Sturm über Braunau am Inn

Meine Schwester und ein Jahrestreffen jener damals jungen Männer, die mit mir die Berufsausbildung zum Elektriker begonnen haben, lockte uns nach Braunau. Anstatt rauschenden Festen – in Pandemiezeiten sowieso kaum möglich – wurde es ein stürmischer Abend. Etwas ironisch, da sitzen acht Elektriker vom Experten für Strahlenmessgeräte, Fahrzeugexperten, Steuerungstechniker, Power Grid und Energie Oberösterreich Experten und ein Sturm legt das Stromnetz mehrere Stunden lahm. Und wir sitzen bei Kerzenlicht und feiern unser Wiedersehen nach mehr als 40 Jahren im Flackern der kleinen Flammen.

Andere brechen bei einem Reit- und Springturnier überstürzt auf und müssen zuhause fliegendes Dämmmaterial einer Baustelle, Mülltonnen, die sich selbstständig gemacht haben, bändigen, damit sie ihr Auto abstellen können.

Beim Kraftwerk Ranshofen
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Weitra und die geheimnisvolle Zisterne

Zwei Türme dominieren die Stadteinfahrt die Bierwerkstatt und das Stadttor – was ist hier wohl wichtiger?

Die Stadt war seit dem 14. Jahrhundert bekannt für ihre Bierbrauereien, von denen es in der Blütezeit 22 gab, heute sind es noch zwei. Später kam, ausgehend von der Weberei, wie in der gesamten Region Waldviertel die Textilindustrie dazu.
Weitra haben schon öfters besucht und wir waren bei Bildungs- und Verrinsveranstaltungen hier. Heute gönnen wir uns eine Pause im Cafe Weingartner bevor wir den Adventure LabWeitra Perle im Lainsitztal von Rüdiger111 absolvieren.

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Wie das schwarze Krokodil nach Freistadt kam?

Beim Geocaching waren wir über die Gedenkkultur in Freistadt überrascht, verfolgten die Spuren alter Baumeister und lösten diverse Überraschungen.

Linzertor – Von den ursprünglich acht Wehrtürmen sind noch sechs erhalten, die beiden anderen fielen Bränden zum Opfer. Die ältesten Türme sind das Linzertor im Süden und das Böhmertor im Norden, die bereits bei der Stadtgründung angelegt wurden.

Freistadt ist eine der wenigen Städte in Österreich, deren Befestigungsanlagen fast vollständig erhalten sind. Die größte Bedeutung hatte Freistadt als Handels- und Grenzstadt zu Böhmen vor dem 30jährigen Krieg. Trotz Verlust vieler Privilegien konnte als wichtiger Knotenpunkt für den Salzhandel eine größere Verarmung der Bevölkerung verhindert werden. Heute leben fast 8000 Menschen in der Stadtgemeinde.

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Haslach

Von der Grenzbefestigung gegen Böhmen zum textilen Zentrum mit hunderten Lohnweber*innen und Heimarbeiter*innen

Haslach liegt am Zusammenfluss von Großer Mühl und Steinerner Mühl. 1826 kam es zum größten Brand in der Geschichte Haslachs, von 144 Häusern des Marktes fielen 124 den Flammen zum Opfer. 1888 erhielt Haslach eine Bahnstation, 1901 eine elektrische Marktbeleuchtung durch das Elektrizitätswerk der Brüder Rechberger.

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Ein Gewebe als Lebensbahn

Das Webereimuseum in Haslach

Die Autor*innen der Texte für das Textile Zentrum in Haslach verwendeten in ihrem Leittext zur Technik des Webens dieses Begriff. Mir gefällt dieser Zusammenhang, denn wie beim Weben gibt es im Leben millionenfache Kombinationen von Muster und Farben und verschiedenartigen Fäden, die ein schönes Gewebe und ein gutes Leben ergeben. Für ein gutes Leben braucht es Frieden, Sorgfalt, Gerechtigkeit und die Möglichkeit sich als Mensch verwirklichen zu können. Dieses alte Handwerk birgt Geheimnisse in sich, die heute bis in die modernste Computertechnologie hineinwirken.

