Historisches Simbach

Vom Brunch am Stadtplatz in Braunau – nach Simbach – eine Nachmittagsverschnaufpause – Abendessen bei der Familie der Schwester oder wie man heute modern sagen würde – „familiäres Socialising“.

Nach einem Brunch in einem Gastgarten, der Begriff Schanigarten ist hier im Innviertel unbekannt, mit Jasmin und Peter im Cafe Zagler am Stadtplatz. wechseln wir auf das andere Innufer nach Deutschland in die Stadt Simbach.

Das Prunkstück der alten Innbrücke – Die Innbrücke nach Braunau war bis 1945 eines der bedeutendsten Bauwerke Simbachs. Vor allem auf das monumentale Brückenportal auf Simbacher Seite war man sehr stolz. Die zwischen 1892 und 1894 erbaute Brücke bestand aus Granit und einer fünfbogigen Eisenkonstruktion als Oberbau. In den letzten Kriegstagen 1945 wurde die Brücke gesprengt, in den Jahren 1947-1949 schließlich komplett abgetragen.
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Der Thaya entlang nach Windigsteig

Nach Sonnenuntergang war die erwartete Sturmfront mit Gewitter und starken Regenschauern über uns. Nach zwei Stunden war der Großteil des Spuks vorbei. Solange es nicht hagelt oder wir in einer Wiese versinken gehört das zum Camperleben. Während dem Outdoorfrühstück war es noch bewölkt, aber während des Tages lockerte es immer mehr auf und am Abend war es ein heißer Sommertag. So das Wetter wäre beschrieben und jetzt zu den Erlebnissen des Tages.

Kurz nach dem Start ein Blick zurück nach Waidhofen an der Thaya.

Auf der heutigen Geocaching-Rad-Tour Richtung Windigsteig versuchen wir die Routenplanung so zu gestalten, dass sie abseits der Hauptverkehrswege führt. Dabei nutzen wir auch wenig befahrene Feldwege und Forstwege. Mit dem Fahrrad sind wir gemütlich unterwegs und können dabei die Eindrücke der Natur genießen. Heute wurde dies zum Abenteuer.

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Simmering trifft Waidhofen

Die Gewitterzellen der Nachtstunden sind verschwunden und wir haben ein sonniges Outdoorfrühstück am späten Vormittag. Heute bekommen wir Besuch aus Wien. Bis zur Ankunft des lieben Gastes verbringen wir mit allerlei notwendigen Arbeiten rund um das Wohnmobil die Zeit. Die gewittrigen Regenschauer der letzten Tsge haben auch den Wasserstand der Deutschen Thaya erhöht.

Aufnahme in der Badgasse

Unsere, gerade 60 Jahre alt gewordene, Simmeringerin, die in Floridsdorf ihre Jugend verbracht hat, also eine “echte“ Wienerin bezeichnet sich selbst als Kaffeejunkie. Also gibt es zur Begrüßung eine Tasse vom braunen Saft (passt irgentwie zum Wasser der Thaya). Auch wir gönnen uns Espressi und nach einem Würfelspiel brechen wir zur Stadterkunfung auf.

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Am Bahndamm Richtung Tschechien

Kurz nach Mitternacht war heftiger Regen und Gewitter angesagt. Im Womo ist man gut geschützt, aber durch das “Tackern“ der Regentropfen und dem Grollen des Donners wird man doch kurzzeitig aus dem Schlaf gerissen. Am Morgen wieder herrlicher Sonnenschein und unserem Outdoorfrühstück stand nichts im Wege.

Der Radweg auf der Thayatalbahn oder Schnee von gestern

Die Strecke von Schwarzenau nach Waidhofen an der Thaya wurde am 3. August 1891 offiziell eröffnet, die Verlängerung bis nach Zlabings, von wo aus die weite Welt Böhmens erreichbar war, startete am 20. Juni 1903. Aus mangelnder Weitsicht und verkehrspolitischer Dummheit (aus heutiger Sicht auch aus Klimagründen) wurde der Bahnbetrieb etappenweise eingestellt. Trotz der tschechischen und österreichischen Bahninteressen und dreimaliger höchster Priorität in niederösterreichischen Verkehrskonzepten kam es nach der Übernahme der Gesamtstrecke durch das Land Niederösterreich zur Einstellung des gesamten Bahnverkehrs und statt dessen wurde eine Autobuslinie geführt. Alle Ideen waren Schnee von gestern. Eine umfangreiche Darstellung Geschicht dieser Bahnlinie findet man im Listing der Geocaches vom TeamThayatal entlang des Radweges.

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Ein Geocachingtrail am Weltfahrradtag

Oder unsere Tour von Waidhofen an der Thaya nach Dietmanns mit einem Schanigarten als Geheimtipp.

Nach der vortägigen Anreise genießen wir die frische Luft am Campingplatz an der Thaya in Waidhofen. Unsere Aufbauarbeiten verzögern sich etwas, da wir neues Equipment ausprobieren. Eine gemütliche Jause und plaudern über das Jetzt und Hier in Kombination mit der bereits erwähnten frischen Luft lässt uns am nächsten Morgen am Weltfahrradtag erst gegen 10:00 Uhr aus den Federn kommen.

