Ehemalige Eisenverarbeitung und Kunst in Moviken am See Norra Dellen

Vor vier Jahren besuchten wir die Stadt Hudiksvall und die schwedische Ostseeküste, wo wir öfters auf frühere Spuren ehemaliger Eisenprokution stießen.

Abriss der Kohleöfen
Im Jahr 1923 begann der Abriss der Kohleöfen. Der Kohleofen links ist der einzige, der noch steht und der einzige, der im ganzen Land übrig geblieben ist.
Für den Betrieb des Hochofens wurden gewaltige Mengen Holzkohle benötigt, die in den umliegenden Wäldern von Köhlern hergestellt wurden.

Der Verkohlungsprozess dauerte in einem der kleineren, 1857 erbauten Kohleöfen durchschnittlich 41 Tage. Allein das Hinzufügen von Holzkohle dauerte 3½ Tage.
Die eigentliche Verkohlung dauerte 19–20 Tage, die Abkühlphase weitere 16 Tage, bevor die fertige Holzkohle schließlich entnommen werden konnte, was zwei Tage in Anspruch nahm. Der Ofen fasste etwa 300 m³ Holzkohle. Die später gebauten Holzkohlemeiler waren größer und fassten etwa 560 m³ Holz. Die Verkohlung in diesen Öfen dauerte 30 Tage und die Abkühlung über drei Wochen. Das Holz abgemessen, ergab etwa 80 % Holzkohle zurück.

Weiter bei der Eisenproduktion

Schleusen und altes Schmiedehandwerk

Im 17. Jahrhundert wurde im Mälardalen in die Produktion von Eisenwaren investiert. Der erste Stabeisenhammer in Trångfors wurde 1628 vom Kaufmann Adolf Willemson aus Västerås gebaut. Es war eine kleine Industrie mit drei Mitarbeitern.
Wir stehen hier mit zwei weiteren Womos am Strömsholms Kanal gegenüber der ehemaligen Schmiede. Leider wurde heute mit der Generalsanierung der Brücke begonnen und somit nicht passierbar.

Unser Ausblick vom Womo
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Ein Abend in Sörfjärden

Nach einer längeren Wanderung durch den Urwald in Schweden landen wir abends an der Küste in Sörfjärden. Der Ort wird auch Gnarpsbaden genannt, weil der Gnarpsån hier ins Bottnische Meer mündet. Der längster Sandstrand Norrlands von etwa 2.000 Metern befindet sich hier. In anderen Beschreibungen habe ich 800 Meter gelesen.

Im Listing des Geocaches Gistvallen – GC2627P von gunnarlj erfahren wir, dass der Hauptdamm von Sörfjärdens Hamnförening verwaltet wird, die seit 1932 besteht. Dieser Ortsteil in Sörfjorden hat eine besondere Flora und es gelten besondere Regeln für die Instandhaltung, sie zum Beispiel, dass im August mit der Sense geschnitten werden muss, damit die Blumenflora erhalten bleibt.

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