Radeln und Geocaching im Oberen Innviertel

Wir starten am Campingplatz beim Seewirt in Ibm am See. Die ruhige und angenehme Atmosphäre hat uns bereits im Vorjahr bei unserer Moorseetour sehr gut gefallen. Hier am Ufer des Ibmer See oder Heratinger See wie er auch genannt wird starten wir Richtung St. Pantaleon. Wir steuern die Runde rund um den Kuglberg von path.finder an. Während der Fahrt bieten sich uns oft tolle Ausblicke in die Landschaft. Im Hintergrund schimmert, durch den Dunst der in der Luft liegt, die Bergwelt der Alpen durch.

Die landwirtschaftliche Nutzung steht hier im Vordergrund nachdem der Kohlebergbau vor Jahren eingestellt wurde. Die Ernte ist fast beendet und die Felder werden für den kommenden Winter und für das Frühjahr vorbereittet. Die hier abgebildeten Kühe werden als Muggels die Position des Geocaches hoffentlich nicht verraten.

Ein Besuch im Flachgau

Septemberhitze am Inn

Kurz vor Mittag starten wir zur zweiten Rad-Geocaching-Tour ientlang dem Inn. Bei dieser Hitze ist Radfahren noch am beste, denn der Fahrtwind wirkt kühlend. unsere erste Station ist der Gockel Walter auf der Innbrücke zwischen Braunau und Simbach. Die Geschichte des Gockel haben wir bereits früher beschrieben. Heute lösen wir den Multi von geofex1.

Nach einem Kaffee mit Soda-Zitron in Simbach radeln wir zu einigen Tradis im Stadtgebiet und nutzen dann den Radweg entlang des Inn.

Wir tauchen ein in den oftmals naturbelassenen Auwald mit seinen faszinierenden Landschaften und Tierwelt.

Dieser Lebensraum mit seinen Waldrebenlianen und dem wuchernden Grün wird auch als Dschungel Europas bezeichnet.
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Geocaching im Augebiet des Inn

Bei diesen heissen Sommertemperaturen im September ist Radfahren und Augebiet mit seinen schattigen Radwegen eine ideale Kombination. Wir starten in Scheuhub bei Ranshofen und machen Zwischenstation in St. Peter am Hart beim Grab meiner Mutter und Schwester. Von dort geht es in die Innauen bis Mining.

Im Augebiet ist unser erster Halt am Miningbach – Auf der Infotafel erfahren wir, dass…

In Teilen des Auwaldes spielt die Bewirtschaftung eine sehr untergeordnete Rolle. In ihnen werden tote Bäume nicht ent- fernt, sondern bleiben im Wald. Denn Totholz spielt eine będeu- tende Rolle für die biologische Vielfalt und erfüllt wichtige Funk- tionen im Kreislauf der Natur. Von rund 13.000 im Wald lebenden Pflanzen-, Pilz- und Tierarten sind etwa 4.500 Arten an Totholz gebunden.
Außerdem liefert Totholz wertvolle Nährstoffe für die nächste Baumgeneration und trägt dazu bei, den Wasserhaushalt in der Au zu regulieren. Bis ein Baum vollständig abgebaut ist, kann es hundert Jahre dauern.

Lexi 1971 hat hier drei Tradis platziert, die uns später zum „Honigwirt“ (48.276898, 13.160554) nach Mining führen. Im Schatten eines riesigen Nussbaumes machen wir Rast.
Dann radeln wir weiter zu einem Multi von geofex1, der Sich mit den Renaturierungsmaßnahmen in den Innauen bei Ering am Inn beschäftigt.

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Jenaglas und Universitätsstadt

Ich kann mich noch erinnern als meine Mutter Ende der 60er Jahre mittels Quellekatalog ein Dreierset Jenaglas-Pfannen bestellte. Für uns Kinder damals eine Sensation, weil dieses Glas konnte man in das Backrohr stellen. Es gab immer wieder Verweise mütterlicher seits, weil wir während des Backens das Backrohr öffneten und sehen wollten was sich in der Pfanne abspielte.

Foto von der Aussichtsplattform des 159 m hohen Jentower.

Jetzt stehen wir in der Stadt wo dieses Glas damals produziert wurde jnd die auch dem Glas den Namen gab. Die Universitätsstadt an der Saale mit etwas über 100.000 Einwohner:innen einen Tag vor den Wahlen. Am Marktplatz findet gerade ein Fest statt und auf der benachbarten Sportanlage zum Campingplatz spielen Kinder und Jugendliche bei einem Turnier Fußball. Je näher wir dem Zentrum kommen, umso mehr wirkt der Flair einer Student:innenstadt. Junge Menschen, die am Wochenende ziemlich entspannt, sich hier treffen, plaudern und z.B. Sport betreiben.

Hier an diesem Denkmal erzählt uns ein ehemaliger Arbeiter der Zeisswerke, wo er mehr als 40 Jahre gearbeitet hat, dass dies ein altes Symbol für Jena sei.

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Ein Abend in Tangermünde

Am Morgen starten wir von Faxe Ladeplads in das 100 km entfernte Gedser, um die Fähre nach Rostock zu nehmen. Während der Wartezeit holen wir unser Frühstück nach und planen erste Zwischenstationen für unsere Durchreise in Deutschland. Wir steuern den Stellplatz in Tangermünden an der Elbe an. Eine Kleinstadt mit restaurierten historischen Fachwerk- und Backsteinbauten.

