Von Micheldorf einem Zentrum des Sensenmacherhandwerks fahren wir weiter entlang der alten Eisenstrasse nach Windischgarsten.
Unter den fünf Gemeinden im Garstnertal ist Windischgarsten mit 4,9 Quadratkilometern Fläche zwar die kleinste, hat aber mit 2360 Personen (Stand 1. Jänner 2021) die meisten Einwohner.
In der Hauptstrasse von WindischgarstenWeiterlesen →
Für unsere Rad-Geocachingtour nutzen wir zur Fahrt nach Kirchdorf, den südlich am Campingplatz vorbei führenden Traunviertler Radweg R13. Es ist zwar nicht die kürzeste Route, aber so weichen wir den Hauptverkehrsstrassen aus. Aus der Ferne sehen wir eine Garnitur der Almtalbahn durch die hügelige Landschaft gleiten. Bei Stampf haben die Regenschauer der letzten Tagen einen Wirtschaftsweg unterspült und versandet. Es wurde unmittelbar vorher ein Absperrgitter. aufgestellt ohne Hinweis und Umleitungsmöglichkeit. Mit kurzzeitigen Schieben und dank des Motors des E-Bike war das Hindernis gut zu überwinden. Am anderen Ende des Weges war ebenfalls eine Absperrung und Hinweise. Ein Rätselspiel für Ortsunkundige. Dank unserem GPS wählten wir bei der Rückfahrt einen Alternativweg, allerdings war die Wegbeschaffenheit nicht besser.
Von Arto Paasilinna, einem finnischen Romanautor, holte ich mir die Idee für den Titel. In seinem Roman ist der Gestaltwechselfelsen ein kultischer Ort, wo der Sohn des Donnergottes mit einem Finnen die Person tauscht. Auch hier in Micheldorf wechselte der 594 m hohe Bergkegel mehrmals seine Bedeutung. Vom keltischen Kriegstempel zu Ehren des Gottes Tutales mit dem „heiligen Bründl“, das aus dem Westabhang des Prellers sprudelt und dessen Wasser Augenleiden, Kopfweh und Wunden heilen soll. Später eine Fliehburg, die in unsicheren Zeiten Schutz bieten sollte.
Aufstieg und Krise, Kampf und Rebellion, großer Luxus und kleine Freuden, Industrialisierung und Innovation. Die OÖ. Landesausstellung ARBEIT WOHLSTAND MACHT zeigt von 24. April bis 7. November 2021 die Entwicklung unserer Gesellschaft vom Mittelalter bis in die Gegenwart am Beispiel der Stadt Steyr.
Ein Spaziergang als AdventureLab von ALEBI in der Steyrer Stadtteil Ennsleite. Mit dieser Tour will er uns dieses traditionelle Arbeiterviertel näher bringen. 2019 wurden 100 Jahre LKW aus Steyr gefeiert, die nach wie vor im heutigen MAN Werk gefertigt werden! Ebenso feiert heuer auch der Verein ASV-Bewegung sein 100-jähriges Bestehen!
Der Kampf gegen den Austrofaschismus
In Steyr begann der 12. Februar mit einem Streik. Die Kämpfe selbst konzentrierten sich auf die Kaserne am Tabor sowie auf die Arbeitersiedlung auf der Ennsleite. Die Kaserne an der Ausfallstraße nach Norden konnte nicht gestürmt werden, daher zogen sich die Schutzbündler zur Gänze auf die Ennsleite zurück. Dort waren die Kämpfe schon seit Mittag im Gange. Erst mit Unterstützung der Artillerieeinheit aus Enns gelang es, die Arbeiter zum Aufgeben zu bewegen. Am Nachmittag des 13. Februar hissten sie die weiße Fahne. (Beschreibung aus dem Lab)
Nach dem Frühstück geht es über den Ennssteg den Fluss abwärts in Richtung Dietacherholz. Allerdings bevor wir den dortigen Geocaching-Trail erreichen Entdecken wir zwei Gustostüvkerl unseter heutigen Tour.
„Hier steht ein Bankerl mit der wenigsten Aussicht, die ich je gesehen habe. Zum Zeitpunkt der Errichtung sah man von dieser Stelle noch den Flußlauf der Enns“, schrieb pazifik bei seinem Cache – Bankerl ins nichts – GC2CEBG. Wir suchten eine Radverbindung von Maria im Winkel zum R7 – vergeblich. Also umkehren und der Mitzi im Eck den Rücken zeigen.
Wir haben uns für einige Tage in Steyr am Campingplatz eingenistet. Als ich am Dienstag vormittags telefonisch erkundigte, ob Pkatz vorhanden sei, achilderte mir die Chefin, dass es genügend freie Stellplätze gäbe, denn sie hätten gerade die zweite schwere Sturmnacht überstanden und einige Camper*innen abreisen würden. Bei der Fahrt vom Waldviertel südwärts hörten wir im Regionalradio von den Sturmschäden und Vermurungen im Donauraum Niederösterreichs. Wie diese Wetterkapriolen mit der Klimaveränderung zusammenhängen wird ja gerade heftigst diskutiert. Unser Stellplatz liegt an der Enns im Stadtteil Münichholz. Die Enns ist hier dunkelbraun gefärbt vom Hochwasser, das Scmutz und Schlamm mitführt. Die Stadt selbst liegt malerisch am Zusammenfluss Von Enns und Steyr.
Die dominante Michaelakirche oberhalb des Spitalmühlwehrs am Zusammenfluss von Steyr und EnnsWeiterlesen →
Die schmalspurige (760 mm) Steyrtalbahn führte von Garsten über Grünburg und Molln nach Klaus mit einem Seitenflügel von Pergern über Sierning nach Bad Hall in Oberösterreich. Heute verkehrt sie nur noch als Museumsbahn an Wochenenden im Sommerhalbjahr, im Advent und um den Jahreswechsel. (Stand 2020).
Der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) gelang es die Bahnstrecke von Steyr nach Grünburg zu erwerben. Seit 1985 wird dieser Abschnitt wieder als Museumsbahn mit Dampfzügen betrieben. Es handelt sich um die älteste Schmalspurbahn Österreichs, welche 1888 gegründet wurde.
Streckenlänge: 16,7 km
Spurbreite: 760 mm
werner85 hat hier einen Advenrure Lab mit fünf Stationen ausgelegt. Natürlich haben wir uns den Bonuscache GC9200D nicht entgehen lassen.
Während der Nachtstunden hat es geregnet und der Wetterbericht signalisierte zumindest bis in die Nachmittagsstunden sonnig bis bewölkt und trocken.
Die Feuchtigkeit der Niederschläge, warme Temperaturen – die Gelsen waren über jede/n Besucher*in, die sich als Nahrungsquellen zur Verfügung stellen höchst erfreut. Kennt ihr auch das Gefühl, man spürt die Gelse auf der Haut und schon sticht sie zu? Man beginnt zu zappeln und auf einmal sind gefühlt Schwärme dieser stechwütigen, blutsaugenden Viecher da. Wahre Minimonster, die da einen in der eigentlich erholsamen Waldluft quälen. Hier war Hochgeschwindigkeitsgeocaching angesagt. Dazu später, erstmals gehtves nach Nondorf.