Retrogeschirr und industrielle Lost Place

Vor 08:30 das wäre Rekord – vor 09:00 Uhr ist eigentlich super für uns beide SchnarchkünstlerInnen am Wochenende. Warum, weshalb dazu schweigen wir.

Mit den Drahteseln die Traisen entlang zu den „Industrieruinen“. Südlich von Wilhelmsburg in der Gemeinde Göblasbruck wurde 1830 eine Baumwollspinnerei errichtet später kurz Zwirnerei genannt (Cache: GC5R35Q). Eine ehemalige Gewehrfabrik in Wilhelmsburg war der Grundstein für die Eisengießerei M. Schmid & Söhne (Cache: GC5MDR7).

Auf dem Gelände der ehemaligen Geschirrfabrik ist das Geschirrmuseum untergebracht. Gitti erkannte sofort Geschirr aus ihrer Jugend in den klassischen Pastellfarben der damaligen Zeit. Wilhelmsburg hat auch eine lange Keramiktradition (ÖSPAG) von der bekannten Produktion des Lilienporzellan bis zum Wilhelmsburger Steingut.

Heute machen 12 Caches – „Höhepunkt“ aus meiner Sicht war das Heben eines Caches in einem Abwasserkanal mit Taschenlampe. Am Rastplatz trafen wir einen rüstigen älteren Mann mit Rad. Als er uns sein Alter sagte haute es uns fast aus den Socken 87 Jahre. Nach dem Monsteraufstieg mit den Rädern beim CP und 37,8 km belohnten wir uns mit einem Grillabend und einem Riesling vom Schneeweiß.

Edelstahldrachen und Motorradweltmeister

Foto: Brigitte Drizhal

Dieses Wochenende haben wir das Womo in Traisen aufgestellt. Im Gemeindewappen ist ein Drachen dargestellt. Nach einem kleinem Kaffeeschläfchen haben Gitti und ich  noch eine Geocachrunde gestartet. Die 4,7 km führten uns vom Kräutergarten gegenüber des CP in die Niederungen des Tals zum Drachen. Der Sage nach trieb er es so wild, dass er mit seinem gewaltigen Hinterteil die Bergwand durchstieß und der Ort überflutet wurde. Das lindwurmartige Wesen blieb in Traisen liegen und nur das Gerippe überdauerte. Im Jahr des Drachen wurde ein Edelstahlgerüst gebaut, das an diese Sage erinnert.

Foto: Brigitte Drizhal

Gleichzeitig ist Traisen die Heimat von Rupert Hollaus, der bisher als einziger Österreicher Weltmeister in der 125 ccm und Vizeweltmeister in der 250 ccm auf einer NSU wurde . Er verunglückte wie Jochen Rindt in Monza tödlich. In seinem Kopf ist eine Cachedose versteckt.

Heute gibt es ein leichtes Abendessen  – italienische Pasta mit österr. Gemüse. Gitti hat als Nachspeise ihren wichtigsten Stangerl vorbereitet. Soletti immer dabei.

 

Wein und Keramik in der Wachau

30. April 2018

Impressionen vom Vorabend

Ein spätes Frühstück gegen 10:00 Uhr vormittags. Bei Tee und Ham & Eggs konnte ich zwei Väter mit ihren Söhnen um die 12 Jahre beobachten. Die Väter hackeln – die Jungs machen nur wenn sie „motiviert“ werden oder es angeschafft wird. Sie dürften entweder aus Tschechien oder der Slovakei sein.

Ein weiteres Schwätzchen mit unseren Nachbarn – Fritz und seiner Gattin. . Er war gerade beim Heckenschneiden und wartete ab bis der Radlertrupp abgereist war. Es gab noch interessantes aus ihrem Leben.

Bei der Heimfahrt holten wir uns Nachschub in Weissenkirchen für die trockenen Pfade in Skandinavien.

Schiffmeister und Holzhändlersgattin

29. April 2018

Bei der Kiliankirche in St. Nikola an der Donau entdeckt Gitti die Ruhestätte der Familie Schalberger.

  • Louise Schalberger – Schiffmeisters Holzhändlersgattin  – 1911 – 71 Jahre
  • Florian Schalberger – Schiffmeister und Holzhändler- 1912 – 76 Jahre
  • Franz Achalberger – Schiffmeister und Sägewerksbesitzer – 1930 – 65 Jahre
  • Maria Schalberger -Schiffmeisters- u. Holzhändlersgattin – 1946 – 69 Jahre

Gitti war ganz angetan von dieser Familientradition.

 

Unsere Radtour– heute 48,7km Willersbach – Grein – Persenbeug – Willersbach bei 30 Grad, das zehrte an unseren Kräften und Wasservorräten. Dafür war die Geocaching-Tour sehr abwechslungsreich. Wir fanden ein TB-Hotel (GC63RYC) mit vielen Gästen, eine Riesenbox, die junge Frauenherzen höher schlagen lässt (GC6F9FA) und ein listiges Doserl, wo ich mehrmals hinauf- und hinunter kraxeln musste, bis ich endlich mit einem Spezialwerkzeug von Gitti das Logbuch heben konnte (GC2JKGN).

Am Abend unsere gute Tat. Ein junger Radfahrer hatte kein Bargeld mehr und der Wirt nimmt keine Kredit- und Bankomatkarten. Der Wirt spendete das Bier und wir die Pizza.

