Entlang der Hardangervidda

Von Haukeligrend fährt Gitti die Hardangervidda empor. Ich habe deshalb Zeit meine Erinnerungen, Gefühle und Gedanken, die ich mit der Vidda verbinde zu ordnen. Der erste Besuch bei einer Womotour bei herrlichen Sonnenschein, die vielen blauen Seen über der Baumgrenze abwechselnd mit den bizarren oder rundgeschliefenen Felsen.
Sehr prägend war die 5tägige Expedition mit Michael in die Vidda. Im Juni noch soviel Schnee, dass die Brücken und Sommerhütten noch nicht instand gesetzt waren und wir unsere Verpflegung stark rationieren mussten. Ein Regensturm, der uns auf einem Gipfel erwischte und wir einen Tag im Kreis marschierten. Wegen des “Hungers“ dann in einem 16stündigen Gewaltmarsch nach Haukeliseter zurückkehrten.
Oder der Blick auf die Vidda von oben beim Flug nach Bergen, wo man auch den ganzen Gletscher zu Gesicht bekommt. Gut kann ich mich noch auf den Aufstieg mit drei Frauen (Brigitte, Johanna und Susanne) erinnern, wo wir vom Sørfjorden aus, zur Vidda hoch sind.

Heute hatten wir sehr wechselnde Witterung, aber meistens trüb, leicht nieselnd und regnerisch.

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Wanderung entlang der Helma

Nach der Übernachtung auf einem Fjell nördlich von Hovden, einem Schigebiet, fahren wir weiter auf dem Setesdalvegen (Strasse Nr.9) Richtung Haukeli.

Aufnahme vom Standplatz in Hovden gegen Mitternacht

Wir passieren die Grenze zwischen den Landeskreisen (Fylke) Aust-Agder und Telemark. Teilweise bildet der Fluss Helma die Grenze. Hier von einem Parkplatz aus starten wir ein kleine Geocachingtour und Wanderung.

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Brücke über den Storestraumen

Der Storestraumen ist eine natürliche Barriere zwischen dem oberen Teil ( Åraksfjorden ) und dem unteren Teil des Byglandsfjorden und eine der engsten Stellen im gesamten Flusslauf. Der Byglandsfjord hat einen niedrigeren Wasserstand als der Åraksfjord. Um den Schiffsverkehr zwischen den beiden Teilen des Fjords zu sichern, wurde 1869 eine Schleuse bei Storestraumen gebaut. 

Nachdem nördlich von Evje ein Damm gebaut wurde , stieg der Wasserspiegel im Byglandsfjorden zunächst um 2 und später um 3 Meter, und danach wurden keine Schleusen mehr benötigt. Sie sind noch heute im Einsatz, wenn der DB–Dampfer „Bjoren“seine Sommerroute fährt. Die Schleusen wurden im Juli 2006 erneuert.

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Das Bygland Freilichtmuseum

In der kurzen Beschreibung zum Museum heisst es: “Das Gemeindemuseum von Bygland: Freiluftanlage mit Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert und jünger. Idyllische Außenanlage mit Fjordblick und Nutzgewächsen im Garten.“
Für Brigitte, ein Fan von Freilichtmuseen, gibt es kein Halten, das muss angesehen werfen. Ein zweites Bedürfnis, das auch mich inspirierte nach der Wanderung ein Cappuccino mit schwedischen Waffler (mit Erdbeermarmelade).

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Die Stromschnellen beim Syrtveitfossen

Die erste Übernachtung in Norwegen machen wir in Hornnes. Als wir ankommen fürchten wir schon, dass es hier keinen Platz mehr gibt. Die Besitzerin “zwängt“ uns zwischen Wohnwagen und Wohnmobil ein, sodass jeder noch gerade Platz hat. Ähnlich ergeht es einer österreichischen Familie, mit denen wir im Laufe des Abends nette Gespräche führen.

Am nächsten Tag steuern wir als erstes Zwischenziel die Stromschnellen beim syrtveitfossen an. Die idyllische Wald- und Seenlandschaft nach Evje ist am bestens zum Kanufahren und Paddeln geeignet. Die Stromschnellen rund um den Wasserfall Syrtveitfossen, in der Nähe von Evje, sind ein Highlight für Rafting-Freunde.

Die Stromschnellen der Otra beim Syrteveitfossen. Der Rastplatz liegt direkt dort- 58°38′28.28″N 07°48′42.89″E.
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Reiserouten mit dem Wohnmobil im südlichen Norwegen

Von mehreren Freund*innen wurden bisher Tipps zu unseren Erfahrungen mit dem Womo in Südnorwegen abgefragt. Wir haben in den letzten 30 Jahren Norwegen mit dem Zelt, in Hütten, in Ferienhäusern und mit dem Wohnmobil erforscht. Zu Fuß und per Rad – Wander- und Radtouren absolviert. Für Interessierte schlagen wir ein paar Wanderrouten vor. Jetzt veröffentlichen wir schrittweise Tour 1.

Norwegentourvorschlag für den Süden – Tour 1

  • Route von Kristiansand auf der Strasse Nr. 9 (Setesdalsveien) in die Hardangervidda (Haukelivegen E134): 239 km bei Tallaksbru
  • Route Tallaksbru (N 59.734799, E 7.551593) am Haukelivegen (E134) zur Abzweigung auf die Strasse Nr. 13 nordwärts – 78 km
  • Route auf der Strasse 13 bis zur Infotafel Ullenswang (Abzweigung zur Strasse 7) – 73 km
  • Anschlussroute weiter auf der Strasse Nr 7 – 116 km über Geilo am nördlichen Rand der Hardangervidda bis Hol
  • Die Strasse Nr. 50 von Hol nach Aurland – 94 km
  • Der Gammel Aurlandsveggen über das Fjell von Aurland (Aurlandsfjellet) nach Laerdal
  • Von Laerdal auf der Strasse 5 nach Skei – 92 km
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Der Pfeil des Prinzen

Vom Rastplatz (N65°23’43.97″ – E012°05’49.32″) starteten wir unsere Tour zum sagenhaften Loch. Da wir leider das typische „Atlantikwetter“ erwischt hatten, war der Aufstieg etwas feucht. Die Regenfälle der letzten Tag hatten zusätzlich den Weg, der manchmal entlang eines kleines Rinnsales führt, rutschig gemacht.

Der Blick zurück vom Eingang auf den Anstieg
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Kirkenes – Hammerfest – Tromsö

Jetzt machten wir uns auf den Weg Kirkenes – Bergen. Geflasht von unserer Tour über die Barentsee und dieser ganz eigenen trockenen Kälte und der guten Betreuung von Ulf saßen wir im Schiffsrestaurant und hingen diesen Eindrücken nach. Leise und glücklich mit sich selbst und dem/der Partnerin war doch klar, dass die Hälfte der Reise überschritten war. Gespannt waren wir welche Abenteuer und Stürme uns erwarteten.

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