Kunst muss raus – manch verborgene Schätze in Linz.

Aufnahme vom Standort der ersten Station.

Wir treffen sehr gute Freund:innen in Linz, mit denen wir schon längere Womo-Touren unternommen haben. Heute steht unser Tag unter dem Motto: „Kunst muss raus“ – und wir suchen mit den Einheimischen Plätze, wo sie selten sind.

Dazu nutzen wir diesen Lab. Herzlichen Dank an den Owner für die grossartige Runde.

Wir treffen uns am OK-Platz und bei einem schnellen Kaffee besprechen wir die Tour.

Sonderlinge in Linz

KünstlerIn: Rudolf Pointinger, 2002 errichtet – der Künstler ist/war Lokführer und erhielt den AK-Kunstpreis. weiters ist er Gründer und Obmann des Kulturvereins „geh_weida“ Waizenkirchen

Am Römerberg stehen zwei exakt ausgerichtete und sorgfältig bearbeiten Reihen keilförmiger Steine, die wie exerzierende Soldaten in der Landschaft stehen, wobei sich die Steine der einen Reihe nach oben hin verjüngen, die anderen verbreitern. Nur einer ist anders ausgerichtet.
Der Künstler sieht darin Symbole für die Menschen der gleich ausgerichteten sogenannten „Reih- und Glied Gesellschaft“, die von einem einzigen durchbrochen wird, der dann von den übrigen als „Sonderling“ betrachtet wird.

Kunst muss raus

Widerständiges Linz

zum „Aufcampen 2026“ haben wir uns in Höflein bei Ottensheim stationiert. Wir hoffen in den nächsten Tagen auf wärmere Temperaturen. Bis jetzt hatten wir typisches Aprilwetter von Graupelschauer bis Sonnenschein. Unser Womo hat auch etwas von einem Schlafwagen an sich. Nach der ersten Nacht kraxelten wir erst um 10:00 Uhr aus den Federn.
Für unser Besuchsprogramm in Linz nutzen wir die ideale Busverbindung, denn 100 m vom Standplatz ist die Busstation.

Das Mahnmal zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus wurde von Leopold Grausam geschaffen. Es ist Ausgangspunkt für ein Adventure Lab.

Unsere erste Station war das Denkmal am Bernaschek-Platz, das 1988 von den Opferverbänden errichtet wurde.

Mehr zur Geschichte des Februar 1934

Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit beim Rathaus Linz
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Ein Linz-Besuch bei guten Freund:innen

Wir sind mit dem Autobus um €3,70 direkt von Höflein nach Linz gefahren und haben die Station am rechten Donauufer zum Ausstieg gewählt. Als erstes suchen wir uns ein Cafe für ein gutes Frühstück.

Die ideale Fabrik für dieses April – Wetter

3 Adventure-Lab beim Geocaching sind unsere Vormittagsbeschäftigung. Sie bringen uns kreuz und quer durch das Zentrum von Linz.

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Linz – aus der Vergangenheit lernen?

26.Juni 2018

Von Ottensheim nach Linz mit dem Bus um 08:05 – wie wir aus den Federn gekommen sind beantworten wir nur persönlich. Gitti besucht eine frühere Arbeitskollegin in Wels. Ich mache nach dem Früstück beim Musiktheater einen Stadtrundgang.

Die erste Station ist das Hotel Schiff, wo am 12. Februar 1934 anläßlich einer Hausdurchsuchung Widerstand gegen die Unterdrückung der ArbeiterInnenbewegung im austrofaschistischen Ständestaat geleistet wurde.  Eine Gedenktafel an die Opfer dieser Tage im Februar. Die austrofaschistischen Kräfte brachten die Republik unter ihre Kontrolle. Dollfuß, Schuschnigg und ihre industriellen Finanziers waren die Wegbereiter der Nazis und den Massenmorden in Österreich, Europa und der ganzen Welt.

Hier von der Promenade ein Blick nach Urfahr und das angrenzende Mühlviertel.

Am Nachmittag beteiligten wir uns am Sternmarsch der oberösterreichischen Gewerkschaften. 6000 besorgte ArbeitnehmerInnen demonstrierten an diesem Nachmittag gegen die brutalen Einsparungsvorhaben der Regierung Kurz, Strache und Co. beim Sozial- und Gesundheitssystem.

Bei der Demo gab es ein Treffen zahlreicher Freunde und Freundinnen beginnend aus der Gewerkschaftsjugendzeit bis heute. Tolle Reden vor der WKÖ und dem Landhaus.

Am späteren Nachmittag besuchte ich Gerhard am Jägermayrhof, wo ich 1977 einen meiner ersten Gewerkschaftskurse absolviert habe.  Gitti verbrachte den Abend mit Uschi und Willi. Beim Abendessen von mir mit Andrea und Edith tauschten wir Erinnerungen und Zukunftspläne aus. Beide Treffen fanden bei gemütlicher und freundschaftlicher Stimmung statt.