Wir starten unsere Tour mit den Fahrrädern am Womo-Stellplatz in Horn. Unser Vorhaben ist eine Route zu finden, die abseits der Hauptverkehrswege verläuft. Wir verlassen Horn südlich über die alte Zwettler Strasse und steuern unseren ersten Geocache von DaPepi – TST HORN / Schienerweis #98 – GC8DQGB an.
Eines von den drei Wahrzeichen in den ländlichen Gebieten – Kirchturm – Lagerhaus – Raiffeisen, rechts vom Lagerhaus die Shopping Mall von HornWeiterlesen →
Tag 1 nach dem Unwetter – wir überstanden zwei Gewitter in Maissau am Parkplatz bei der Buschenschank Humer. Blitz und Donner, Regen mit kirschkerngroßen Hagelkörner, manchmal etwas größer, und vor allem das Krachen und dumpfe Grollen zollte uns Respekt vor den Gewalten der Natur ab. Am Stellplatz in Horn waren deutlich die Spuren der letzten Gewitternacht zu sehen, kleinere Äste, Blätter mit den Früchten, die den ganzen Stellplatz zudeckten und Spuren von Überschwemmungen. Katastrophal waren die Auswirkungen im benachbarten Tschechien, wo ein Tornado Todesopfer und Schwerverletzte forderte.
überschwemmte Wiese am Weg nach BreiteneichWeiterlesen →
Wir starten mit unseren Fahrrädern beim Union-Campingplatz in Deutschfeistritz. Bei Deutschfeistritz befand sich ein Bergwerk, in dem hauptsächlich Blei und Zink abgebaut wurden. 1765 war sein erfolgreichstes Jahr mit 116 kg Silber, circa 22 Tonnen Blei und circa 104 Tonnen Bleiglätte. Der Bergbau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingestellt.
Aussicht vom Kirchberg
Bergfex378 führt uns mit dem Adventure Lab – Besonderheiten in Deutschfeistritz zu einigen interessanten Plätzen des Ortes. Natürlich lassen wir uns den Bonus am Ende der Runde nicht entgehen.
Bereits gegen 08:00 Uhr am morgen erreichen wir die Industriestadt Weiz. 1892 gründete der ortsansässige Franz Pichler das Elektromaschinenunternehmen „F. Pichler Werke“, der späteren VA Tech Elin, die 2005 vom Siemens-Konzern übernommen wurde. Im Jahre 2006 wurde die Generatorenfertigung aufgrund von kartellrechtlichen Bedenken an die Andritz AG weiterverkauft; die Fertigung von Groß- und Verteiltransformatoren ist nach wie vor Teil der Siemens AG Österreich.
Der Weizbach – ein Nebenfluss der Raab
Es war etwas schwierig in Weiz einen Parkplatz für das Wohnmobil zu finden. Am Samstag hatten wir Glück in der Sandgasse beim Bundesschulzentrum – N47°13’28.61″ – E015°37’31.17″.
Heute morgen sehen bei den Info-Mails, das in Gumpoldskirchen eine PEZ-Runde veröffentlicht wurde. Wir haben Glück und finden bei den Parkplatzkoordinaten die letzte freie Parklücke für unser Cachemobil. Gumpoldskirchen ist dem pannonischen Klima und dort dem Sonderklima der Thermenlinie zuzuordnen. Einfluss auf das Klima in Gumpoldskirchen haben auch die Ausläufer des hügeligen Wienerwalds im Westen der Gemeinde. Der Weinbau domniert den Ort. Auch dürften sich die „betuchten“ Wiener*innen hier ein Stell-dich-ein geben, denn selten soviele teure Autos und Oldtimer gesehen.
Ein gemütlicher Ort, wo Giam mit mir gerne einen netten Abend ausklingen lässt. Ein bisschen wie Urlaub. Das Plätschern des Wassers erinnert uns dabei an die Abende in einem Strandlokal am Meer. Ab und zu fährt ein Schiff vorbei, die Rollfähre driftet von einer Seite zu anderen, Radfahrer, Spaziergeher, hier gibt es viel zu schauen. An Wochenenden finden hier immer wieder Feste mit Musik und manchmal mit Lagerfeuerromantik statt. Finessayboy bringt uns mit seinem Adventure Lab das hiesige Strandleben näher.
Die Schwechat entspringt am Schöpfl, dem höchsten Berg des Wienerwaldes (893 m) und fließt nach 62 km bei – nomen est omen – Schwechat in die Donau. Ihr Name leitet sich aus dem mittelhochdeutschen „swechant“ ab, was „die Stinkende“ bedeutet, da ab Baden schwefelhaltige Quellen in den Fluss münden. Dadurch hat sie im Bereich der Traiskirchner Auen mit durchschnittlich ca. 17°C eine um ca. 5°C höhere Wassertemperatur als in ihrem restlichen Fließbereich. Das begünstigt Vorkommen einiger besonderer Fischarten wie z.B. Barben. Diese Informationen verdanken wir ctl3112 in der Beschreibung des Adventure Lab SCHWECHAT-AU Traiskirchen.
…ist ein weitläufiges Wald- und Wiesengebiet, das einst kaiserliches Jagdrevier war. Er wurde von Kaiser Joseph II. in 1766 für die Bevölkerung geöffnet. Schon damals siedelten sich hier die ersten Kaffeehäuser und Restaurants an.
Heute ist der Grüne Prater ein Eldorado für Spaziergänger, Läufer, Radfahrer und Reiter und wird als großes Erholungsgebiet in der Stadt hoch geschätzt. Am bequemsten kann man diese grüne Lunge Wiens mit der rund vier Kilometer langen Liliputbahn erkunden.
Die Marktgemeinde Großrußbach hat 2234 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) und gehört zum BezirkKorneuburg. Wir parken uns bei der Volksschule ein. Uns gegenüber steht ein barockisiertes Schloß adaptiert zu einem katholisches Bildungshaus. Der Gebäudekomplex steht im Eigentum der ErzdiözeseWien. Hier heben wir unseren ersten Geocache des Tages von Mr. & Mrs. Marple – GC5N8ZX – Bildungshaus Großrußbach.
Im Stadtpark, der 1862 eröffnet wurde, gibt es malerische Wiesen, große Wasserflächen und Ziersträucher. Große Alleebäume schirmen den Park zur Ringstraße hin ab. Einige seltene Bäume stehen unter Naturschutz, zum Beispiel ein Ginkgo, ein Christusdorn, eine Pyramidenpappel und eine Kaukasische Flügelnuss. Bei einem Adventur Lab von pom1803 endecke ich den Wiener Stadtpark abseits von Johann Strauss und Co.