Wir besuchen den Schlosspark in Chemnitz. Mit einem Bus der Linie 32 geht es vom Zentrum zum Richard-Hartmann-Platz. Der Schlossteich wurde ursprünglich im Jahr 1493 als Fischteich angelegt und wird vom Pleißenbach gespeist. Die heutigen Schlossteichanlagen gehen zu großen Teilen auf Umgestaltungen aus dem späten 19. Jahrhundert sowie auf Umgestaltungsarbeiten in den 1930er-Jahren zurück.


Wir umrunden den Teich auf einem knapp 2 Kilometer langen, flachen Uferweg. Ein herrlicher Erholungsraum inmitten der Stadt.

Der Müller-Zipper-Brunnen auf der Schlossteichinsel wurde von dem Chemnitzer Bildhauer Bruno Spieß aus Muschelkalkstein gestaltet und am 6. Mai 1913 feierlich eingeweiht. Der Name ehrt den ehemaligen Bürgermeister Johann Friedrich Müller und den Stadtrat Robert Zipper, die sich Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich für die Verschönerung der Stadt und die Entwicklung der Park- und Teichanlagen starkgemacht hatten.

Die Skulptur „Kristina“ wurde von dem slowenischen Bildhauer Mik Neven Simic geschaffen.
Die Figur besteht aus Porphyr (einem in der Region und für Skulpturen oft verwendeten Vulkangestein), was ihr die raue, strukturierte Oberfläche verleiht. Sie steht seit 1991 an diesem grünen Platz im Schlossteichareal.
In einem Restaurant bei der Umrundung nutzen wir die Schnitzelangebote für unsere Hauptmahlzeit an diesem Tag. Im Cafê Milchhäuschen können wir Männer dem Eis nicht widerstehen. Im Park entdecken wir dann diese Denkmal.

Ernst Thälmann (1886–1944), der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands in der Weimarer Republik, wurde nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verhaftet und nach jahrelanger Haft 1944 im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Das Denkmal im Schlossteichpark steht in dieser Tradition des Gedenkens an ihn als antifaschistischen Widerstandskämpfer.

Herzlichen an den/die Owner des Adventure Lab für den Rundgang.
Mit der 32er-Buslinie geht es zurück zum Stellplatz.