Ausblicke vom Havscamping in Sikeå

Wir kommen nach Sikeå, wegen dem Adventure Lab, der sich geschichtlich mit der ehemaligen Eisenproduktion in der Gemeinde Robertsfors auseinandersetzt. Als die Eisenproduktion hier in Schwung kam, wurde ein Hafen zum Transport der Güter benötigt. In Sikeåhamn, wo sich der heutige Campingplatz befindet, wurde große Hafenanlagen errichtet. Von den Produktionsstätten zur Eisengewinnung und von den Hafenanlagen sind nur mehr Spuren vorhanden. In einem eigenen Blogeintrag werden wir uns damit beschäftigen.

Wir machten ein Nachmittagsschläfchen in der Sonne. Vor Abendessen nutzte ich die Gelegenheit für eine kleine Fotosession am Ufer.

Gänsesäger – ich bin mir aber nicht sicher!
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Am nördlichsten Campingplatz in Schweden

Karesuando (finnisch: Karesuvanto, nordsamisch: Gárasavvon) liegt 300 km nördlich des Polarkreis am Muonio älv. Der Fluss bildet die natürliche Staatsgrenze zwischen Finnland und Schweden.

Rechts die schwedische Kirche

Wir durchfahren eine tundraartigevLanschaft, die anfangs von niedrigen Birken geprägt ist. Je weiter südlich wir kommen, umso mehr Nadelbäume sehen wir. Das nasse Wetter der letzten Tage waren „Festtage“ für unsere Lieblingsbegleiter hier in diesem Gebiet. Die Moskitos erfreuen sich der wundersamen Vermehrung. Wir checken ein am nördlichsten Campingplatz in Schweden.

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Gast in Guovdageaidnu – Koutokeino – Kautokeina

In dieser Region werden vier Sprachen gesprochen. Die erste Ortsbezeichnung ist in Nordsamisch – die zweite finnisch oder kvenisch – die dritte norwegisch.
Die kvenische Sprache (kvenisch: kvääni) ist eine ostseefinnische Sprache, die von den Kvenen gesprochen wird, den Nachkommen finnischer Einwanderer in Nord-Norwegen. Seit April 2005 ist Kvenisch nach intensiven Diskussionen in Norwegen als eigene Sprache anerkannt. Kvenisch ist nah verwandt mit Meänkieli in Schweden und mit nordfinnischen Dialekten. 

Kautokeino von der Kirche aus – Bevölkerungsdichte: 0,3 Einwohner pro qkm

In Alta entschieden wir uns Richtung schwedische Küste aufzubrechen. Die Wetterkapriolen des Atlantik mit den teilweise täglichen sehr ausgiebigen Regenfällen reichten uns und wir brauchten eine Veränderung. Also machten wir uns auf den Weg nach Schweden zur Ostseeküste.

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Bygdetun – Gamle Bardu

Ein Geocache von Macsimal – Gamle Bardu – GC1CA69 brungtbuns zum Freilichtmuseum in Bardu . Am Parkplatz direkt neben der E6 – 68.80908/18.1827 – sind wir das erste Auto. Wir werden recht herzlich Willkommen geheißen und bekommen von der Leiterin des Museums das Angebot für eine Führung und eine Portion Kaffee. Dafür zahlen wir eine Eintrittsgebühr von umgerechnet € 5.-

Das ist das Haupthaus, wo auch die früheren Besitzer der Hofanlage wohnten. Die letzte Besitzerin wohnt jetzt oberhalb des Museum in einem typisch norwegischen Holzhaus.

Die dauerhafte Besiedlung der Gemeinde Bardu begann erst am Ende des 18. Jahrhunderts. Das Gebiet wurde vor allem mit Menschen aus den ostnorwegischen Gegenden Østerdalen und Gudbrandsdalen und später auch aus Trøndelag besiedelt. Dadurch wurde sowohl der Dialekt als auch die Ortsnamen und Gebäude stark von den in den Herkunftsgebieten gebräuchlichen Traditionen geprägt.
Bei der Führung erwähnte die Leiterin, dass viele alleinstehenden Frauen hierherkamen und sich mit Männern der Gegend verheirateten.

