzten Hochwasser. Weiden, Pappeln, Eichen und Eschen zwischen kleinen Seen sind die ideale Heimat für Singbögle, Insekten und Schmetterlinge. Mindestens sechs verschiedene Falter haben wir bei unserem Rundgang gesehen.
Herzlichen Dank Fuxail für diese Geocachingrunde durch die Au.
Die in der Ersten Republik (1918–1934) im sogenannten Roten Wien regierende Sozialdemokratische Partei Österreichs begann ein Projekt zur Verbesserung der Lebensumstände für Arbeiter*innen. Eine große Zahl von Gemeindebauten, meist große Wohnanlagen, wurden in dieser Zeit gebaut. Das Hauptziel war das Errichten von Wohnanlagen, die gesunde Lebensbedingungen für ihre Bewohner ermöglichten. Einschließlich der nach 1934 fertiggestellten Objekte entstanden so 65.000 Wohnungen mit Wohnraum für ungefähr 220.000 Bewohner*innen. Die Wohnungen wurden nach einem Punktesystem vergeben, das Familien und einkommensschwache Bürger*innen bevorzugte. Die Gemeindebauanlagen verfüg(t)en oft auch über Einrichtungen wie Städtische Bücherei, Kindertagesheim, Wäscherei, Theatersaal oder Kinderfreibad. Heute wohnen ungefähr 600.000 Bewohner*innen ungefähr ein Drittel der Einwohner Wiens, in Gemeindebauten, die nicht mehr alle den Charakter von Sozialwohnungen haben. (Auszug aus dem Listing von luchsp – GC11KRJ – George-Washington-Hof).
Bei unserer Tour durch die Steiermark machen wir Zwischenstation in Bärnbach. Wir parken in der Nähe der GKB. Als Start heben wir GC39YX5 – GKB-Stollenlok 1851 von divingbrothers. Diese Lok war im Braunkohlebergbau im Revierstollen Köflach von 1925 – 1965 im Einsatz als Stollenlok.
Wir entdecken den „Montanhistorischen Wanderweg – Braunes Gold“ hier in Bärnbach. Mit diesem Wanderweg, wo es an den Stationen viele Infoschautafeln gibt, wo dem Kohlebergbau und seinen Bergleuten ein „begehbares Denkmal“ gewidmet ist.
Von Simmering starten wir zum Kraftwerk Freudenau – weiter auf der Donauinsel – Jedlesee – Schwarzlackenau und kommen nach 19 km zum Kanal. Der Marchfeldkanal ist ein künstlich errichtetes und naturnah gestaltetes Gerinne in Niederösterreich und Wien und flutet den Rußbach mit Wasser aus der Donau. Der 18 Kilometer lange Kanal ist unter anderem ein wichtiger Wasserlieferant für die Gemüsebauern des Marchfelds und ein Naherholungsgebiet.
Die starken Regenfälle und das Hochwasser der Donauzuflüsse haben das Wasser braun gefärbtWeiterlesen →
Um 15:00 starte ich mit dem Bike zum 13 km entfernten Gutenhof südlich von Himberg. Zuerst dem Triestingau Radweg 9a folgend geht es ab der Einmündung des Neubach nach Himberg. Von dort auf viel befahrenen Straßen zum Gutenhof. Laut dem Listing von Pappay stand einer der Besitzer mit der Gemeinde Wien ab 1869 in Verhandlung hier den Wiener Zentralfriedhof anzulegen. Vorher war das landwirtschaftliche Gut Gutenhof (um 1790 auf einige Jahrzehnte eine Spanische Schäferei) und war bis 1833 Eigentum der Herrschaft Velm, danach bewirtschaftete es Eduard Ritter von Troll. Ich troll mich mit dem Rad zum ersten Cache von Pappay Gutenhof #1 Mast – GC88E00.
In der Gemeinde südlich von Wien sind ca. ein Drittel des Gemeindegebietes bewaldet. Bei Temperaturen knapp über 30 Grad Celsius haben wir es auf dieses Waldgebiet zum Wandern abgesehen.
1400 Einwohner große Gemeinde grenzt im Südosten mit dem Leithagebirge an Burgenland.
Wir starten unsere Runde von frmlh – Hof 4 Spielplatz – GC7D57C. Trotz Höhlenforschung fanden wir die Dose um 13:33 zum Logbucheintrag.
Im 16 Jhdt. wurde am äußersten Ende der Wolfsau ein Durchstich vorgenommen, der das neu gegrabene Kanalbett mit dem Donauhauptstrom verband, sodass ein schiffbares Gewässer von Nußdorf zur Stadt entstand. Der Kanal hat von seiner Abzweigung bei Nußdorf bis zur (heutigen) Schwedenbrücke eine Länge von 5,6 Kilometer und von hier bis zur Wiedereinmündung beim Praterspitz eine Länge von 11 Kilometer. Erst als im Zuge der Donauregulierung (1870-1875) das unterhalb der Stadionbrücke gelegene Teilstück des Donaukanals begradigt wurde, erhielt der Donaukanal neue Funktionen; der Wasserstand konnte durch die Nußdorfer Schleuse reguliert werden.
Heute nachmittags machten wir den Multi – GC8M0AN von Termite2712 am Zentralfriedhof. Auf der 10 km langen Tour tauchten wir während der 2,5 Stunden in die Geschichte Österreichs ein. Ein herzlichen Dank an den Owner für die Gestaltung des Multis. Den Hinweis zum genauen Lesen mussten auch wir uns zu Herzen nehmen.
Nicht alle Wege führen zum Ziel. Und wenn man erst einmal auf der anderen Seite des Globus angekommen ist, kann man wenigstens sicher sein, dass man auf dem richtigen Weg ist. Wer diese Gewissheit auf dem Herzen trägt, der bleibt kühl, wenn auch die Magnetnadel des Lebens ab und zu tanzt.
Roald Amundsen
In Vardø heben wir den nördlichsten Geocache der Reise und ist unsere östlichste Station der Reise. Vardø liegt östlicher als Istanbul, Kairo oder Petersburg. Gleichzeitig gehört die Stadt zur arktischen Region Europas. Schon vor 9000 Jahren siedelten hier Menschen im heute östlichsten Teil Norwegens. Offiziell ist die vorgelagerte Insel Hornøy. Bussbosse hat für uns den Cache – Från Vårdö til Vardø – GC7J50F ausgelegt. Dieser Cache ist eine Erinnerung an den Ort Vårdö auf den Åland Inseln.