27. Juni 2018
Heute wagen wir die zweite Anfahrt nach Feldkirchen. Unsere erste Tour nach Pfingsten wurde durch einen heftigen Regen (eine wahre Spritztour) beendet. Abseits der Hauptverkehrsstrassen nähern wir uns den ersten Geocachingzielen. Wir hoffen, dass wir heute die Golfplatzreife für GeocacherInnen bei der Serie Bierdie, Eagle, Albatros & Co bekommen. Der praktische Teil der Prüfung besteht im Auffinden verloren gegangener Golfbälle.Die Bälle können mitunter bereits stark verändert sein, sich an die Umwelt angepasst oder an Größe stark zugenommen haben. (Sie werden ja nicht mehr geschlagen).

Badesee in Feldkirchen
Beim Schaukeln am Kinderspielplatz machte Gitti den Vorschlag die Multi- und Mystiserie – die Römer zu machen. Die erste Station war nur ein paar hundert Meter entfernt. Die Anfangskoordinaten waren schnell erhoben und ausgerechnet – nun folgte eine Tour durch Unterholz, Gestrüpp und Brennesselmeere – alles in Radlerhose. Für die Durchblutung unserer Beine war an diesem Tag gesorgt. Zum Finden der verschiedenen Caches beradelten wir die Au, den Donaudamm und drangen in verbrennesselte Gebiete vor. Dafür belohnten wir uns später im Restaurant am Badesee.
Zurück am Stellplatz gabs im Wirtshaus nur ein Gespräch – das Ausscheiden der Deutschen bei der Fußball-WM in Russland. Mehr oder weniger Schadenfreude schwang bei den einzelnen Kommentaren mit. Den Schmankerlabend im Wirtshaus garnierten wir mit dem Public-Viewing beim Spiel Brasilien gegen Serbien.
Die erste Station ist das Hotel Schiff, wo am 12. Februar 1934 anläßlich einer Hausdurchsuchung Widerstand gegen die Unterdrückung der ArbeiterInnenbewegung im austrofaschistischen Ständestaat geleistet wurde. Eine Gedenktafel an die Opfer dieser Tage im Februar. Die austrofaschistischen Kräfte brachten die Republik unter ihre Kontrolle. Dollfuß, Schuschnigg und ihre industriellen Finanziers waren die Wegbereiter der Nazis und den Massenmorden in Österreich, Europa und der ganzen Welt.

Nach dem Backofen zur
Auch Schmetterlinge durften heute nicht fehlen. Die
besiedelt Waldränder, Waldwege, Waldlichtungen, Waldsäume, Hecken, Kahlschläge, feuchte Hochstaudenfluren, Bachtäler und Gräben, Steinbrüche, Parks, Friedhöfe und Gärten.


Unter dem Motto – täglich ein Schmetterling – ist heute ein C-Falter, der uns vor die Kamera flog. Er gehört zur Familie der Edelfalter und seine Unterfamilie sind die Fleckenfalter. Die Flügelspannweite beträgt 40 – 50 mm. Das Verbreitungsgebiet reicht in Europa bis 66. Breitengrad. Die Falter leben an Waldwegen und -rändern. Sie bevorzugen Salweiden, Hasel- und Ulmengebüsche.
Wir kommen rekordverdächtig um 10:45 mit unseren Rädern weg. Zuerst noch ein paar Cache in Österreich – dann über die Brücke nach
Neben den Gelsen bietet uns die Fauna auch einiges. Vor allem Schmetterlinge. Ein alter Bekannter, den wir auch in Oberretzbach schon einmal getroffen haben ist das
Ein neuer in unserer Reihe Nachtfalter ist der Schmetterling des Jahres 2016, den wir beim Cache GC52XTY – N46°43.315‘, E015°50.770‘ entdecken – der
1. Juni 2018
befand sich auch für damalige Zeiten ein riesiges Flusskraftwerk. Damit wurde die Getreidemähle betrieben. Gleichzeitig Essiggurkerl produziert. In den Gebäuden hier haben die ArbeiterInnen gewohnt. Julius Meinl (ein Urahne der heutigen Meinldynastie) wohnte in einem Schloß im heutigen Slowenien. (N46°43.622‘ – E015°52.621‘)
Der große 
