K.u.K. Barackenlager Mitterndorf

Es wurde im Jahre 1915 errichtet.
Es diente fast ausschließlich den Flüchtlingen, Deportierten und Evakuierten aus dem italienischen Trentino sowie aus Istrien als Notquartier. Das Lager bestand (im Endausbau) aus ca. 400 Wohn- und Verwaltungsgebäuden, die sich auf über 700.000 Quadratmetern verteilten. (Der oben abgebildete Lagerplan stellt die ursprüngliche Planung dar. Tatsächlich wurde es dann aber mehr als doppelt so groß!) In jeder Wohnbaracke waren – je nach Größe – zwischen 40 und 100 Personen untergebracht. Nach Berichten von Zeitzeugen waren – vor allem zu Beginn – aber manchmal auch mehr als 250 Menschen in eine Baracke gepfercht.
Insgesamt lebten hier ca. 12.000 Menschen.

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George Washington – Hof

Die in der Ersten Republik (1918–1934) im sogenannten Roten Wien regierende Sozialdemokratische Partei Österreichs begann ein Projekt zur Verbesserung der Lebensumstände für Arbeiter*innen. Eine große Zahl von Gemeindebauten, meist große Wohnanlagen, wurden in dieser Zeit gebaut.
Das Hauptziel war das Errichten von Wohnanlagen, die gesunde Lebensbedingungen für ihre Bewohner ermöglichten. Einschließlich der nach 1934 fertiggestellten Objekte entstanden so 65.000 Wohnungen mit Wohnraum für ungefähr 220.000 Bewohner*innen. Die Wohnungen wurden nach einem Punktesystem vergeben, das Familien und einkommensschwache Bürger*innen bevorzugte.
Die Gemeindebauanlagen verfüg(t)en oft auch über Einrichtungen wie Städtische Bücherei, Kindertagesheim, Wäscherei, Theatersaal oder Kinderfreibad.
Heute wohnen ungefähr 600.000 Bewohner*innen ungefähr ein Drittel der Einwohner Wiens, in Gemeindebauten, die nicht mehr alle den Charakter von Sozialwohnungen haben. (Auszug aus dem Listing von luchsp – GC11KRJ – George-Washington-Hof).

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Gemeindebau-Wanderweg

Wir starten im Kreisky-Park in Margareten. Heute gibt es einen Temperaturschub nach oben. Toller Sonnenschein, Winterjacken geöffnet, wohltuende Sonnenstrahlen so stapfen wir los.

Kreisky-Park

Früher war hier Hundsturm 1849 und 1850 eine eigenständige Gemeinde. Heute ist die ehemalige Gemeinde in den Wiener Bezirk Margareten integriert.

Unsere Geocachingtour starten wir bei der Kapelle im Park. Zwischen 1740 und 1760 wurden an den Toren des Linienwalls, über dessen Wassergraben Zugbrücken führten, 18 Kapellen errichtet, die alle dem heiligen Nepomuk (Schutzpatron der Brücken) geweiht waren. Als einzige Linienkapelle ist die 1759 errichtete Hundsturmer Kapelle (auch Schönbrunner Kapelle genannt) an ihrem ursprünglichen Standort und im Originalzustand erhalten geblieben. 
Hier heben wir den ersten Geocache „Hundsturmer Linienkapelle“ – GC1W16D von luchsp.

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Von der Pragerstrasse in die Brünnerstrasse in Floridsdorf

Bezirksmuseum Floridsdorf

Den Rundgang starten wir in der Pragerstrasse unter der Nordbrücke mit einem Geocache – „Under the Bridge“ -GC824RM von CoffeeJeep. Trotz der Hint im Listing dauerte es länger bis ich die Dose fand, obwohl mir diese Art bekannt war.

Der nächste Weg führte am Bezirksmuseum Floridsdorf vorbei. Das Haus wurde 1900 von dem Bauherrn Georg Heinrich Ritter von Mautner Markhof für seinen Sohn Georg Anton errichtet, der es 1901/02 bezog. Das Gebäude war ursprünglich im sezessionistischen Stil erbaut. Nach dessen Tod 1904 ließ es Georg Anton Mautner Markhof barockisieren und das ursprünglich flach gedeckte Dach zum heutigen Walmdach abändern. Seither heißt das Gebäude im Volksmund „Mautner Schlössl“. Nach der baulichen Adaptierung der baulichen Gegebenheiten fand am 18. Juni 1960 die Wiedereröffnung des Museums statt.

