In Öland auf den Spuren des Fågelvägen

Wir sind mehrere Tage im Süden der Insel geblieben. Wir haben Tiere bewundert, haben über 30 Geocaches gehoben, sind 70 km mit dem Rad gefahren, haben die unterschiedlichen Landschaftstypen in uns aufgesaugt. Was macht das Reizvolle dieser Insel aus? Die Antworten auf diese Frage sind gar nicht so leicht zu beschreiben.

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Meine persönliche Geschichte zu Öland

Der lange Jan an der Südspitze Ölands

1985 mein erster Besuch – Öland und die Kelten
1988 Zwischenstation bei unserer ersten Skandinavienexpedition
Ende 90er Jahre – erstmals Gitti und ich im Zelt im Süden Ölands
2016 Rad- und Geocachingtouren im Süden
2018 An der Südspitze Ölands (wird ein eigener Artikel)

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Frühstück im Freien

Wir sitzen neben unserem Wohnmobil am  Morgen im schwedischen  Snogeholm am Stellplatz Bokerasten, Mehrere kleine Seen in unmittelbarer Umgebung, die wir kaum sehen, weil uns Mischwaldgruppen die Weitsicht erschweren, Neben mehrere Wiesen, die als Kuhweide genutzt werden. Eine davon hat sicher schon andere Zeiten erlebt, denn zwei angerostete Fußballtore zeugen davon.

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Der schnöde Mammon und das Camping

Die Anreise durch Deutschland in den Norden erlebe ich immer etwas hektisch. Der intensive Verkehr rund um die Ballungszentren wie Hamburg, die permanenten Baustellen und die hohe Geschwindigkeit auf den Autobahnen. Dabei fällt mir das absurde 140 km/h Vorhaben des FPÖ-Hofer in Österreich ein. Vielleicht sollten wir doch den Versuch wagen, abseits der Hauptverkehrsrouten unsere Anreise zu planen oder über Tschechien und Polen anzureisen. Diese Hektik wirkt ja auch auf uns und man muss höllisch aufpassen, nicht in diese „Logik“ zu verfallen. Ich merke trotz gegenteiligem Vorhaben, wie leicht man in diese trottelige Geschwindigkeit abgleitet.  ist diese Lebensgeschwindigkeit der Preis eines überbordenden Kapitalismus?

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Der Inn drückt alles beiseite

Standplatz am CP Obernberg

Nach der mitternächtlichen Stromstörung in Wien und den letzten Einräumaktivitäten waren wir um 13:45 abreisebereit. Die erste Etappe führte uns zum Campingplatz in Obernberg am Inn, wo wir schon mehrmals stationiert waren. Hier wurden wir mit klaren Anweisungen  gut eingewiesen und bekamen ein schattiges Platzerl. Den CP-Chef aufs bisherige Wetter angesprochen „Bisher hatten wir fast keinen Regen, denn der Inn drückt alle Regen- und Gewitterwolken zur Seite.
Hier hat sich nach unserer Ankunft um 17:00 einiges getan. CamperInnen aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich, die dafür mit Klein-PKW im Anhänger.
Wir stimmten uns mit einer gebratenen Makrelle und Erdäpfelsalat auf den Norden ein.

Wiedersehen nach 41 Jahren

14. bis 18. Juli 2018

Die Anreise zum Putterersee, wo ich 1977 erstmals mit der ÖGJ-Oberösterreich bei einem Landestreffen war, verlief alles andere als geplant. Bei einer Kaffeepause im Ennstal passte Brigitte beim Aussteigen aus dem Wohnmobil nicht auf, übersah eine Kante im Straßenbelag, knickte um und lag am Boden. Ihr anfälliger rechter Fuß war bei den Bändern ordentlich beleidigt. Zur Kühlung musste eine Bierflasche aus dem Womo-Kühlschrank fürs Erste herhalten. Dann machten wir eine Kälteschiene mit unseren Kühlakkus.
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