Eine Revolverwebmaschine
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Sinnestäuschungen

Sonnenschein, ein paar Meter von der glänzenden, ruhig fliessenden Donau entfernt, ein reichhaltiges Frühstück, ein wahrer Genuss am Morgen. Wir verlassen das Donautal über die Donaubrücke in Aschach und beginnen mit den heurigen Erkundungen des Mühlviertel in Rohrbach. Der ehemalige Ausgangspunkt zur Überquerung des Böhmerwaldes bietet ein Museum für außergewöhnliche Wahrnehmungen, die Villa SINNENREICH.

Bereits im Eingangsbereich verwirrt eine rotierende Scheibe unsere optischen Wahtnehmungen
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Von Inzell zum Steiner Felsen

Eine Wanderung geprägt von Schmetterlingen, herrlichen Aussichten begleitet von scheuen Waldbewohnern und einer Sage aus der Zeit der Bauernkriege. Zwei Geocaches durften natürlich auch nicht fehlen.

Nach dem Frühstück im Freien bei Sonnenschein und manchmal kleineren Wolken machen wir uns wanderbereit. Die Wettervorhersage macht uns vorsichtig jnd so packen wir auch Regensachen ein.

Unser Ziel ist der Steiner Felsen, wo wir die Aufgaben für zwei Geocaches von dr@gon lösen wollen. Wir nehmen den Aufstieg von Inzell, das bedeutet, dass wir rasch 300 Höhenmeter relativ steil bergauf absolvieten müssen, Der Weg ist gut ausgeschildert und trotz dem heftigen Regen der letzten Tage gut zu gehen.

Aussicht auf die Schlögener Schlinge vom Steiner Felsen
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Aschach – Inzell – Wesenufer

Nach dem Frühstück zischen wir los. Nach diversen Ent- und Versorgungsarbeiten am Womo durchqueren wir das Eferdinger Becken, wo gerade Hauptsaison für die Gemüseernte ist. In St. Agatha, der Heimat des legendären, protestantischen Bauernführers Stefan Fadinger, der gegen die Unterjochung der katholischen Bayern kämpfte, machten wir im Cafe Rathmayer eine Mittagspause. In Serpentinen bergab in das Donautal Richtung Schlögen. Von dort geht es auf einer schmalen Donauuferstrasse nach Inzell zum Campingplatz.

Unser Ausblick vom Womo auf das andere Donauufer

Inzell liegt fast am Ende der Schlögener Schlinge besteht aus ein paar Häusern und knapp 20 Einwohner. Touristisch gibt es zwei Gaststätten mit Campingplatz, Zimmer für Radtouristen oder Urlaub am Bauernhof.

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Geocaching rund um Aschach

Nach dem gestrigen abendlichen Gewitter und dem Regen bis spät in die Nacht begrüsst uns heute eine schwüle Hochnebelsuppe. Bebor wir zur einer Rad-Geocaching-Tour aufbrechen, besorge ich für uns zum Frühstück bei der Bäckerei Moser am Kirchplatz frisches Gebäck.
Gut gestärkt gehen wir heute der Frage „Wie gut kennst du Aschach an der Donau?“ von Fluss33 nach. 
Diese herrliche Wald & Wiesenrunde hat eine Länge von ca. 11 km und eine reine Gehzeit von ca. 3 Stunden. Die Cachrunde ist für Wanderer, Familien und Mountainbiker gut geeignet. Wir wollen einen Teil der Runde mit den E-Bikes bewältigen.

Stromaufwärts fahrendes Donauschiff bei Aschach
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Von der Hochzeit nach Aschach an der Donau

Die letzten Tage waren wir in Linz mit dem Höhepunkt einer Hochzeit von Michael und Kathrin. Ich hatte die Ehre als Hochzeitsfotograf für Fotodokumentation zu sorgen. Am Vortag hatten wir die Beleuchtungsprobe in der Martinskirche und am Samstag folgte das großartige Fest der Beiden. Beim Abendessen plauderten wir mit vielen guten Freund*innen über unsere Erlebnisse der letzten Monate.
Heute mittags ging es weiter auf der B127 und B131 nach Aschach an der Donau. Wir stellten unser Womo am Stellplatz, Schopperplatz 4, ab.

Hier nähern wir uns dem historischen Ortskern mit seinen Bürgerhäusern
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