Ausblick auf Grein

Unser Nachbar „Fritz“

28. April 2018

Heute lernen wir „Fritz“ unseren älteren Nachbarn kennen. Quasi ein Reiseveteran – mit seinem selbst eingerichteten VW-Bus sind er und seine Frau in jüngeren Jahren quer durch Europa unterwegs gewesen bis zum Nordkapp und im äußersten Norden Schottlands waren sie. Er ist hier Gründungsmitglied der Campersiedlung. Als er hier das erstemal war gabs nur eine Wiese. Motorboot hatte er auch, allerdings haben sie ihm beide Motoren gestohlen und seitdem verzichtet er darauf. Er meinte nur im Alter lassen es Beiden ruhiger angehen.

Schleuse Persenbeug

Unsere „Rad-Geocaching-Tour“ führt uns von Willersbach stromaufwärts auf der „Freiensteiner Strasse“ zur Donaubrücke nach Persenbeug. Am linken Donauufer nutzen wir den Treppelweg stromabwärts um eine Geocaching-Serie mit Piratenschatz – Relax – Leuchtturm – Cocktails – Flaschenpost -Sommer, Somme, Strand und Meer zu finden und gleichzeitig die Fragen für den Bonus zulösen. Der Weg führt uns bis zum Bonus und dann gings zurück zur Donaubrücke nach Ybbs. Die Ybbsiade prägt zur Zeit das Stadtbild – wir brauchen nur ein paar Lebensmittel. Hier in Ybbs genauso wie in anderen Städten- die Zentren sind von Nahversorgern befreit. Man muss an den Stadtrand zum Einkaufen. Insgesamt radeln wir heute 30,57 km.

Am Abend bekommen wir Besuch von einer niederländischen Familie mit Campinganhänger, zwei Radfahrern und einem Kanuten.

Ausblick auf Ybbs vom linken Donauufer

Wieder einen tollen Standplatz mit Räucherforellen entdeckt

27.April 2018

Eigentlich wollten wir nach Marbach. Dort angekommen machte uns der Hochwasserschutz einen Strich durch die Rechnung. Wegen Umbauten geschlossen.

Sarmingstein

Also wo solls dieses Verlängerte Wochenende hingehen? Wir entdecken ein nettes Platzerl in Willersbach (siehe Beschreibung Campingplätze).
Nach der Jaus‘n geht’s ab zu einer Radtour. Von Willersbach stromaufwärts Richtung Freyenstein (Ruine) weiter eine schmale Strasse bis gegenüber der Ortschaft Sarmingstein am linken Donauufer. Drei Geocaches heben wir noch, bevor wir uns zurück am Stellplatz beim Wirt eine Rächer- und gebratene Forelle schmecken lassen.
Ein gemütliches Fleckerl, wenn am Abend die beleuchteten Donauschiffe direkt an dir vorbeiziehen.

Cash in – Trash out

7. April 2018

Gittis Schwester „Karin“ kam heute als Verstärkung für den CITO in Eisenstadt.

Was ist ein CITO?
Cache In Trash Out“ (CITO) bedeutet so viel wie „Cache/Dose rein, Müll raus“. Gemeint ist damit ganz allgemein, dass man den Müll, der gelegentlich von anderen Spaziergängern in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.

Um ca. 12:00 starteten wir das Cashmobil, um zum vereinbarten Treffpunkt in Eisenstadt zu kommen. Bei der Anmeldung trafen wir „Werwolfi, Eisenstaedter, Team Goggy & Wally. Letzter hat mich wegen seinem TB gesucht (ein Käfer mit Erinnerungen) um das gute Stück im Juni nach Portugal zu bringen.

Wer findet uns auf diesem Bild?

„Hard-Facts“: Zahlreiche Flaschen, Dosen, Plastik- und Papierverpackungen und vieles mehr wurden aufgesammelt. Insgesamt wurden rund 4.030 Kilogramm Müll (davon 420 Kilogramm Alteisen) sowie sechs Autoreifen eingesammelt und zur fachgerechten Entsorgung zur städtischen Altstoffsammelstelle gebracht.

Am nächsten Tag grüßte uns der Muskelkater.

Dem Horror auf der Spur in Siegendorf

6. April 2018 

Bei der Anreise nach Oggau machten wir zwei Zwischenstopps – Bauhaus im 10. Bezirk und Bauernmarkt in Eisenstadt. Am Bauernmarkt trafen wir bei einer amerik. Reisegruppe Fans der Green Bay Packers. Die Green Bay Packers sind das einzige Team im US-Profisport, das nicht Eigentum eines einzelnen Besitzers ist, sondern mehr als 350.000 Anteilseignern gehört.

Am Nachmittag trauten wir uns zu, den Horroraufgaben in Siegendorf nachzugehen

  1. Um welche geselligen Tiere geht es in dem Film Arachnophobia?
  2. Alfred Hitchcook und seine fliegenden Viecher
  3. Dann geht es um den Friedhof der Kuscheltiere und Sakralbauten in Österreich
  4. Der Weiße Hai darf natürlich auch nicht fehlen.

Brigitte und ich haben alle Aufgaben gelöst und haben den Final berechnet. Das Heben muss bis zum nächsten Besuch in Siegendorf warten.

Nach dem Horror eine Pilgertour