Trumau

Heute steuern wir die Ortschaft Trumau im Wiener Becken an. Der Ursprung der heutigen 3000 Einwohner starken Marktgemeinde geht auf eine Neubesiedlung kroatischer Bauern im 16. Jhdt. zurück.

Am 17. Juli 1838 wurde eine Actiengesellschaft der Baumwollspinnfabrik zu Trumau gegründet, die an einem von der Triesting abgezweigten 4246 m langen Werkskanal lag. Eine über das Viertel unter dem Wienerwald weit hinaus bedeutende Spinnfabrik.

Die hier an der Triesting angesiedelten Baumwollspinnereien erlebten im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. In den Fabriken wurden über 39.000 Spindeln von 2000 Arbeiter*innen betrieben. Nach dem Zusammenschluss mit der Textilfabrik Marienthal bestand die Baumwollspinnerei bis 1928.

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Bruckneudorf – Harrachpark

Trotz dunkelster Wolken machten wir uns auf den Weg nach Bruckneudorf in Burgenland. Auf dem heutigen Ortsgebiet wurden 1846 der Bahnhof und 1867 ein Militärlager errichtet. Der ursprüngliche ungarische Name Bruck Ujfalu wurde 1900 in Királyhida geändert. Wir parken uns in der Nähe des Ärztezentrums ein. Von dort sind wir sofort bei unserem ersten Cache des Tages.

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Kritzendorf

Heute entfliehen wir Richtung Nordwesten der Donau entlang, wo bereits in der Bronzezeit Schwerter geschmiedet wurden und sie vor den Römern dem Wein huldigten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Kritzendorf durch Donauregulierung und Franz-Josefs-Bahn zum Ausflugsziel und zur Sommerfrische für viele Wiener. Aus der Sommerfrische wurde ein beliebtes Siedlungsgebiet für stadtflüchtige Wiener, aus Wochenendhäusern wurden Einfamilienhäuser, aus dem Weinhauerdorf ein Großstadt-Satellit.
Die letzten Tage gab es den ersten Schnee in Wien und Umgebung in diesem Herbst. Während der Süden Österreich unter meterhohen Schneelagen versinkt, haben die wärmeren Temperaturen die paar Zentimeter wieder weggeschmolzen.

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Rund um den Lindenberg

Wir steuern heute die Gemeinde Hirtenberg im Bezirk Baden an. Hirtenberg hat die letzten 100 Jahre eine brutale militärische Geschichte hinter sich. Während des Zweiten Weltkriegs verlagerten die Nazis Teile der Munitionsfabrik wegen dem gesteigerten Kriegsrüstungsbedarf auf den Lindenberg. Dazu wurde ein KZ-Aussenlager von Mauthausen errichtet, um mit menschenverachtender Zwangsarbeit die Produktion aufrecht zu erhalten. Spuren der industriellen Produktion aus dieser Zeit sind noch im Wald sichtbar.

Reste einer Materialseilbahn

Der Lindenberg ist für die im Triestingtal einmaligen Eichen- und Schwarzföhrenwäldern bekannt. Bei unserer Tour erreichen wir mit 345 m Seehöhe den höchsten Punkt. Wir nutzen den Herbsttag für eine Geocachinger-Wandertour durch die Weinkulturen und Wälder des Lindenberges.

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RGR Langenzersdorf

Wir starten beim Denkmal zur Regulierung des Donaugraben, der im ehemaligen Flussbett der Donau fließt und deshalb diesen Namen trägt. Weitere Donau – Hochwässer führten zur vierten und größten Regulierung in den Jahren 1900 bis 1906. Der ganze Donaugraben, ca. 12 km, wurden eingedämmt. 

1908 wurde bei der Donaugrabenbrücke in Bisamberg aus Anlass des sechzigsten Regulierungsjahres des Kaisers ein Gedenkstein für Vollendung der Donaugrabenregulierung errichtet.
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Sollenau

Heute geht es zum Geocaching in eine Gemeinde entlang der Piesting. Die am Flußlauf genutzte Wasserkraft wurde zuerst für eine Säbelklingenproduktion, dann für eine Kupferhütte und später für eine Baumwollspinnerei genutzt. Wir durchstreifen heute dad Gebiet nördlich des Gemeindezentrums. Wir parken uns beim Fußballplatz (47°54′01.2″N 16°14′38.97″E) ein.

Naturdenkmal Sollenauer Feuchtwiesen

Die Feuchtwiesen hier sind einer der letzten Standorte des Duftbecherglöckchens in Niederösterreich. Deshalb wurden diese Feuchtwießen 1991 zum Naturdenkmal umgewidmet.

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Herbstluft schnuppern II

Im Wetterbericht kündigen sie für morgen den ersten Frost und womöglich ein paar Schneeflocken in Wien an. Gestern gab es Brotbacktag – Brigitte hat für uns leckeres Brot gebacken und die Kipferl dufteten verführerisch. Nicht lange dann wurden die ersten verspeist.
Zwischen dem Einkauf beim Fleischhacker aus dem Weinviertel und dem Hofladen des Gärtners machten wir einen 90-minütigen Spaziergang um und im Zentralfriedhof.

Die Definition für Schnuppern = in kurzen, leichteren Zügen durch die Nase die Luft einziehen, um einen Geruch wahrzunehmen. Wir waren zwar im Freien fast vollkommen allein und ohne Maske unterwegs, aber der kalte, lebhafte Wind regte unsere 350 verschiedene Geruchsrezeptoren in der Nase weniger an, sondern erzeugte eher eine Kältegefühl an der Nasenspitze.

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Das Tulbinger T

Wir nutzten den herrlichen Sonnentag mitte November für eine Geocachingwandertour. Am nördlichen Abhang des Wienerwalds absolvieren den T-Trail vom Owner „Estragon Senf“ in Tulbing.

Die Großgemeinde Tulbing wurde 1971 aus den drei Gemeinden Chorherrn, Katzelsdorf und Tulbing zusammengelegt.

Wir nutzen einen Parkplatz entlang der Tullner Strasse bei 48°17′37.73″N 16°07′14.04″E und nähern zu Fuß dem Start des Trails.

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Ein Wäldchen mitten in den Gärten von Simmering

Ein 8 km langer Spaziergang durch die Simmeringer Gärten und das Simmeringer Wäldchen. Zu Mittag schafften es ein paar spärliche Sonnenstrahlen durch die Nebeldecke. Zwei Stunden später war davon nichts mehr zu merken.

Hier sieht man noch die Reste von der Karfiol-Ernte

In Wien werden pro Jahr circa 60.000 Tonnen Gemüse geerntet. Dazu zählen Paradeiser, Gurken, Salate und Paprika, die beliebtesten Frischgemüsesorten der Wienerinnen und Wiener. Insgesamt wird so etwa ein Drittel der in Wien verbrauchten Gemüsemenge auch innerhalb der Stadt erzeugt, ein sehr hoher Wert für eine Großstadt.

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Ein Donauinselrefugium

Die Donauinsel bietet immer wieder versteckte Plätze mit tollen Impressionen der Herbstfarben. Während dem Einsammeln von Hagebutten für unsere Marmelade bekam ich den Tipp von zwei Wanderinnen, die mit ihren Hunden einen Spaziergang unternahmen. Die Donauinsel selbst hat auch kleine Gewässer, die sich ihren Weg in die Donau suchen. Unterhalb des Kraftwerk Freudenau fließt dieser kleine Bach in die Donau.

Ein kleiner Wanderweg führt zur Einmündung
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