Von Inzell zum Steiner Felsen

Eine Wanderung geprägt von Schmetterlingen, herrlichen Aussichten begleitet von scheuen Waldbewohnern und einer Sage aus der Zeit der Bauernkriege. Zwei Geocaches durften natürlich auch nicht fehlen.

Nach dem Frühstück im Freien bei Sonnenschein und manchmal kleineren Wolken machen wir uns wanderbereit. Die Wettervorhersage macht uns vorsichtig jnd so packen wir auch Regensachen ein.

Unser Ziel ist der Steiner Felsen, wo wir die Aufgaben für zwei Geocaches von dr@gon lösen wollen. Wir nehmen den Aufstieg von Inzell, das bedeutet, dass wir rasch 300 Höhenmeter relativ steil bergauf absolvieten müssen, Der Weg ist gut ausgeschildert und trotz dem heftigen Regen der letzten Tage gut zu gehen.

Aussicht auf die Schlögener Schlinge vom Steiner Felsen

Die Wanderung hatte einige Überraschungen für uns parat. Auf einer Lichtung waren plötzlich viele Schmetterling um uns. Ein Fotomotiv nach dem anderen. Am Steiner Felsen suchte sich ein Admiral Falter seinen Lieblingsplatz am Rucksack von Brigitte und ließ sich von ihr herumtragen.

Admiral – Die Falter fliegen in Mitteleuropa von Mai bis Oktober, sie leben dabei in bis zu drei Generationen jährlich. An warmen Tagen im Winter können auch vereinzelt überwinternde Falter angetroffen werden, wobei die Tiere in der Regel erst bei stärkeren Frost sterben. Im Vorjahr haben wir ein Exemplar im Siechergraben entdeckt.

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 42 bis 52 Millimetern. Die Falter fliegen in einer Generation von Juli bis September. Wir hatten Glück, denn in Mitteleuropa können sie nur in manchen Jahren diese bunten „tagaktiven Nachtfalter“ bei sonniger Witterung gleichzeitig beobachtet werden.

Wahrscheinlich das Große Wiesenvögelchen

Diese drei Schmetterlingsarten konnten wir fotografisch festhalten. Ein paar hundert Meter weiter das nächste Highlight. Ein junges Reh mitten am Weg beim Äsen. Neugierig hob es den Kopf und beäugte uns skeptisch. Das Reh und wir standen ganz still. Vorsichtig holten wir unsere Kameras heraus, um mit ein paar Fotos die Situation festzuhalten. Am Rückweg dieselbe Gelegenheit.

Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir den ersten schönen Aussichtspunkt (48°26′37.36″N 13°51′38.44″E) am Ciconia-Wanderweg. Dieser Rundwanderweg zeigt die Schönheit der Schlögener Schlinge. Auf zwanzig Stationen erfährt manWissenswertes aus allen Bereichen der Natur. Von Blütenplfanzen über die Insektenwelt, bis hin zu den Beutegreifern der Region. Neben geologischen Informationen entdeckt man auch das Leben unter Wasser. Folgende Beschreibung dazu habe ich im Netz gefunden:

Die Donausteigrnde CICONIA zeigt kulturelle, geologische und botanische Highlights der regionalen Landschaft Oberösterreichs rund um den Ort Schlögen. Durch idyllische Natur wandert man etwa 3 Stunden, oft oberhalb der Donau und mit mehreren tollen Aussichtspunkten auf die berühmte Schlögener Schlinge. Weitere Sehenswürdigkeiten auf diesem familienfreundlichen Ausflug mit Einkehrmöglichkeiten sind eine römische Ausgrabungsstätte und eine denkmalgeschützte Kirche in Inzell. 

bergwelten.com
Der Blick auf einen Aussichtsturm einer Burgruine

Jetzt war es Zeit auch den ersten Geocache zu holen. Wir hatten alle Informationen von den Stationen aufgeschrieben – kurz gerechnet – und wir konnten uns in das Logbuch von AUSBLICK 3 – Steiner Felsen- GC1FNTV eintragen. Am Rückweg nach Inzell fanden wir auch noch AUSBLICK 4 -Schöne Aussicht- GC1FT41. Herzlichen Dank an dr@gon für das Auslegen und Warten der Geocaches.

Noch ein paar Pilze entlang des Wanderweges

Die versprochene Sage aus der Zeit der Bauernkriege und ein Tpp für Wander*innen

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