Fast 8000 Tote

Wir entdeckten in Ribe ein Denkmal mit folgender Inschrift:

Im Deutsch – Dänischen Krieg marschierten Habsburger und Preußen trotz Proteste des Deutschen Bundes in Schleswig ein. Österreich beteiligte sich mit 21300 Soldaten, 48 Geschützen und neun Dampfschiffen mit 246 Kanonen am Eroberungsfeldzug. Dänemark, wo nach den Revolutionen in Europa 1849 ein Grundgesetz eingeführt wurde dessen Verfassung die Macht des Königs nachhaltig einschränkte und grundlegenden Menschenrechte zusicherte. Dies war dem österreichischen Kaiser und dem preußischen König, die Demokratiebestrebungen mit brutaler Polizeigewalt in ihren Länder niederschlagen ließen, ein Dorn im Auge.

Inmitten von Ziegen und Gänsen

Am Weg nach Süden genießen wir das Angebot von „Landvergnügen“. Um Vogtlandkreis in Sachsen in der Gemeinde Lauterbach stehen wir mit unserem Womo vor der Einfahrt der Hofkäserei der Familie Meißgeier. Nach der netten Begrüßung werden wir auf eine Wiese umgeleitet, wo sich im Laufe des Abends noch ein Womo und ein Wohnwagen dazu stellen. Hinter uns zwei Gruppen von Ziegen sorgfältig durch Zäune getrennt. „Die Ziegen sind sehr unruhig, denn es ist Deckungszeit“ sagt uns die Bäuerin des Hofes.

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Husumer Küste

Wir nutzen eine Regenpause für eine kleine Radtour entlang der Küste. Direkt vom CP radeln wir zum Badestrand Dockkoog, der direkt an den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer grenzt. Es ist der größte Nationalpark Deutschlands und der größte Nationalpark zwischen dem Nordkap und Sizilien. Hier heben wir den Geocache Ebbe und Flut – GC4DFXB von marksen + geognom. Wir waren während der Flut hier.

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Hafentage in Husum

In Ribe regnet es in Strömen also beschließen wir etwas mehr als 100 km südwärts zu fahren. Auf der Strasse Nr. 11 erreichen wir die dänisch – deutsche Grenze und nach einer Kaffeepause erreichen wir Husum. Die Zufahrt zum Campingplatz führt am Hafen vorbei und wir merken, dass hier ein Fest stattfindet. Wir sind mitten in den Husumer Hafentagen gelandet. Der Regen wird zu einem spontanen Nieseln und mit den Rädern starten wir zu viert ins Hafenfest.

Brigitte vom Riesenrad aus aufgenommen
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Ribe – Museum

Wie entstand Ribe, warum gerade hier und wie lebten die Einwohner damals, als Ribe noch eine wichtige Handelsstadt in Europa war ?
Das Museum Ribes Wikinger ist der richtige Ort um Antworten auf Fragen an die Geschichte zu finden. Durch einzigartige archäologische Funde und interaktive Ausstellungen wird Ribes Geschichte vom Anfang des 8. Jahrhunderts über die Wikingerzeit und das Mittelalter bis ca. zum Jahr 1700 hier dargestellt.

Schon die Wikinger nutzten die günstige Lage Ribes für einen Handelsplatz.
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Ribe – älteste dänische Stadt

Bei der Ankunft in Ribe am CP öffnen sich die Schleusen der Wolken über uns. Aufstellen des Wohnwagens von Uschi und Willi und unseres Womos bei einem starken Regenguss. Zur Feier des Tages sticht Uschi ein Bier an. Am nächsten Tag werden wir vom Wette viel freundlicher begrüsst und wir wagen eine Radtour nach Ribe und an die Küste. Ribe ist auch die Partnerstadt von Krems in Österreich.

In der Fußgängerzone von Ribe
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Das Kattegatcenter in Grenaa

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Willi und Uschi fahren wir in das 71 km entfernte Grenaa, wo wir das Kategatcenter besuchen. Bewölkt und manchmal Regen ein richtiger Museumstag. Wir freuen uns schon auf die verschiedenen Aquarien und Wasserwelten. Nach dem Eintritt treibt es uns schnell in den Haifischtunnel. Einfach toll wenn man den Haien 🦈🦈 beim Schwimmen auf den Bauch sehen kann.

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Gamle By in Århus

Blommehaven, der Campingplatz in Århus, ist unser Treffpunkt mit den lieben FreundInnen Uschi und Willi aus Linz. Beide touren seit einigen Tagen mit Wohnwagen und Boot durch Dänemark. Nach einer abendlichen Fischparty (warmgeräucherten Lachs, Brathering und Fischpastete) ging es nächsten Tag per Fahrrad in das 7 km entfernte Zentrum von Århus. Der Radweg führt entlang der südlich von Århus gelegenen Bucht des Kattegat fast bis ins Zentrum.

Ausblick von der Dachterrasse des Kaufhaus Salling (56°09′15.37″N 10°12′24.55″E) auf die Innenstadt von Arhus.
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Die Küste von Enø by

Nach einer stürmischen Nacht in Bua, wo unsere Fahrradabdeckung vom Sturm endgültig zerfleddert wurde landen wir am Weg zu Uschi und Willi, die wir in Dänemark treffen wollen, in Enó by am Womo-Stellplatz des hiesigen Segelclubs. Zwischen deutschen und dänischen CamperInnen fanden wir noch einen Platz. Wir hatten Aussicht auf den Segelhafen bei wieder strahlend blauen Himmel. Nach der Anmeldung beim Hafenmeister starten wir eine mehr zweistündige Geocaching – Tour entlang des Enø Klintegården mit tollen Ausblicken auf die Meeresbucht.

Segelhafen Karrebæksminde
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Die FischerInnen von Resö

Die Angelsachen aus dem Wohnmobil hervor gekramt, Spule, Blinker, Messer und Ersatzschnur in einer Packtasche verstaut und die Angelrute an der Fahrradstange montiert. So ausgerüstet geht es zum Brunch in den Bastuvägen.

Nach einem hervorragenden Frühstück steigt die Anspannung unter den FischerInnen, vor allem Emil wird schon ganz quirlig. Wir schwingen uns auf die Drahteseln und fahren über den Gårdviksvägen in die Gustavbukten auf Resö. Hier schieben wir die Räder bis zu den Klippen des Stenarsnubben.

Hier suchten wir einen idealen Angelplatz
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