Unser erstes Vorhaben den Bauernmarkt aufzusuchen und anschließend bei einem Brunch unser Frühstück nachzuholen. Also “satteln“ wir die Bikes und radeln ein paar hundert Meter ins Zentrum, umkreisen die größeren Plätze, vom Bauernmarkt keine Spur. Dann der Tipp im Hof der Apotheke sollen die landwirtschaftlichen Köstlichkeiten erwerbbar sein. Auf zur Apotheke, wir verduchen sie zu umkreisen, keine Standl zu erblicken. In der Apotheke erfahren wir, dass der Bauernmarkt von 16 – 18:00 Uhr hier stattfindet.

Jetzt melden sich unsere Mägen. Brigitte hat eine Bäcketei und Konditorei entdeckt, die beim Backen Natursauerteig verwenden. Die Werbung zur Schokolade auf der Homepage spricht auch mich an “Zart schmelzender Genuss – Glückshormone handlich verpackt“. Auf der Rückseite des Cafes in der Schlossergasse entdecken wir einen kleinen, sehr gemütlichen Schanigarten. Ein Tisch ist von zwei Frauen aus Waidhofen besetzt, die uns mit dem Ausspruch begrüßen “da habt ihr einen Geheimtipp in Waidhofen entdeckt“. Beim Frühstück bekommen wir zwei weitere wichtige Tipps. Den Standort eines Bauernladen (48°48′43.06″N 15°16′33.24″E), wo es regionale Profukte gibt. Ein für uns adequater Ersatzzum Bauernmarkt. Für mich als Schleckermäulchen war der zweite Tipp fast noch wichtiger. Das Erdbeertiramisu soll hier himmlisch schmecken. Da kann ich nicht widerstehen, da muss ich zu einem Müssi, ein spezieller Kaffee mit extra viel Milchschaum, dieses Erdbeertiramisu kosten. Es hat meine Erwartungen total erfüllt, einfach lecker. Brigitte macht sich in der Zwischenzeit über ein Mohn-Preiselbeertorte her, die auch lecker zu mir herüber lacht.

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Hoch über der Drau in Ziebl

Nach mehr als 200 km Fahrt mit dem Womo landen wir am Nagelerhof mit seinen Standplätzen in Ziebl. Frau Granitzer führt uns persönlich zum Standplatz Nummer 1 mit herrlicher Aussicht.

Ziebl hat etwa 152 Einwohner und eine Geländehöhe von 517 Meter. Nach unserer Ankunft und einer kleinen Jause erkunden wir unsere Umgebung mit einem kleinen Spaziergang.

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Die Enknach in Braunau

Die Enknach entspringt als Engelbach in einem kleinen Moorgebiet an der Gemeindegrenze von Kirchberg bei Mattighofen und Feldkirchen bei Mattighofenin der Nähe der Ortschaft Gietzing (Gemeinde Feldkirchen). In Braunau am Inn mündet sie oberhalb der Innbrücke in den Inn.
Über ihre gesamte Länge verläuft die Enknach weitgehend geradlinig Richtung Norden. Das Gefälle ist vom Ursprung bis zur Mündung relativ konstant mit durchschnittlich 4,1 ‰, nur auf dem letzten Abschnitt zum Inn hin fällt es mit 6,8 ‰ stärker ab.

Gegenüber dem Kanuklub in Braunau
Hinteransicht auf die Häuser des Stadtplatzes

Haselbacher Frühlingsfreuden

Unsere erste Etappe führte uns in die Stadt Braunau am Inn, in den Ortsteil Haselbach. Den Begriff Heimat will ich nicht verwenden, weil er für mich nicht passt und auch keine geografische Angelegenheit ist. Beim Besuch meiner Schwester nutzten wir die überraschenden Sonnenstrahlen, eigentlich war Schlechtwetter angesagt, für einen Spaziergang nach Haselbach.

St. Valentins – Kirche in Haselbach
Der Stechlweiher in Haselbach

Der Name des Ortsteils leitet sich von dem ehemals gleichnamigen Bach (heute bekannt als Stadtbach) ab und wurde urkundlich erstmals 1085 erwähnt. Haselbach wurde zum Teil 1921 und vollständig 1938 nach Braunau eingemeindet.

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Rund um das Stift in Klosterneuburg

Unsere erste Ausfahrt 2022 mit dem Womo führt uns nach Klosterneuburg. Hier hat der ÖAMTC einen Campingplatz, der bereits Mitte März öffnet. Ideale Voraussetzungen, um das Wohnmobil durchzuchecken und ein paar gemütliche Tage zu verbringen. Besonders fein war, dass sich die Frühjahrssonne ☀️ von ihrer besten Seite zeigte und die Temperaturskala während des Tages Richtung 20 Grad stieg.

In der drittgrößten Stadt Niederösterreich dominiert das auf einem erhöhten Standort liegende Stift das Stadtbild. Kaiser Karl VI. wollte das Kloster zu einem „Österreichischen Escorial“, d. h. zu einer herrschaftlichen Klosterresidenz, umbauen und hier zum Teil residieren. Nach seinem Tod wurden zahlreiche Bauarbeiten eingestellt und nur ein Viertel der Anlage fertiggestellt.

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Geocachingtour zur Fieberkreuzkapelle

Am 19. März 1988 fand das erste Konzert der Band Nirvana statt. Ein guter Tag um die wärmeren Temperaturen zu nutzen. Von Simmering nach kledering und entlang des Liesingbaches radeln wir nach Unterlaa.

Hier trifft die dörfliche Kulur auf die Großstadt Wien
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