Wir wissen, dass die Geschichte dieser Flüchtlinge mit Blut und Tränen geschrieben ist.

Diesen Ausspruch haben wir im Museum für Zeitgeschichte in Gmünd gelesen und er stammt vom Abgeordneten Dr. Krek. Mehr als 100 Jahre zurück eine riesige Tragödie ausgelöst durch die jahrelange Politik der Habsburger, die Ethnien der Monarchie gegeneinander auszuspielen, und die Kriegserklärung zum Ersten Weltkrieg. Tausende Flüchtlinge aus der Ukraine und Istrien landen in Gmünd im Flüchtlingslager.

Durch dieses Tor kamen die flüchtenden Menschen nach wochenlangen Märschen völlig ausgezerrt und erschöpft.

Es war eines der größten Flüchtlingslager der Donaumonarchie. Insgesamt waren mehr als 200.000 Menschen aus dem Osten und den Süden der Monarchie hier gestrandet. Über 30.000 starben von ihnen aufgrund von Krankheiten, Seuchen und Mangelerscheinungen und wurden am Friedhof des Lagers begraben.

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Der „Rote Hund“ am Weg nach Waldenstein

Oder warum eine Handsemmel mit Schinken vom Anker den „Roten Hund“ entdecken ließ.

Vor unserer Abreise hatten ich noch einen Kontrolltermin beim Urologen in der Gesunheitskasse in Floridsdorf (alles okay). Da ich wegen dem frühen Termin zu keinem Frühstück kam, genehmigte ich mir beim Anker eine Handsemmel mit Schinken. In Pandemiezeiten suchte ich mir ein gemütliches Plätzchen am Bahnhofsvorplatz zum Verzehr derselben. Dabei hatte ich Gelegenheit die Szenerie um mich genauer zu beobachten.

Weit rechts drüben alles wohlgeordnet im Cafe Jonas. Direkt auf mich zu die herausströmenden Menschen aus dem Bahnhof, hektisch mit schnellem Schritt, die meisten gerade die Maske entfernend. Die dadurch sichtbaren Gesichter geben den Menschen ein kompletteres Bild. Ich entwickle zu der Person eine Phantasie wohl wissend, dass dies meistens nicht stimmt, weil es sich um einen Momenteindruck handelt. Andere schlenderten ganz gemütlich aus der Halle, um sich am Franz-Jonas-Platz (bedeutender Floridsdorfer, der aus einer tschechischen Einwandererfamilie stammte und Wiener Bürgermeister und später Bundespräsident war) neu zu orientieren oder um die Haltestellen zur Weiterfahrt zu finden.

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Groß Gerungs – das Herz des Waldviertel

Lange Zeit war Groß Gerungs eine verschlafene Marktgemeinde, wenngleich auch Endstation der Waldviertelbahn, bzw. ihres südlichen Astes.

Vor mehr als 35 Jahren – 1983 – wurde das Herz-Kreislaufzentrum gegründet, das sich seither einen guten Namen gemacht hat. 1983 wurde der Gemeinde auch das Stadtrecht verliehen. 

Heute kann man hier von einer durchaus wohlhabenden und florierenden Region sprechen.

Diese Ausführungen stehen m Einleitungstext von thailer bei dem Adventure Lab – Spaziergang durch Groß Gerungs. Nichts für schwache Herzen und Nerven war die Bestrafung am Pranger in früheren Zeiten.

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Weitra und die geheimnisvolle Zisterne

Zwei Türme dominieren die Stadteinfahrt die Bierwerkstatt und das Stadttor – was ist hier wohl wichtiger?

Die Stadt war seit dem 14. Jahrhundert bekannt für ihre Bierbrauereien, von denen es in der Blütezeit 22 gab, heute sind es noch zwei. Später kam, ausgehend von der Weberei, wie in der gesamten Region Waldviertel die Textilindustrie dazu.
Weitra haben schon öfters besucht und wir waren bei Bildungs- und Verrinsveranstaltungen hier. Heute gönnen wir uns eine Pause im Cafe Weingartner bevor wir den Adventure LabWeitra Perle im Lainsitztal von Rüdiger111 absolvieren.