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Am Kolbeterberg

Mit eine Fläche von 28 Hektar bildet der Kolbeterberg eine der kleinsten Kernzonen des Biosphärenpark Wienerwald. Rund die Hälfte wird von Waldmeister-Buchenwäldern geprägt und die andere Hälfte von sauren Eichen-Hainbuchenbeständen. Um einen möglichst ursprünglichen Lebensraum für die seltenen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten, werden menschliche Eingriffe vermieden, was auch an den vielen abgestorbenen Bäumen sichtbar wird.
Hörnchen80 hat am Kolbeterberg eine Geocacherunde inclusive eines Multis ausgelegt.

Wir mussten wieder einmal raus zum „Auslüften“ und wollten auch etwas im Schnee stapfen und dabei einige Geocaches heben. Wir wechselten an den westlichen Rand von Wien. Bei Temperaturen leicht unter der Null-Grad-Grenze parkten wir unser Cachemobil in der Knödlhüttenstrasse ab. Leider schaffte es die Sonne nicht durch die Wolkendecke.

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Vom Freiberg in die Fuchsleiten

Mittags parkten wir unser Cachemobil in der Holzgasse. Vor zwei Tagen hatten wir die ersten Geocaches der G-Runde gefunden. Wir nutzten den tollen Sonnenschein für eine neuerliche Runde. Die Temperaturen bewegten sich um die Null-Grad-Grenze, deshalb waren die Wiesen immer noch schneebedeckt.

Am Freiberg
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Kritzendorf II

Die heutige Geocachingrunde führt uns wieder nach Kritzendorf. Wir starten beim Naturerlebnisweg, der uns in die Ausläufer des Wienerwaldes führt. Auf unserer Wanderung überschreiten wir die „Schneegrenze“. Wir wandern zur Fuchsleiten vorbei an den Weinbergen und durch die winterlichen Laubwäldern auf den 392 Meter hohen Freiberg mit seinem Wasserspeicher. Hier nutzen einige Kinder mit ihren Eltern den spärlichen Schnee für eine Rodelpartie.

Aussicht auf Klosterneuburg und Wien vom Naturerlebnisweg aus.
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Die „Weinende Brücke“ in Floridsdorf

Für die kriegsgefangenen Bauarbeiter wurden 1916 zwei Lager für deren Unterbringung errichtet. Das erste befand sich zwischen der Siemensstraße und der Nordbahntrasse und war für 2.000 Gefangene ausgelegt. Das zweite Lager befand sich in der Katastralgemeinde Breitenlee nordwestlich des dortigen Verschiebebahnhofs. Da sich unter den Kriegsgefangenen ein großer Anteil Italiener aus dem Kriegsgefangenenlager Sigmundsherberg befand, erhielt die Floridsdorfer Hochbahn später auch den Spitznamen„Italienerschleife“. Noch mehr Informationen zur Brücke findet man im Listing von difi2232 unter GC5V27F.

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Frauenpower in Bruck/Leitha

Der Cache ist nach einer Idee von Irmtraud Karlsson gestaltet, die gemeinsam mit Karin Krakhofer die Brucker Frauenspaziergänge ins Leben gerufen hat. Die Geschichten über die Brucker Frauen stammen aus dem Buch „Frauen graben, wo sie stehen“ von Irmtraud Karlsson. Frauenspaziergänge setzen sich mit Geschichte und Geschichten von Frauen auseinander, die in einer männlich dominierten Geschichtsschreibung oft vergessen wurden und werden.

Rathaus in Bruck an der Leitha
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Am Laaer Berg

Der Laaer Berg bildet mit dem westlich gelegenen Wienerberg (244 m ü. A.) und dem dazwischen liegenden Boschberg den weitesten Vorsprung des Wienerwalds. An seiner höchsten Erhebung misst er 251 Meter. Bereits 1905, als der Wiener Grüngürtel geplant wurde, bestand die Absicht 234 Hektar Wald am Laaer Berg aufzuforsten. Dieses Vorhaben wurde jedoch erst 1953 mit rund 50 Jahren Verspätung mit einem riesigen Aufwand zur künstluchen Bewässerung im Ausmaß von 40 Hektar begonnen. 

Der Butterteich in der Parkanlage Löwygrube – ein Brutgebiet, das heute über 50 Vogelarten beherbergt
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