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Die Gedenkstätte in Sommerset

Von April 1943 bis Mai 1945 starben über 2.000 Menschen an den Folgen der Zwangsarbeit, um das Großprojekt der Nazis in Norwegen zu vollenden: den Bau der Nordlandbahn und der Polarbahn. Die meisten von ihnen waren sowjetische Kriegsgefangene.

Die Flucht aus Kalvik war eine der umfangreichsten Fluchten von Gefangenen aus einem deutschen Gefangenenlager im Norwegen der Besatzungszeit. Fast 50 Häftlinge waren daran beteiligt. 11 Häftlinge wurden bei dieser Flucht erschossen, während 12 Häftlinge es über den Berg nach Schweden schafften! 

Quellenhinweise und mehr Informationen im Artikel auf Rote Spuren.

Beim Fykanvaten

Nach dem Durchfahren des 7624 m langen Svartisentunnel, der 1986 gebohrt wurde, machen wir am Fykanvaten einen Stopp, um uns die Füsse zu vertreten und dabei ein paar Geocaches zu heben.

Aufgenommen vom Parkplatz bei N66.7928/E13.99887

Über uns thront das Glomfjellet. Hier startet auch ein Wanderweg in das Kvitsteindalen. Einen Einblick in die Schönheit des Fjell gewährt uns der Bericht im Blog von Stefans Tour Und Top-Tourblog. Beim Heben der Geocaches von hatlestad – GC76PNJ (Fykanvatnet) und GC76PQK (Parkering Fykan) lesen wir bei den Infotafeln, dass hier Felszeichnungen gefunden wurden.

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Britisch – Norwegischer Widerstand gegen das Naziregime

Die P-41 Uredd war ein U-Boot der Royal Navy Norway. Es hatte 42 Personen Bord und sollte norwegische und britische Agenten absetzen. Es lief am 24.02.1943 in den Fulgløfjord und kollidierte dort mit einer Mine und sankt. Das Wrack wurde 1983 in 105m Tiefe gefunden. 

Mehr dazu auf Rote Spuren

Vom Thaihaus zur vergessenen Stadt

Am Sørfjordveien in der Gemeinde Gildeskål besuchen wir wieder ein Kunstwerk in der Reihe der Skulpturenlandlandschaft entlang der Rv17 an der Helgelandküste. Ein Geocache von hatlestad – Skulpturlandskap – GC807FZ gab uns den Tipp dazu (Parkmöglichkeit: N 66° 57.037 E 013° 56.194).
Etwa 300 Meter weiter findet wir das Thaihaus, ein Meditationszentrum am Kjellingvatnet.

Hier finden wir den Geocache Thaihuset von aloe4ever – GC7Z61K. Er ist sehr gefinkelt platziert und nur mit einer Meditationsübung zu finden.
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Der größte Mahlstrom der Welt, der Saltstraumen

Durch einen 2,5 Kilometer langen und etwa 150 Meter breiten Sund strömen im Wechsel der Gezeiten fast 400 Millionen Kubikmeter Wasser zwischen dem Saltfjord am Meer und dem Skjerstadfjord im Inland (auch „Innerer Saltfjord“) hin und her. Der Strom erreicht dabei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h, an seinem Rand entstehen gewaltige Strudel. Sie können einen Durchmesser bis zu zehn Metern erreichen und mehr als vier Meter in die Tiefe reichen. (Wikipedia)

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Blick auf den Svartisen

Gegen Ende unserer Tour auf der Rv17 war uns Freyr, der nordische Wettergott, hold. Die Küstenstrasse, die an der Helgelandsküste entlang geht, streift hier die Ausläufer des Svartisen. Er ist mit 370 km² der zweitgrößte Gletscher Norwegens. Er zählt insgesamt 60 Gletscherarme. Zwischen den beiden Hauptgletschern, dem Østisen (148 km²) und dem Vestisen (221 km²), liegt das Tal Vesterdalen.

Wir sehen an den abgeschliffenen Rändern um die Gletscherzunge deren ursprüngliche Größe

1993 haben wir den Gletscher erstmals besucht. Damals haben wir uns mit einer Bootsfahrt über den Svartisenvatnet ihm genähert. Der eigentliche Gletscher erstreckt sich über 370 km² und liegt oberhalb auf einem Plateau, auf dem im Winter zehn bis fünfzehn Meter Schnee fallen.

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