End to end – line 106 am Zentralfriedhof

Heute nachmittags machten wir den Multi – GC8M0AN von Termite2712 am Zentralfriedhof. Auf der 10 km langen Tour tauchten wir während der 2,5 Stunden in die Geschichte Österreichs ein. Ein herzlichen Dank an den Owner für die Gestaltung des Multis. Den Hinweis zum genauen Lesen mussten auch wir uns zu Herzen nehmen.

Das Denkmal zur Revolution 1848. Im ursprünglichen Denkmal, das im Märzpark bei der Stadthalle stand, waren die Namen der getöteten Opfer des 13. März 1848 eingraviert. Beim ersten Frauenstreik im August des Jahres im Prater wurden Frauen mit Kavalleriesäbeln niedergemetzelt.

Das Denkmal der Stadt Wien, das den Opfern für ein freies Österreich von 1934 bis 1945 gedenkt. Viele ÖsterreicherInnen kämpften in diesem Zeitraum für den Erhalt der Demokratie und mussten ihr Leben dafür opfern.

Nach dem Freispruch der Mörder von Schattendorf wurde der Justizpalast im Juli 1927 in Brand gesteckt. Der Polizeipräsident Schober ließ mit Gewehrfeuer in die Demonstranten am Ring schießen. Die Opfer der ersten Stunden sind hier begraben.

Bei diesem Denkmal wird an die Verfolgten und Getöteten aus Mähren und Tschechien gedachten, die den NS-Greueltaten zum Opfer fielen.

In der Gruppe 40 sind mehrere Denkmäler zu den Opfern des Nazifaschismus. Hier sind die von der Gestapo geköpften und erschossenen WiderstandskämpferInnen begraben. Eine Gedenkstätte erinnert an die Kinder des „Spiegelgrund“ an denen grausame medizinische Versuche verbrochen wurden.

Helena Kafkova als Schwester Restituta wurde 1943 von der Gestapo in den Abendstunden geköpft. Der anwesende Priester vermerkte handschriftlich „Hetzgedicht“. Ihre Gedenktafel befindet sich im Katholisch Tschechischen Gemeindefriedhof.

Das Grab von Josef und Karoline Scheu – 1878 gründete Josef Scheu den Arbeiter-Sängerbund Wien und wurde zugleich dessen Leiter. 1890 war er Mitbegründer und Chorleiter der „Freien Typographie“. Da er auch Frauen die Mitwirkung ermöglichte, schuf er damit den ersten gemischten ArbeiterInnenchor. Scheu war neben seiner musikalischen Tätigkeit auch auf gewerkschaftlicher Ebene tätig. Allerdings wurde er dafür und wegen seiner übrigen gewerkschaftlichen und politischen Tätigkeiten vom Burgtheater 1881 zwangspensioniert und von der Polizei verhaftet.

Ein Denkmal der Stadt Wien, welches an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges erinnert. Die Opferanzahl in der Monarchie betrug: 1,1 Mill. tote Soldaten, 457.000 zivile Opfer und 3,6 Mill. verletzte Soldaten.

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