St.-Stephans-Kirche im Hintergrund

Das Fachwerkgebäude wurde auf den Grundmauern des Vorgänger- baus aus dem 17. Jahrhundert errichtet. Die aufwändigen Bauarbeiten wurden unter Beachtung denkmalpflegerischer Aspekte durchgeführt. Dabei wurden Baumaterialien des Vorgängerbaus so weit als möglich wiederverwendet. Im Volksmund wird das Haus mit seiner trapezförmigen Grundfläche „Buhnenkopf“ genannt, da es so in die Straße hineinragt, wie ein Buhnenkopf der Uferbefestigung in den Fluss.

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Faxe Ladeplads – Wie das Meer sich das Land zurück holt!

Unsere Letzte Station in Dänemark 2024 ist Faxe Ladeplads. Drei Nächte verbringen wir hier am CP und bei drei Rad – Geocaching – Touren mit 70 km Radstrecke fanden wir 70 Geocaches. Ein Super-Durchschnitt pro Kilometer ein Doserl.

Der Strand von Faxe- Ladeplads

Nicht überall war alles so wohl geordnet und fein hergerichtet wie am Hausstrand der Stadt. Bei einer der letzten Stürme hat das Meer kräftigen „Landraub“ an der Küste gemacht.

Riesige Bäume samt Wurzelballen lagen am Strand. Teilweise wurde die Küste mehr als einen Meter unterspült. Wanderwege wurden gesperrt oder bereits neue Route im Landesinneren angelegt.

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Ystad – unsere letzte schwedische Station 2024

Auf unsetem Weg zurück südwärts schnuppern wir noch einmal schwedische Hafenluft in Ystad. Dazu steuern wir Womo-Standplatz in der Marina an. Mit Ystad verbinde ich die Krimiserie, wo Kurt Wallander als Hauptfigur agierte. Wir nutzen einen Stadtspaziergang in das historische Zentrum, um unsere Erinnerungen von 2016 aufzufrischen.

Wir bummeln durch die Stadt auf der Suche nach einem Restaurant zum Abendessen. Am Stortorget, dem großen Marktplatz im Stadtzentrum, finden wir ein nettes Plätzchen. Wir blicken auf das alte Rathaus und das sonntägliche Geschehen auf dem großen Platz.

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Die Stora Alvaret auf Öland

Bei einer Rad – Geocachingtour fahren wir nach Möckelmossen, einem Informationszentrum in der Alvaret. Dort entdeckt Brigitte, dass es eigene Touren für Radler:innen gibt. Trotz der dicken Wolkendecke und der heftigen Winde wagen wir das Abenteuer. Wir nutzen die zahlreichen Informationstafeln über das Naturschutzgebiet und fotografieren den schwedischen Text und mit der automatischen Übersetzung bekommen wir Infos für diesen Artikel.
Wir befinden uns hier in den Naturreservaten Mysinge naturreservat und Gynge naturreservat.

Grab aus der Bronze-/Eisenzeit.

Stora Alvaret wird daher seit Tausenden von Jahren von Tieren beweidet. Die Weide hat in Kombination mit dem kalkhaltigen Grundgestein eine ganz besondere Umgebung mit einer besonderen Pflanzenwelt geschaffen. In den Reservaten Gynge und Mysinge können Sie viele der für die Alvar typischen Kräuter sehen, wie Alvar Malort und Ölands Solvända, kommen nur auf dem Öland Alvar vor.

Der Owner des Geocachetrails – Stibar – schreibt:

Der Weg folgt einer alten Straße über den Alvar.
Sie ist nicht präpariert, sondern führt über bestehendes Gelände, was bedeutet, dass die Straße einen sehr einfachen Standard aufweist.

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Wir haben es wieder getan – wir sind in Öland gelandet

Diese Insel übt ein seltsamen Reiz auf mich aus. Nach sechs Jahren der Abstinenz von der Insel Öland stellen wir unser Womo nördlich von Mörbylånga im Haga Park auf. Einerseits die karge Natur in den Gebieten des Nationalparks, andererseits der Blick aufs Meer und fast der immer der Wind als Vorbote jeder Wetterveränderung. Am dritten Tag lacht uns die Sonne entgegen und wir nutzen das für eine 43 km lange Rad-Geocaching-Tour.

Wir sind unterwegs im Mörbylångatal, einem der fruchbarsten Anbaugebiete der Insel. Wir beobachten Wassersportler:innen inmitten einer Natur, wo gerade die Früchte am Feld und im heimischen Obstgarten reif werden.
Öland war lange eine ausgeprägte Agrarlandschaft. Zwischen 1810 und 1870 stieg die Bevölkerungsanzahl um 60 % auf etwa 38.000 Menschen. Immer mehr Menschen mussten ernährt werden. Nach einer Agrarkrise kam es ab 1880 zu einer erneuten Auswanderungswelle, bei der etwa die Hälfte der Bevölkerung Öland verließ. Das bevorzugte Ziel der Auswanderer war Amerika. Auch heute weist die Insel sinkende Einwohnerzahlen auf. Heute werden etwa 25 % der Insel landwirtschaftlich genutzt.

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Blankaholm – vom Sägewerk zum Yachthafen und Womo-Stellplatz

Auf unserem Weg nach Öland finden wir als Zwischenstation Blankaholm. Wir suchen einen Platz an einem Hafen, um das Meer „zu spüren“. Hier in Blankaholm hat eine junge Familie den Stellplatz übernommen und betreibt eine kleine Gastwirtschaft am Hafen.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks gibt es mittlerweile mehr als 40 Stellplätze. Wir genießen bei Spaziergängen zwischen den Regenphasen das Hafenambiente und suchen die Spuren des ehemaligen Sägewerks.

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