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Die Steinwand

Die Teichmannserwand wird von der Bevölkerung Steinwand genannt.und liegt in der Gemeinde Kottes-Purk.
Der Ottenschlägerbach entspringt in der Nähe der Teichmannserwand (894 m). Durch den Oberen Teich und hernach durch den Markt Ottenschlag fließt, im Mittelalter wahrscheinlich als offenes Bächlein, später verrohrt wurde und auch den Unteren Teich speist.

Lichtung unterhalb der Steinwand
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Geocaching südlich von Ottenschlag

Diese Art von Hochbehälter sahen wir auf unserer Rundfahrt häufig in der Gegend platziert. Unser erstes Ziel war allerdings der neue Hochbehälters von Ottenschlag (erbaut 2013; 600 m³) – GC4KP3Z von SaschaGeerts. Die Art und Weise des Geocaches ist überaus passend zum Platzierungsort. Wir mussten etwas suchen, denn das hochgewachsene Gras bietet dem Cache zusätzliche Deckung. Mit dem Fund hatten wir auch alle Variablen, um die Ottenschlag-Runde (Cache-to-Cache) BONUS – GC4M4JZ zu lösen. Eine feine Idee, um Ottenschlag kennen zu lernen. Ein herzliches Dankeschön an SaschaGeerts.

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klemuwa

Das kleinste Museum des Waldviertels

Ein Geocache von Geri64 führt uns nach den Mohnfeldern zu einem weiteren Höhepunkt unserer Reise.

Die ehemalige Bahnstation „Lugendorf – Langschlag” hat nun einen neue Aufgabe gefunden. Der kleine aber feine Ausstellungsraum bietet regionalen Künstlern und Kunstschaffenden Unterschlupf und Bühne für Kunst in unterschiedlichen Facetten.

Aus dem Listing des Geocaches
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Mohnfelder im Waldviertel

Nach dem Frühstück starten wir mit unseren E-Bikes vom Womo-Standplatz in Ottenschlag auf der L7180 nach Endlas. Für die Berg- und Talfahrt im Waldviertel sind die E-Bikes für uns als über 60jährige super. Im Ort fahren wir Richtung Armschlag und nach Reith sehen wir die ersten Mohnfelder.

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Ottenschlag und Umgebung

Der nächtliche Temperatursturz von 35°C auf 15°C vollzog sich mit einem kräftigen Gewitter und Starkregen. Wir hatten Glück, denn das Zentrum der Gewitterzelle zog in ein paar Kilometer Abstand an uns vorbei. Diese Abkühlung brachte auch sehr wechselhaftes Wetter mit sich, sodaß wir uns nach dem Frühstück für eine Rad – Geocaching – Tour entschieden.

Das saftige Grün der Wälder im Waldviertel – erfrischend
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Ottenschlag – Adventure Lab

Mittags zum Womo und ab bei diesen Tropentemperaturen in das Waldviertel nach Ottenschlag. Wir wählen mit dem Womo den Weg über den Jauerling und in Maria Laach versorgen wir uns im Bauernladen mit Köstlichkeiten der Region.

1596 war Ottenschlag Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen während der Bauernaufstände. In der Reformationszeit im 16. Jahrhundert wurde Ottenschlag ein Zentrum des Protestantismus. Während des Dreißigjährigen Krieges belagerten die Schweden das Schloss und zerstörten Ort und Kirche.
Das ehemalige Wasserschloss wurde 1523 unter Wolfgang von Rogendorf gegründet. Die anfänglich vierseitig konzipierte Anlage wurde um eine mittelalterliche Burg errichtet, eine Burg die bis in 18. Jahrhundert bestand.

Im Schloss gibt es einen Heurigen und eine Fachschule
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